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Filtration
Bierglas auf Tisch vor Blumengesteck (Bild: Seth Weisfeld auf Unsplash)

Praxistaugliche Methoden | Dieser Artikel gibt einen Überblick über verschiedene praxisübliche Methoden zur frühzeitigen Erkennung von Filtrationsschwierigkeiten bzw. zur Vorhersage der Filtrierbarkeit des Bieres. Ziel ist es, Brauereien ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie Filtrationsprobleme frühzeitig erkennen können – beispielsweise bei rohstoffbedingten Jahrgangs- oder Sortenwechseln, bei Modifikationen im Filterkeller oder bei Problemen im Hefemanagement – und darauf technologisch fundiert zu reagieren.

Filtration
Drei CSS-Säulen aus Edelstahl auf einem Skid montiert

Festbettadsorber | Die Idee, die bewährte Adsorber-Technologie aus der Biotechnik in der Braubranche einzusetzen, markierte die Geburtsstunde der CSS-Bierstabilisierung (Controlled Stabilization System). Diese Technologie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Bier stabilisiert wird, grundlegend zu verändern. Der Kern der Anlage ist ein sogenannter Festbettadsorber, der in einer Säule mit definiertem Bettvolumen unter Druck eingebracht wird.

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Ausschnitt eines Kieselgurschichtenfilters um 1960

Erfolgsgeschichte | Die Filtration des Bieres ist eigentlich ein unnötiger Verfahrensschritt, denn unfiltriertes Bier schmeckt ebenso gut wie filtriertes. In der Literatur des 19. Jahrhunderts wird die Filtration gar nicht erwähnt. Das änderte sich nach der Erfindung des Universal-Schnellfilters von Lorenz A. Enzinger. Dieser Beitrag bietet einen Rückblick auf die Geschichte der Filtration, insbesondere auf die Entwicklung des Kieselgurfilters und die Weiterentwicklung nach dem 2. Weltkrieg durch den Schweizer Albert Moll.

Filtration
Struktur eines metallenen Filters (Foto: Alexander Stein auf Pixabay)

Reinigungseffizienz | Abgesehen von einigen ausgewählten Biersorten, wie z. B. Keller- oder Zwickelbiere oder die Mehrheit der Weißbiere, die ungeklärt vertrieben werden, ist die Glanzfeinheit­ einer der wichtigsten Qualitätsparameter eines klar filtrierten Bieres. Darüber hinaus erwartet der Verbraucher, dass sich das Bier inner­halb der Mindesthaltbarkeit nicht verändert. Um diese Anforderungen auch über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten, sind ­Bierklärung und -stabilisierung unverzichtbare Prozesse im Rah­men der Bierherstellung.

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Bierglas mit filtriertem Bier auf einer Theke (Foto: Seith Weisfeld auf Unsplash)

Mikrobiologische Stabilität | Mikrofiltration mit Membran­filterkerzen ist ein Verfahren zum Schutz von Bier gegen mikrobiell verursachten Verderb. In diesem Prozess werden Hefen und Bakterien reduziert und die gewünschte mikrobiologische Stabilität des Verkaufsbiers erreicht. In diesem Artikel stellen die Autoren Mikrofiltration vor, skizzieren den theoretischen Hintergrund und bestätigen die Sicherheit der Endfiltration als Ersatz einer Pasteurisation.

Filtration
Membranfiltration

Die Ultra- und Mikrofiltration mit Membranen haben sich in der Brauwirtschaft zu einem Standardverfahren entwickelt und nehmen in vielen Prozessen der Bierherstellung eine Schlüsselfunktion ein. Nicht zuletzt bei der Produktion alkoholfreier Biere kommt der Membrantechnologie eine neue Rolle zu.

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Die Brauerei Gundel – ein klassisches Beispiel für die fränkische Brauereilandschaft (Foto: Atlantic C)

Vollautomatisiert | Brauereiinhaber Jörg Gundel bringt es auf den Punkt: „Kleine Brauereien, die nur wenig Personal haben, müssen automatisieren, wo sie nur können.“ Jörg Gundel ist Inhaber der Brauerei Gundel in Barthelmessaurach nahe Schwabach im Nürnberger Land. Er braut rund 2500 hl Bier pro Jahr und bietet mit 13 Sorten ein breites Bierspektrum, auch mit saisonalen Spezialitäten.

Vorbericht
Besucher auf der Filtech (Foto: Filtech Exhibitions Germany)

Filtech | Im Februar 2023 hat die Filtech ihre Position als international bedeutende Plattform für Filtration und Separation bewiesen: Die Kombination aus Messe und Kongress zählte mehr Aussteller, mehr Teilnehmer und mehr Vorträge als je zuvor. Vom 12. bis 14. November 2024 findet die nächste Filtech statt.

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Demonstrationsanlage für 20 – 50 hl/h

Moderne Technologie | Produktverluste im Brauprozess lassen sich minimieren. Und die meisten Brauereien wollen dies nutzen, um ressourcenschonend und wirtschaftlich agieren zu können. In diesem Beitrag werden drei Prozessschritte mit erheblichen Schwandmengen im Heiß- sowie im Kaltbereich der Brauerei beleuchtet und die Wege zu einer effektiveren Prozessgestaltung mittels Einsatzes von Dekanterzentrifugen aufgezeigt.

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