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Markt

Schon zum Ende des 19. Jahrhunderts (Wochenschrift für Brauereien XIX Jahrg. Nr. 9) wurde im damaligen Deutschen Reichsgebiet mit einer Einwohnerzahl von circa 47 Millionen im Jahre 1886/87 ein mutmaßlicher Bierverbrauch von circa 44,182 Millionen Hektolitern festgestellt. Der Bierverbrauch stieg im Braujahr 1890/91 auf 52,488 Millionen Hektoliter, um im Jahr 1899/1900 70,6 Millionen Hektoliter zu erreichen. Der Pro-Kopf-Konsum erreichte bei 54,4 Millionen Einwohnern schon damals 125,1 l. Er war zu jener Zeit um circa 15 Prozent höher als heute. Lesen Sie hier auch, wie sich die Märkte für Mineralwasser sowie Fruchtsäfte und Nektare im Laufe der Jahre veränderten.

Rohstoffe

In einer langjährigen Betrachtung der Entwicklungen im Bereich des Braugerstenmarktes erscheinen vor allem die letzten fünf Jahre als besonders turbulent. Folgen Sie uns durch die Jahre und lesen Sie mehr über die Entwicklung des Marktes, Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie den Weg vom Züchter in die Mälzerei.

Rohstoffe

Die Entwicklungen im Malzsektor mit besonderem Schwerpunkt auf der „Zweiten Karriere“ des Malzes, d. h. dem Einsatz von Spezialmalzen nicht nur in der Brauerei, sondern in anderen Bereichen der Getränke- und Lebensmittel­branche, interessierten die BRAUWELT im Rahmen der Sonderausgabe natürlich auch. Über die Entwicklungen der Mälzerei­technologie berichtet Prof. Dr. Ludwig Narziss ab S. 76. Weitere Entwicklungen und Trends lassen sich im BRAUWELT-Archiv unter www.brauwelt.de sowie in den BRAUWELT-Brevieren verfolgen. Insbesondere zu den Innovationen seit 1986 stellte die BRAUWELT drei innovativen Mälzern unterschiedlicher Größenordnung und Ausrichtungen einige Fragen. Dabei handelt es sich nicht um eine repräsentative Umfrage, sondern eher um ein Stimmungsbild, das zu entsprechenden Überlegungen und Diskussionen beitragen soll. Dargestellt sind die Antworten hier in alphabetischer Reihenfolge der Unternehmen.

Rohstoffe

In den letzten 25 Jahren hat es um den Rohstoff Hopfen viele Entwicklungen und Veränderungen gegeben, von denen hier nur einige herausgegriffen werden.

Rohstoffe

Seit seine Verwendung als Bierwürze im bayerischen Reinheitsgebot festgeschrieben worden ist, machte Hopfen hauptsächlich eine Karriere als Rohstoff in der Brauerei. Heute werden über 95 Prozent des weltweit angebauten Hopfens zum Bierbrauen verwendet. Diese Art Monopol verdeckt, dass die Pflanze weiteres Potenzial aufweist, das zwar seit Jahrhunderten bekannt ist, aber zumindest mengenmäßig noch wenig genutzt wird.

Rohstoffe

Vor 25 Jahren hatten sich die Ergebnisse der Forschungsarbeiten seit den 1960er-Jahren in der Mälzerei­praxis und den Folgeplanungen weitgehend eingeführt. Die Schritte des Weichens, der Keimung und des Schwelkens/Darrens waren durch grundlegende Untersuchungen über die Entwicklung der verschiedenen Enzyme und Substanzgruppen gezielt zu steuern. Durch Anpassung der erarbeiteten Parameter gelang es, die immer größer werdenden Anlagen (bis zu 180 t/Charge) zu beherrschen und Malze der gewünschten Eigenschaften herzustellen. Heute ist das dringendste Anliegen, den Braugerstenanbau zu erhalten und auch Malze aus anderen Getreidearten zu etablieren.

Archiv

Die Würzebereitung stellt den ersten Schritt im Brauprozess dar und besteht aus sechs Teilabschnitten: Schroten, Maischen, Abläutern, Würzekochen mit evtl. Korrektur der Würzearomastoffe, Heißtrubabscheidung und Würzekühlen. Im folgenden Beitrag stellen die Autoren die wesentlichen Entwicklungen im Sudhaus in den letzten drei Jahrzehnten dar; in diesem ersten Teil geht es um die Arbeitsschritte Schroten, Maischen und Abläutern. Die unterschiedlichen Ansätze verfolgen das Ziel, effizienter zu arbeiten und dabei Energie zu sparen und Qualität zu produzieren.

Archiv

Die Würzebereitung stellt den ersten Schritt beim Brauprozess dar und besteht aus sechs Teilabschnitten: Schroten, Maischen, Abläutern, Würzekochen mit evtl. Korrektur der Würzearomastoffe, Heißtrubabscheidung und Würzekühlen. In Teil 1 (s. S. 84) wurden die ersten drei Prozessschritte im Rückblick auf die letzten 25 Jahre betrachtet. Lesen Sie hier mehr über die Sudhausentwicklungen, die die Würzekochung mit verschiedenen Systemen umfassen und die Heiß- und Kühltrubabscheidung einbeziehen. Das Bestreben der Technologen und Techniker war auch hier, Prozessabschnitte kontinuierlich zu gestalten und dabei unter Einsparung von Energie eine gleich bleibende Qualität zu erzielen.

Qualitätssicherung

Die große Bedeutung des Hefezustandes für die Gärungsabläufe und die Bierqualität führte in den letzten Jahren zu intensiven Forschungsaktivitäten auf dem Hefesektor. So können bei niederer Hefequalität atypische Gärverläufe, Filtrationsprobleme sowie Geschmacksfehler und Mängel in der Geschmacksstabilität, der chemisch-physikalischen und der mikrobiologischen Stabilität auftreten. Durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse konnten auch entscheidende Vorteile beim Hefemanagement erzielt werden.

Archiv

Die Brauereihefe ist der wichtigste Mikroorganismus für die Bierherstellung [1]. Unter anaeroben Bedingungen gewinnt sie durch Übertragung von abgespaltenem Wasserstoff auf organische Intermediärprodukte des Glucoseabbaus Energie. Aus ihrem Stoffwechsel resultieren Ethanol, CO2 und Gärungsnebenprodukte, die bei entsprechender Zusammensetzung den Menschen auf allen Erdteilen wohl schmecken. Der Reinhaltung der Hefe und ihrem physiologischen Zustand in der Brauerei ist daher höchste Aufmerksamkeit zu schenken. Daneben muss der Brauer eine Vielzahl technologischer Parameter dem technischen Fortschritt im Anlagenbau, der Messtechnik und der Automatisierung anpassen [2 - 4]. Ein Blick auf die Veränderungen der letzten 25 Jahre verdeutlicht dies.

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