Rohstoffe
Traditionell zum Jahresausklang luden die Firmen BLB, Lochner und Hopsteiner am 29. und 30. November 2018 nach Berching in den Brauerei-Gasthof Winkler ein. Neben aktuellen Fragen rund um Malz und Hopfen des Erntejahres 2018 ging es in den Vorträgen um den sicheren Betrieb von Verdunstungskälteanlagen, den Dauerbrenner Mikrobiologie und Betriebshygiene sowie die Erkenntnisse rund um das neue Sudhauskonzept Omnium von Ziemann Holvrieka.
Recht
Produktinformation | In anderen Ländern Europas ist es eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland noch nicht: Kalorienangaben auf Bier sucht der Verbraucher meist vergebens. Mehr als 12 000 verschiedene Produkte verkauft ein deutscher Supermarkt, fast alle verpackten Lebensmittel müssen mit den Nährwertangaben versehen sein. Ausgenommen sind nur alkoholische Getränke mit mehr als 1,2 Vol.-% Alkohol. Noch, denn die EU-Kommission droht, diese Ausnahmeregelung abzuschaffen. Dem wollen die Brauer nun mit einer freiwilligen Initiative zuvor- kommen.
Recht
Absicherung der eigenen Liquidität | Trotz stabiler Konjunktur, aber durch sich ändernde und globaler werdende Märkte und letztlich auch durch Steuererhöhungen und Nebenkostensteigerungen sind viele kleine und mittelständische Unternehmen nicht immer in der Lage, ihre Rechnungen pünktlich auszugleichen. Viele Unternehmen „arbeiten“ daher mit dem Geld ihrer Vorlieferanten. Eine präzise Forderungskontrolle wird daher immer wichtiger, um überhöhte Forderungsstände zu vermeiden.
Management
Externe Nachfolgeregelung | Die Unternehmensberatung Weihenstephan begleitete im Zeitraum von März 2016 bis Juni 2018 die externe Nachfolgeregelung der Eschweger Kloster-brauerei. Im Mai 2018 erfolgte die erfolgreiche Übergabe des Unternehmens an die Brauerfamilie Klesper aus Fulda. In den drei Teilen dieser Artikelserie soll eine praxisorientiere Darstellung des Prozesses mit Hinblick auf die beteiligten Personen erfolgen, um dem Leser einen Einblick in den Ablauf und die wichtigsten Aspekte zu ermöglichen sowie Herausforderungen und Stolpersteine aufzuzeigen.
Gärung/Lagerung
Hauptziel dieser Bachelorarbeit war es, eine sinnvolle Verfahrensweise für die Herstellung einer Maischegärung bei Bier zu erarbeiten. Dabei sollten erste grundlegende Erkenntnisse über physikalische, chemische und mikrobiologische Abläufe gewonnen werden.
Qualitätssicherung
Eine gleichmäßige und dauerhaft bestehende Trübung gehört zu den Hauptmerkmalen eines Weißbieres und ist aufgrund länger werdender Transportwege von großer Bedeutung. Frühzeitige Sedimentationen oder die Bildung von Trübungsagglomeraten führen zur Ablehnung dieses Produktes.
Gastronomie
BrauBeviale 2018 | Dem Messetriple 2018 bis 2020 der BrauBeviale in Nürnberg wurde diesmal das Motto „Zukunftsfähigkeit“ auf die Fahnen geschrieben. Zukunftsfähig ist, wer den Markt gut beobachtet und stetig am Ball bleibt, kreativ denkt, Trends erkennt und Neues wagt. Auch im Bereich Ausschank und Logistik gab es einiges Neues zu entdecken. Die BRAUWELT machte für Sie einen Rundgang durch die Messehallen und sah sich an, mit welchen Lösungen einige Aussteller auf neue Trends und Anforderungen des Marktes reagiert haben.
Gärung/Lagerung
Selektion | Im dritten Teil dieser Artikelreihe (Teil 1: BRAUWELT Nr. 43-44, 2018, S. 1259-1261; Teil 2: Nr. 51-52, 2018, S. 1560-1563) erläutern die Autoren GVO-freie Verfahren, mit denen neue Bierhefen für noch mehr innovative Flavour- und Aromaausprägungen hergestellt werden können. Mit der klassischen Technik der selektiven Züchtung ist es möglich, neue Bierhefen zu entwickeln und somit die natürliche Fähigkeit der Hefe, Bierstile und -geschmacksrichtungen festzulegen, zu fördern und zu erweitern.
Sudhaus
Brüdenverluste | Das gängige Verfahren zur Entgasung von Kesselspeisewasser ist das Auskochen der schädlichen Gase. Bei diesem Verfahren kommt es aber systembedingt zu einem Dampfverlust von meist 0,2-0,5 Prozent der Dampfleistung des Kessels. Mittels des vorgestellten Verfahrens können diese Verluste um bis zu 95 Prozent reduziert werden.
Wasser
Wasser- und Energieeinsparung | Die Verknüpfung einer gesicherten und aktuell gehaltenen Bedarfsprognose erlaubt es, Maschinen und Anlagen im Bereich der Medienversorgung gleichmäßiger und damit effizienter zu betreiben. Voraussetzung hierfür ist ein weiter Regelbereich der Anlagen. Dieser doppelte Ansatz wurde in einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertem Kooperationsprojekt aufgegriffen und am Beispiel der Brau- und Betriebswasseraufbereitung mit einer Umkehrosmoseanlage umgesetzt. Die wesentlichen Ergebnisse werden im Folgenden dargestellt.
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