Management
Was kann der Arbeitgeber tun? | Dass der Arbeitskollege aus Beziehungsfrust zum Bier greift, hat er letztens noch als Scherz in einem Nebensatz abgetan. Dass der Azubi jede freie Minute nutzt, um Quoten, Einsätze und Ergebnisse der spanischen Fußball La Liga 2 auf seinem Smartphone zu checken, fällt inzwischen immer mehr auf. Dass der langjährige Mitarbeiter ohne Medikamente nicht mehr schlafen kann, weiß niemand. Alles Privatsache oder kann bzw. sollte der Arbeitgeber etwas tun?
Abfüllung
BrauBeviale 2018 | BRAUWELT-Autor Dr. Günter Arndt besuchte die Nürnberger Investitionsgütermesse BrauBeviale im November und verschaffte sich einen Überblick über die Neuigkeiten und Weiterentwicklungen im Bereich der Abfüll- und Verpackungstechnologie. Nach dem Trockenbereich in Teil 1 seiner Zusammenfassung (BRAUWELT Nr. 50, 2018, Seite 1519-1522) liegt sein Fokus hier auf dem Nassbereich.
Filtration
BrauBeviale 2018 | Die Filtration des Bieres ist bekanntlich eine der letzten Möglichkeiten, auf die Qualität des Bieres entscheidend Einfluss zu nehmen. Nach wie vor ist die kuchenbildende Anschwemmfiltration mit Kieselgur am stärksten verbreitet. Dieses Material rückt aber immer stärker in die öffentliche Diskussion und zwar wegen der Staubbildung, des Schwermetallgehaltes sowie der Probleme bei der Beseitigung (Düngemittel-VO/Schließung einer Recyclinganlage). Vermehrt setzt man auf Cellulose bzw. Cellulosegemische oder auf neue Filterhilfsmittel aus synthetischen Materialien. Auch in der Craft Bier-Szene gewinnt die Filtration immer mehr an Bedeutung.
Gärung/Lagerung
Die Hefe steuern | Teil 1 dieser Reihe [1] beschrieb die wichtige Rolle der Hefe für die Entwicklung der Geschmacks- und Aromaprofile von Bier. Dieser zweite Teil schildert nun Parameter und Verfahren, mit denen Brauer während des Brauprozesses einen unmittelbaren Einfluss auf die Hefe nehmen können. In Teil 3 werden etablierte klassische GVO-freie Verfahren zur Entwicklung neuer, faszinierender Hefen eingesetzt, um neue Flavour- und Aromaprofile zu kreieren.
Sudhaus
Bieranalysen | Seit Anfang April 2018 wird das Sudhauskonzept Omnium by Ziemann erstmalig in einer deutschen Brauerei, der Schlossbrauerei Reckendorf, erfolgreich eingesetzt [1]. Im ersten Teil der technologischen Betrachtung wurden die Ergebnisse der Sudhausarbeit anhand der Prozesszeiten und Daten aus den Würzeanalysen dargelegt [2]. Die sich aus den aufgeführten technologischen Fakten ergebenden Auswirkungen für die Bierqualität sollen im vorliegenden zweiten Teil des Artikels beleuchtet werden.
Markt
10-Jahres-Vergleich | Aktuell gibt es nach den Feststellungen des Deutschen Brauer-Bundes in Deutschland etwa 1500 Braustätten, das sind über 80 Brauereien mehr als im vergangenen Jahr und über 150 mehr als noch vor fünf Jahren. Im Beitrag wird die Entwicklung der zehn größten Biermarken über die letzten zehn Jahre hinweg verglichen.
Gärung/Lagerung
Biosynthese | Kürzlich wurde gezeigt, dass Brauhefen Hopfenaromastoffe wie Linalool und Geraniol während der Gärung nicht nur abbauen und umwandeln, sondern auch bilden können. Zwar finden diese Vorgänge im Mikrogrammbereich statt, sie verändern dennoch das Bieraroma. Über die Wahl des Brauhefestammes kann dies beeinflusst werden [1].
Verpackung
Registrierungspflicht | Zum 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Was das für die Brauereien bedeutet, was man unter einer zwingenden Systembeteiligungspflicht versteht und warum sich zukünftig alle Brauereien bei einer Zentralen Stelle registrieren müssen, erklären Dr. Lothar Ebbertz und Nicole Seyring.
Gastronomie
GetränkeIdeen | Seit Anfang des Jahres gibt es eine neue Online-Plattform, auf der sich Gastronomen über neue Getränketrends und Aktionen informieren können. Klingt erst einmal nicht spektakulär. Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man, wie revolutionär das Projekt für den deutschen Getränkemarkt eigentlich ist. Wir haben mit Peter Meyer von der c.t.b. Werbeagentur aus Berlin gesprochen. Er hat www.getraenkeideen.de ins Leben gerufen und uns verraten, was dahinter steckt.
AfG
Ende des 18. Jahrhunderts revolutionierte ein Getränk die gesamte Lebensmittelindustrie. Mit kohlensäurehaltigem Wasser, auch Sodawasser genannt, gelang dem als Juwelier ausgebildeten Jacob Schweppe der Durchbruch. Sein patentiertes Verfahren machte die Produktion des erfrischenden Getränks massentauglich. Doch vor allem seine Idee für ein medizinisches Produkt prägt heute eine Weltmarke. Die Geschichte hinter der Erfindung des Bitter Lemon arbeitet der gelernte Brauer, studierte Braumeister und Buchautor Günther Thömmes in seinem historischen Roman „Der Limonadenmann“ auf.
