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Markt

Gemäß den Veröffentlichungen des Verbandes der Rheinisch-Westfälischen Brauereien für seine Mitglieder ging der Altbiermarkt 2011 (904 565 hl) um 5,5 Prozent gegenüber 2010 zurück (957 154 hl). Alleine im Sektor Biermischgetränke sank der Absatz um circa 8778 hl (ca. 21,1 %). Will man den Gesamtmarkt für Altbier errechnen, muss man noch circa 300 000 hl für „Nichtmitglieder des Verbandes“ (Königshof mit Braulizenz für Hannen und Gatz, 2 Eigenaltbier-Marken) hinzurechnen. Die Tabelle 1 zeigt die Entwicklung der fünf größten Brauereien.

Rohstoffe

Der Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie wird auch 2012 wieder Frühvermälzungen durchführen. Wie immer interessieren die Qualität des neuen Jahrgangs, das Mälzungsverhalten sowie die Beschaffenheit der Gersten und Malze. Die Frühvermälzung 2012 soll dem Mälzerei- und Braugewerbe wieder einen guten Dienst erweisen, und eine zahlreiche Beteiligung würde einen guten Überblick über die diesjährige Gerstenernte vermitteln.

Reinigung/Desinfektion

Mit der Version 6 des IFS wird ein internes Audit nun auch beim Thema Schädlingsbekämpfung gefordert, welches einmal jährlich durchzuführen ist. Die Auditoren müssen sachkundig sein und dürfen in keinerlei Abhängigkeitsbeziehung zum auditierten Lebensmittelbetrieb stehen. Über die Auditergebnisse müssen Unternehmensleitung sowie die für den Bereich zuständige Person informiert werden. Ferner gibt IFS 6 vor, dass erforderliche Korrekturmaßnahmen terminlich gebunden umgesetzt und verifiziert werden müssen. BRC Food 6 fordert derartige Audits beim Thema Schädlingsbekämpfung sogar einmal pro Quartal. Diese sind ebenfalls von ausgewiesenen Experten durchzuführen..

Rohstoffe

Das Interesse an den neuen Hopfensorten aus dem Hopfenforschungszentrum Hüll war kurz nach der Freigabe für den Anbau unerwartet groß. Insbesondere Polaris (PA) mit 20,0 Hektar und Mandarina Bavaria (MB) mit rund 13 Hektar waren stark nachgefragt. Auch Hallertau Blanc (HC) mit 3,6 Hektar und Hüll Melon (HN) mit 3,0 Hektar haben bereits 2012 einen guten Start.

Bier-/Braugeschichte

Dass Honig zum Bierbrauen bereits im Mittelalter verwendet wurde, konnte man nachweisen. Zu damaliger Zeit diente er nicht nur dem süßeren Geschmack, er machte das Bier durch die natürlichen Konservierungsstoffe auch länger haltbar.

Qualitätssicherung

Das Bieraroma entsteht durch das gesamtheitliche Zusammenspiel mehrerer hundert Aromastoffe. Offenkundige Fehlaromen, welche auch vom Konsumenten wahrgenommen werden können, reduzieren den Genusswert und zugleich die Akzeptanz eines Getränkes. Im schlimmsten Fall kann dadurch das Image einer Marke erheblichen Schaden nehmen. Es ist bekannt, dass ungewünschte Aromaeindrücke, z. B. Alterungsgeschmack, von positiven Aromen maskiert werden können. Daher war es ein Ziel herauszufinden, ob auch weitere als negativ eingestufte Aromen durch positive Aromastoffe beeinflusst werden können.

Qualitätssicherung

Styrol gehört neben den natürlichen Aromastoffen 4-Vinylguajakol und 4-Vinylphenol zu den charakteristischen Inhaltsstoffen in Weizenbier. Diese Vinylaromaten entstehen im Verlauf des Brauprozesses. Da Styrol zum Bieraroma keinen positiven Beitrag leistet, sollten seine Konzentrationen in Bier eher gering sein. Untersuchungen an der TU München zeigten, welche Konzentrationen an Styrol in verschiedenen Weizenbieren nachzuweisen waren und wie sie hinsichtlich unbedenklichen Genusses einzuordnen sind.

Markt

Der DLG-Genuss-Guide Bier gibt einen Überblick über die Bier-Trends 2012. Er präsentiert kompaktes Wissen rund um das Thema Bier und stellt für 640 ausgezeichnete Biere die aktuellen Testergebnisse der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) vor.

Archiv

Die Mehrweg-Gebinde für Getränke stehen in Gestaltungs- und Kostenkonkurrenz zu den trendigen Einweggebinden. Der Gebindevielfalt steht ein erheblicher Sortieraufwand entgegen, dem die Industrie aus Effektivitäts- und Kostengründen mit Automatisierungslösungen beizukommen bemüht ist. Im Teil 1 dieses Beitrages in BRAUWELT Nr. 24-25, 2012, S. 702-704, wurden die allgemeinen Grundlagen und Voraussetzungen für eine Flaschen- und Kastenerkennung erklärt. Lesen Sie hier mehr über die Erkennungskonzepte, ihre Vor- und Nachteile sowie Automatisierungslösungen.

Archiv

Der Aufstieg der „Laitilan Wirvoitusjuomatehdas OY“, dem Limonadenhersteller und -abfüller Laitila im Westen Finnlands, etwa 100 Kilometer von Helsinki entfernt, verläuft rasant. Vor 16 Jahren von vier Freunden gegründet, stellt sie mittlerweile mit 50 Beschäftigten knapp 25 Millionen Liter Getränke im Jahr her. Vor allem Cider und alkoholische Long-Drinks, aber auch Bier und nach wie vor alkoholfreie Limonaden sind es. Das ständige Wachstum zieht kontinuierliche technische Verbesserungen nach sich: Bei der Etikettiermaschine entschied man sich nun für eine Labetta Combi von Gernep, Barbing, weil sie schnell und exakt etikettiert und Nassleim- wie auch Selbstklebeetiketten verarbeiten kann.

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