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Laut Wild, Heidelberg, Europas größtem Hersteller von natürlichen Inhaltsstoffen für Getränke, gibt es keinen Stillstand auf dem Markt für alkoholfreie Getränke in Europa, auch wenn in vielen Ländern Sättigungstendenzen erkennbar sind. Die Verbraucher haben Interesse daran, Neues zu probieren und ändern ihre Konsumgewohnheiten viel schneller als in der Vergangenheit. Daher sind Innovationen Wachstumsträger im Getränkemarkt, Trendgetränke gefragt. Eine erfolgreiche Produktgruppe im Trendsegment Fun/Genuß sind die Alcopops. Die alkoholhaltigen Limonaden faszinieren nicht nur Jugendliche durch Geschmack und Aufmachung. Sie haben eine belebende Wirkung und passen in die Disco ebenso wie in die Kneipe oder in den heimischen Kühlschrank.
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Wer sich für die Formel 1 interessiert, sollte den kajo-Messestand besuchen, denn hier wird ein original Ferrari-Bolide aus der Rennsaison 1996 ebenso zu sehen sein wie Neuheiten aus dem Erfrischungsgetränkebereich. Das Motto lautet dementsprechend „Softdrink Grand-Prix“. Gezeigt wird, wie sich moderne Marken im Umfeld des heutigen Markenbewußtseins integrieren. So stellt man insbesondere seine großen internationalen Lizenzmarken „deit“ und „Gröbi“ heraus, für die in einigen Ländern noch Produktions-Lizenzen vergeben werden können. Bei deit ist kajo Marktführer in Europa bei kalorienarmen Erfrischungsgetränken auf Mineralwasserbasis, das Markenportfolio wird in diesem Jahr um „Kenjon“ ergänzt.
(kajo-Erzeugnisse Müller GmbH & Co.KG, 82194 Gröbenzell, Halle 2, Stand 295).
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Unter die Überschift „Geschmack – Funktion – Technologie“ stellen Haarmann & Reimer ihren Messeauftritt. Die Produktpräsentation umfaßt neben ACE- und DHA-Getränken moderne Soft-Drinks mit Joghurt-Anteil und zukunftsorientierte Getränke für den interessanten europäischen Markt. Ein weiterer Schwerpunkt sind AfG-Innovationen für das boomende Ethno-Food-Segment. Alle vorgestellten Produkte bieten ein ganzheitliches Getränkekonzept, das entsprechend dem Messethema einen marktgerechten Geschmack als Mittelpunkt, eine verkaufsorientierte Funktion als Zusatznutzen und moderne Produktionstechnologie für eine reibungslose Grundstoffverarbeitung verbindet. Gezeigt werden außerdem „Alcopops“, schwach alkoholische Getränke mit nicht mehr als 8 Vol.
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Erstmals wird der Hersteller Frucade, Rosenheim, Markenprodukte aus dem Bereich der Functional Drinks vorstellen. Ebenfalls neu ist ein Getränk mit einer ungewöhnlichen Fruchtkomposition und hohem Saftgehalt. Zahlreiche Produkte werden in AfG-Keg-Fässern vertrieben, hier bietet man eine innovative Dosiertechnik zum Ausschank dieser Getränke. Die Produktpalette auf dem internationalen Soft-Drink-Markt reicht von den klassischen Limonaden und Cola-Getränken, zuckergesüßt oder als light-Version, Diät- und Fruchtsaftgetränken verschiedener Geschmacksrichtungen, bis hin zu Nektaren und Säften. Fein abgestimmte Aromakomponenten für Biermischgetränke gehören ebenso zum Angebot wie Schorlen und ein Sportgetränk. (Frucade Essenzen GmbH, 83026 Rosenheim, Halle 2, Stand 287)
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Nachdem die endgültigen Zahlen der deutschen Mineralbrunnenbranche von 1996 feststehen, hat die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser, Bonn, alle wichtigen Branchenzahlen noch einmal in einem Leporello zusammengefaßt.
Danach gab es in Deutschland im vergangenem Jahr 242 Mineralbrunnen mit rd. 550 Quellen. Beschäftigt waren 16 080 Mitarbeiter, der Umsatz lag bei 4,7 Mrd DM. Insgesamt sind 91,27 Mio hl an Mineralwasser abgefüllt worden, 1,2% weniger als 1995. Davon entfielen 48,1 Mio hl (–2,7%) auf Mineralwasser mit Kohlensäure, 19,6 Mio hl (+0,8%) auf Mineralwasser ohne Kohlensäure, 0,77 Mio hl (–18,2%) auf Mineralwasser mit Aroma, 3,58 Mio hl auf Heilwasser und 19,18 Mio hl auf Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke (+1,9%)..
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Im letzten Jahr ist der Getränkeverbrauch insgesamt in Europa um 1% zurückgegangen. Entgegen diesem Trend hat sich nach einer neuen Studie von Canadean Ltd., Basingstoke/UK, Eistee enorm entwickelt. Im Jahre 1996 konnte Eistee die kohlensäurehaltigen Getränke mit Lemonengeschmack überholen. Mit 14 Mio hl stellte Eistee das Segment mit dem größten Wachstum bei den Softdrinks in Europa dar.
45% des Eistees wurden in Karton verpackt. PET und Dosen erreichten bei den Verpackungen den zweiten bzw. dritten Platz.
Stark zugenommen haben die Eistees in Deutschland und Frankreich. In den Niederlanden wird zwar im Vergleich zu Deutschland noch relativ wenig Eistee getrunken, das prozentuale Wachstum ist aber europaweit am höchsten. Für 1997 wird eine weitere Steigerung von 30% erwartet..
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Die Deutschen liegen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 41 l Fruchtsaft pro Jahr weltweit an der Spitze. Dies bedeutete erneut eine Steigerung von einem l je Einwohner und Jahr, vor dem Hintergrund eines scharfen Verdrängungswettbewerbs innerhalb der deutschen und europäischen alkoholfreien Getränke ist dies eine sehr positive Bilanz. Die Ostdeutschen liegen mit ihrem Verbrauch von etwas mehr als 21 l zwar weit hinter dem Westen zurück, befinden sich allerdings exakt auf der durchschnittlichen Quote des europäischen Binnenmarktes. Steigerungsmöglichkeiten für die technisch wie auch von der Markenvielfalt her weltweit führende deutsche Fruchtsaftbranche, sind also im eigenen Land wie auch im nahen Ausland möglich.
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Nicht nur bei der Bekleidung sind die 70er Jahre - poppige Hemden mit überdimensionalen Krawatten, enge Hosen mit riesigem Schlag und Plateauschuhe, voll in. Auch bei den Erfrischungsgetränken und Limonaden feiert der Look der „Swinging sixties“ und wilden Siebziger erfolgreich Comeback. Keineswegs werden sie aber von den damals Jungen, sondern von den kaufkräftigen Teens und Twens der späten 90er gekauft.
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Die Hersteller von alkoholfreien Getränken müssen immer mehr Neuheiten in immer kürzeren Abständen produzieren. Wie in allen anderen Bereichen der Getränkeindustrie, so stagniert der Verbrauch an alkoholfreien Säften, Wässern und Erfrischungsgetränken seit einigen Jahren. Um trotzdem noch weiter zulegen zu können, müssen die Hersteller mindestens jedes Jahr, eher noch jedes Quartal, ein neues Getränk - neu bezieht sich dabei auf die Farbe, den Geschmack, den Zusatznutzen oder die Verpackung - versuchen, auf dem Markt zu plazieren.