Archiv
Beim Aufbau der in der Wasseraufbereitung genutzten Multibore-Membranen orientierten sich die Entwickler an der Struktur von Bienenwaben. Die Poren einer UF-Membran mit circa 20 nm halten selbst Viren zurück, ohne Zusatz von Desinfektionschemikalien und mit sehr wenig Energie. Eine Membranfaser vereinigt sieben Einzelkapillaren, im Unterschied zu Ein-Faser-Kapillarmembranprodukten, ist äußerst stabil und widerstandsfähig. Im dizzer-Modul sind diese Kapillaren fest fixiert und sorgen für optimale hydro-dynamische Eigenschaften, Langlebigkeit und einen sicheren Aufbereitungsprozess. Die niedrige Druckdifferenz (>1Bar) und der Verzicht auf zusätzliche Luftspülungen sparen Energie.
Archiv
Am 13. April 2010 veranstaltet der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung [EV] (B.KWK) im Maritim Hotel in Würzburg einen Workshop zum Thema „Neue Chancen mit Kraft-Wärme-Kopplung in Brauereien, Molkereien und der Getränkeindustrie“. Leitern und für die Technik Verantwortlichen in Industrieunternehmen sowie Contractoren, Beratern und Planern soll Wissen vermittelt und ein praxisnaher Erfahrungsaustausch geboten werden.
Gastronomie
Im Rahmen der „Zötler Gastro-Akademie“ veranstaltete die Familien-Brauerei aus Rettenberg zum 26. Mal das „Gastro-Forum“ für die Führungskräfte der Allgäuer Hotellerie und Gastronomie. Die Veranstaltung fand auch in diesem Jahr im Januar in der Big Box in Kempten statt. Hochkarätige Referenten aus der Schweiz und Deutschland waren bereits Gast der Brauerei und berichteten über spezifische Gastro-Themen.
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Unternehmen und öffentliche Institutionen können sich um das neue Label „Good Practice Energieeffizienz“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben. Die dena zeichnet damit Projekte aus, die erfolgreich die Energieeffizienz gesteigert und den Endenergieverbrauch gesenkt haben.
Markt
Nach einem relativ optimistischen Jahresabschluss sind die Einschätzungen zum Beginn des neuen Jahres im BBE-Einzelhandelsindex unter das Novemberniveau des Vorjahres zurückgefallen. Mit einem Wert von 88,7 wird der Novemberwert von 89,0 geringfügig unterschritten. Nach 5,1 Indexpluspunkten im Weihnachtsgeschäft verzeichnet der Gesamtindex nun ein Minus von 5,3 Punkten. Auffällig dabei ist, dass die gestiegenen Werte in den alten Bundesländern nun um fast den gleichen Wert (Dezember +8,6; Januar –8,9) wieder auf einen Indexwert von 89,8 zurückgehen und die gesunkenen Indexwerte in den neuen Ländern (Dezember –7,4 gegenüber Januar +7,0) nun wieder auf 84,7 steigen.
Gastronomie
Am 26. März 2010 war es soweit: Der traditionsreiche Pilsner Urquell Brauereiausschank kehrte nach gut einjähriger Abstinenz in die Düsseldorfer Altstadt zurück. Nachdem Anfang 2009 der Pachtvertrag in der Grabenstraße ausgelaufen war, arbeiteten Gastronom Frank Marliani und Gastronomie Vertriebsdirektor Uwe Müller unter Hochdruck an der Wiedereröffnung der Düsseldorfer Traditionskneipe. Mit dem Glockenspielhaus in der Marktstraße 12 - 14 wurde nun ein Liebhaber-Objekt gefunden, das sich perfekt in das neue Konzept einfügt.
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Zellulosefiltration | Wegen der zunehmenden Probleme mit Kieselgur sind Alternativen gefragt. Gerade der Mittelstand braucht Lösungen, möglichst für vorhandene Anlagentechnik. Immer wieder wurden Arbeiten über die Anschwemmfiltration mittels Zellulosefasern veröffentlicht. Eine systematische Auswertung [1] des bisherigen Schrifttums ergab die folgenden wesentlichen Eigenschaften von Filterhilfsmitteln auf Zellulosebasis. Anschwemmfiltration von Bier mit Zellulose ist möglich, wenn das Bier sehr weitgehend vorgeklärt ist. Ein wirtschaftliches Verfahren muss wegen der hohen Preise der Zellulosefasern mehrere Filtrations-Regenerationszyklen vorsehen.
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Jahrbuch 2009 der Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens [EV] (GGB), 304 Seiten mit Abbildungen, Paperback, ISSN 1860-8922, 15 EUR.
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Nachhaltig und mikrobiologisch sicher | Anglizismen wie „sustainability“, „green production“ und „corporate social responsibility“ haben längst Einzug in den Wortschatz der Bier-Marketingstrategen und der Zulieferindustrie gehalten. Was bis vor Kurzem noch einer teilweise belächelten Minderheit von Bioproduzenten vorbehalten war, erweist sich aufgrund von Wertewandel und ökologischem Umdenken zunehmend als essenzieller Bestandteil von Unternehmensleitlinien. Vor diesem Hintergrund und mit dem Anspruch, neue Maßstäbe im Bereich der Tiefenfiltration zu setzen, ging „Becopad“ vor rund zwei Jahren in Deutschland an den Start.