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Mineralwasser plus Frucht -- Anläßlich der Ersten Frankfurter AfG-Gespräche des Institute for International Research am 26. und 27. Januar 1994, stellte Dr. Peter Schuster, Geschäftsbereich Getränke der Rudolf Wild GmbH & Co. KG, Eppelheim-Heidelberg, ein neues Produkt vor, Mineralwasser plus Frucht. Dabei wies er zunächst darauf hin, daß der Mineralwasserkonsum in Westdeutschland 1993 erstmalig zurückgegangen ist, und zwar von 93,0 l auf 92,5 l pro Kopf der Bevölkerung. Die Marktentwicklung der Wässer konnte insbesondere durch die Innovation Stilles Mineralwasser gestützt werden. Die derzeitige Stagnation des Wassermarktes, so Dr. Schuster, erfordert weitere Innovationen bei den Mineralwassergetränken. Marktforscher, so Dr. Schuster, meinen, daß hier ein Trend herbeigeredet werde.h..
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Nachdem die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) 1990 erstmals Quell- und Tafelwasser einer Prüfung unterzogen hat, schreibt sie jetzt für 1994 zum dritten Mal eine Prüfung mit internationaler Beteiligung aus. Erstmals werden in einer Testprüfung auch natürliche Mineralwässer begutachtet. Anmeldeschluß ist der15. März 1994. Die DLG bietet somit neben den deutschen auch europäischen Herstellern, die auf dem deutschen Markt Wässer anbieten, die Möglichkeit zum freiwilligen Qualitätsvergleich. Die Verkehrsfähigkeit innerhalb der EU sowie die DLG-Prüfbestimmung bilden hierfür die Grundlagen. Neben der Bewertung der sensorischen Qualität wird insbesondere die inhaltliche Zusammensetzung der Wässer untersucht. Hierfür sind umfangreiche chemisch-physikalische Untersuchungen vorgesehen..
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Über das immer wieder aktuelle Thema der Herstellung von alkoholfreien Bieren referierte Professor Dr. Werner Back, Weihenstephan, anläßlich des 27. Technologischen Seminares am 17. Januar 1994 in Weihenstephan. Bei den biologischen Verfahren kommt es nach Prof. Back darauf an, daß man mit einem Stammwürzegehalt von rund 7 GG% arbeitet, ca. 7 - 10% Caramelmalz zusetzt und die Hopfengabe auf 60 - 80 mg Alphasäuren/l zurücknimmt. Am Ende der Würzekochung sollte man entsprechendes Sauergut zugeben. Nach dem Würzekochen erfolgt dann die Verdünnung von 11,5% auf 7 7,5%. Zum Einsatz bei der biologischen Säuerung empfahl Prof. Back einen Stamm der Art Lactobacillus amylovorus, der eine Reihe von Vorteilen besitzt, allerdings nur 60% des ernährungs-physiologisch günstigen L-Lactats bildet.a. 302).
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Bionade, ein neues Erfrischungsgetränk -- Die Privatbrauerei Peter, Ostheim/Rhön, hat in Zusammenarbeit mit der LGA Nürnberg und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung im Rahmen eines Biotechnologie-Programmes ein alkoholfreies, wohlschmeckendes Erfrischungsgetränk entwickelt. Nach Angaben von Dipl.-Brm. Dieter Leipold, Ostheim, läßt sich dieses Getränk geschmacklich und bezüglich der Inhaltsstoffe sowie der Herstellung keinem der bekannten Getränke- typen zuordnen. Deswegen wurde auch der Name Bionade gewählt. Das Verfahren, über das die Brauwelt in einer der nächsten Ausgaben AfG/Getränketechnik ausführlicher berichten wird, ist patentiert. Zur Gärung werden Mikroorganismen eingesetzt, die die Fähigkeit besitzen, Zucker in Säuren zu verwandeln.B..
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Der Verbrauch an Fruchtsäften und Nektaren stieg in Europa 1992 um 4% auf 72,89 Mio hl. Für 1993 wird ein weiteres Wachstum von 4% erwartet. Dies geht aus einem neuen Bericht der Zenith International Ltd., Bath/GB, hervor. Im Jahre 1989 hatte das Wachstum noch 9% betragen, 1990 dann 15% und 1991 nur noch 2%. In den einzelnen europäischen Ländern verlief die Entwicklung unterschiedlich. In Deutschland, das 1992 einen Marktanteil von 42% hatte, betrug die Steigerung 1992 3% gegenüber 1991. In Großbritannien dagegen, mit 10% der zweitgrößte europäische Markt für dieses Segment, gab es ein Minus von 4%. Frankreich und Italien lagen an dritter und fünfter Stelle mit einem Plus von je 10%. Die Schweiz hat mit 44 l den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch, fast 15 mal höher als Portugal mit 3 l..
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Im nachfolgenden Artikel wird die mikrobiologische Anfälligkeit von Getränken untersucht. Der Autor geht vor allem den Hauptschädlingen, wie gärfähigen Hefen und Schimmelpilzen, nach, sowie den Schwachstellen, über die Mikroorganismen in den Produktionsprozeß gelangen können.
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Mit dem vermehrten Freizeitangebot in unserer Gesellschaft gewinnt auch der Sport mehr und mehr an Bedeutung. Eng verbunden ist damit unter anderem die Entwicklung von neuen Lebensmitteln, die zur Befriedigung der speziellen Ernährungsbedürfnisse der Sporttreibenden bestimmt sind (1).
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Malzbier verlängert die körperliche Leistungsfähigkeit im Endspurt ganz legal. Das geht aus einem Gutachten über die Marke Eder's Sport-Malz hervor. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Bestrebungen zur Aufwertung der Malzgetränke als Sportlergetränk.
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Unter Dialyse versteht man ein Membrantrennverfahren, bei dem ein Stoffübergang über die Membran auf Grund eines Konzentrationsgradienten erfolgt. Die Membran trennt das zu entalkoholisierende Produkt und das Dialysat. Zwischen Produkt und Dialysat besteht keine Druckdifferenz, wohl aber eine Konzentrationsdifferenz bezüglich des Alkoholgehalts. Ansonsten besitzen Produkt und Dialysat weitgehend die gleiche Zusammensetzung, so daß andere Komponenten als Alkohol praktisch keinen Stoffübergang über die Dialysemembran zeigen. Das Produkt wird im Gegenstrom zum Dialysat durch das Membranmodul gefördert und dabei in seinem Alkoholgehalt reduziert (Abb. 1). Das alkoholangereicherte Dialysat wird über eine Vakuumdestillationskolonne geführt, d. h. 0,5% Restalkoholgehalt angegeben. B. 2). B. B. a.
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