Archiv
Im ersten Teil dieses Artikels (BRAUWELT Nr. 25-26, 2011, S. 806 ff.) wurde auf die Grundlagen eines auf Desorption basierenden Prozesses zur Reduzierung unerwünschter Aromastoffe in der Heißwürze eingegangen. Hier wird die konstruktive und verfahrenstechnische Umsetzung dieser Grundlagen in einer Praxisanlage vorgestellt. Inwieweit sich die Effizienz dieses Prozesses beschreiben lässt, soll in verifizierten Praxisergebnissen veranschaulicht werden. Zudem wird ein auf den in Teil 1 vorgestellten Berechnungszusammenhängen basierender Vergleich gängiger Ausdampfverfahren vorgestellt.
Management
Die Zusammenarbeit der toplink GmbH und der Privatbrauerei Hoepfner, Karlsruhe, begann 2005 mit der Bereitstellung einer einfachen ISDN-Internetanbindung und Einzelzugängen. Seitdem wurden die IT-Lösungen kontinuierlich ausgebaut. Mit 83 Mitarbeitern und einem jährlichen Absatz von rund 200 000 Hektolitern benötigte die Privatbrauerei Hoepfner eine adaptierte, sichere und flexible Internetlösung und entschied sich für eine Internetanbindung via SDSL.
Archiv
Der Cluster Ernährung unterstützte 2010 vielfältige regionale Projekte im Ernährungsbereich in Bayern. Dazu gehörten unter anderem das „essbare fichtelgebirge“, der „Allgäuer Käsecup“ und die „Forelle aus Niederbayern – FaN“. Das Projekt „essbares fichtelgebirge“ beschäftigt sich mit ausgefallenen Kräutern, die als Zutaten in der heimischen Küche schon fast in Vergessenheit geraten sind wie Bärwurz und Labkraut. Laut GfK stieg der Faktor‚ Regionalität im Einkauf von 36 Prozent 2004 auf 44 Prozent 2010. Bei Getränken bevorzugen sogar 52 Prozent regionale Produkte. Wichtig sei jedoch, „dass der Verbraucher die Angaben als glaubwürdig einstuft und die Argumente nachvollziehbar sind“, beschreibt Dr. Michael Lüdke, Geschäftsführer des Clusters Ernährung, die Hintergründe des Engagements.
Marketing
Eine komplette Vortragssession beim diesjährigen EBC-Kongress in Glasgow Ende Mai war dem Thema „Sensory Science and Technology“ gewidmet. Hier präsentierte Michael Dresel, Weihenstephan, einen Vortrag zur Wahrnehmung von Bittere auf unserer Mundschleimhaut. Der Vortrag wurde am Ende des Kongresses als einer der besten Beiträge ausgezeichnet.
Rohstoffe
Hopfen ist in der Landwirtschaft per se eine Sonderkultur. Zu klein ist – im Vergleich zu anderen Kulturen – die Anbaufläche. Es geht aber noch spezialisierter. Als Nische in der Nische entwickelt sich seit einigen Jahren ein Bereich, der Wachstumspotenzial hat: ökologisch angebauter Hopfen. Bio-Hopfen? Hopfen ohne chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel? Ja, geht denn das überhaupt? Es funktioniert. Die BRAUWELT besuchte Franz Friedrich, den größten Bio-Hopfenbauern Europas in der Fränkischen Schweiz, und sprach mit Patrick Leavy, Präsident der American Organic Hop Grower Association (AOHGA).
Qualitätssicherung
Die einfachste Lösung, Gushing vorzubeugen, ist, die Rohstoffe (Malz) bereits vor der
AfG
In den bereits erschienenen Teilen (vgl. Kasten) erfolgte – ausgehend von einer Marktbetrachtung und geschichtlichen Hintergründen – die Betrachtung der Maischverfahren und der Besonderheiten und Varianten bei der Aromabildung von Kwass. Unter Einbeziehung aller gewonnenen Erkenntnisse wurde nun ein Gesamtkonzept für eine moderne Kwassbrauerei entwickelt, welches der vorliegende letzte Teil dieser Serie hier darstellt.
Archiv
Um als Unternehmen am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sind durchgehend optimierte Logistikkosten ausschlaggebend. Optimierungspotenziale finden sich in allen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette (Value Chain/Abb. 1) – von der Materialwirtschaft der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe über die Optimierung des Abfüllbetriebs bis hin zur Leergutsortierung und Rückwarenabwicklung. Dabei umfasst das Logistik-Tuning die bewertete Abstimmung sämtlicher Prozessschritte sowie die zugehörige Auftragsbearbeitung und IT. Ohne Prozess- und Kommunikationsbrüchen zwischen den einzelnen Prozessbausteinen kann das gesamte Optimierungspotenzial ausgeschöpft werden.
Archiv
In der Getränkeindustrie und speziell in den Brauereien ist die Verwendung von Chlordioxid und anderen chlorhaltigen Medien wie Natriumhypochlorit weit verbreitet. Diese dienen der Desinfektion von Trink- und Prozesswässern, der Vorbehandlung von Flaschen und Dosen in Rinsern oder sind Bestandteil von Reinigungsmedien für automatische CIP-Prozesse. Für Dichtungen und Formteile aus Elastomeren ist Chlor jedoch ein recht aggressives Medium, das eine Materialauswahl mit Bedacht erfordert. Hier wird ein Dichtungswerkstoff von Freudenberg Process Seals vorgestellt, der sich nicht nur für den Kontakt mit chlorhaltigen Medien eignet, sondern auch FDA-konform und damit ein Allround-Dichtungswerkstoff für den gesamten Food- und Getränkebereich ist.