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Kanada Molson verlor Marktanteile -- Der Bierabsatz in Kanada ist 1995/1996 um 0,6 Prozent gestiegen. Molson Breweries dagegen mußte ein Minus von 0,7 Prozent hinnehmen und sank im Marktanteil von 47,2 Prozent auf 46,6 Prozent. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf das kontinuierliche Wachstum des Discount-Marktsegmentes in Quebec auf nunmehr 18 Prozent sowie auf den wachsenden Wettbewerb in British Columbia. Dort hat Labatt die Marken Kokanee und Budweiser sehr aggressiv unterstützt. Der Molson-Umsatz hat von 2,12 Mrd kanadischen Dollars auf 2,09 Mrd kanadische Dollars abgenommen. Jetzt geht es darum, alle Kosten möglichst schnell zu reduzieren. 155 Angestellte und 200 gewerkschaftlich organisierte Arbeiter werden entlassen..

Archiv

Mäßiges Interesse an längeren Öffnungszeiten -- Die meisten Einzelhändler schöpfen die derzeit geltenden Ladenöffnungszeiten nicht voll aus. Dies hat eine Untersuchung des Münchner ifo-Instituts ergeben. 40 Prozent aller Einzelhandelsgeschäfte öffnen morgens vor 9.00 Uhr; runde zwei Drittel schließen ihre Ladentüren bereits um 18.00 Uhr wieder und nutzen damit ihren Spielraum gar nicht voll aus. Glaubt man den Umfrageergebnissen, so haben die meisten Händler ohnehin wenig Interesse an längeren Öffnungszeiten: Im Falle einer Liberalisierung des Ladenschlußgesetzes wollen 60 Prozent ihre bisherigen Öffnungszeiten beibehalten.

Markt

Die Kaufkraftschere klafft in Düsseldorf am weitesten auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung zu der traditionellen Kaufkraftstudie, in der die Nürnberger GfK 25 deutsche Großstädte auf das Kaufkraftgefälle zwischen einzelnen Postleitgebieten untersucht hatte (Basis waren die fünfstelligen Postleitzahlengebiete). An der Spitze stehen damit nicht Berlin oder Hamburg, sondern Düsseldorf, gefolgt von Frankfurt. Für Handels- und Dienstleistungsunternehmen wird es nach Ansicht der Marktforscher immer wichtiger, die Unterschiede in der Bevölkerungsstruktur zu berücksichtigen, um Angebote kundengerecht plazieren zu können. Allein der Ruf nach mehr Servicequalität und Kundenorientierung reicht nicht mehr aus. Er liegt also um 27,5 Prozent höher als der Bundesdurchschnitt..

Recht

Reinheitsgebot muß für alle gelten -- _Gesetze sind für alle gleich und müssen auch von allen eingehalten werden. Das gilt natürlich auch für das Reinheitsgebot für deutsches Bier. Dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes Peter Stille in Bonn im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um die Klosterbrauerei Neuzelle. Der Deutsche Brauer-Bund vertritt als Spitzenorganisation der deutschen Brauwirtschaft weit mehr als 90 Prozent des in Deutschland gebrauten Bieres. Es ist nicht einzusehen, warum eine einzelne Brauerei glaubt, daß für sie die Gesetze nicht gelten. 1242 Brauereien in Deutschland würden es als ein besonderes Qualitätsmerkmal für ihr Bier ansehen, daß für das deutsche Bier nichts anderes verwendet werden darf als Malz, Hopfen, Wasser und Hefe..

Rohstoffe

Chancen '96 -- Am Welt-Getreidemarkt vollziehen sich dramatische Veränderungen. Nach einer langen Periode struktureller Überschüsse scheint sich ein längerfristiges Defizit anzubahnen. Die Weltgetreide-Bestände sind auf 14 - 15% des weltweiten Verbrauchs geschrumpft - d.h. sie reichen nur noch für weniger als zwei Monate. Als Folge haben die Preise gegen 1994/95 um 25 - 30% angezogen und dürften weiter steigen. Erstmals in der Geschichte des gemeinsamen europäischen Marktes hat sich jetzt das Getreide-Preisniveau am Weltmarkt dem der EU genähert, womit nachhaltige Veränderungen der Getreideströme einhergehen werden. Längerfristig wird das attraktivere Preisniveau wieder zur Ausweitung des Anbaus reizen. Dadurch könnten sich Chancen auch für Braugerste ergeben. Europa ist zusammengewachsen.

Markt

Grundstruktur der deutschen Brauwirtschaft bleibt erhalten -- Anläßlich des Brauertages in Dresden führte die Brauwelt ein Interview mit Dr. Nils Goltermann, Vorsitzender des Ausschusses für Mittelstandsfragen des Deutschen Brauer-Bundes, über die Entwicklung des deutschen Biermarktes aus der Sicht des Mittelstandes.

Archiv

USA Gesundheitsfördernde Wirkung von Alkohol auf dem Etikett -- Die amerikanischen Winzer fordern, daß sie auf dem Etikett die gesundheitsfördernde Wirkung eines mäßigen Alkoholgenusses herausstellen dürfen, wenn sie schon die Warnung des Gesundheitsministeriums vor übermäßigem Alkoholgenuß abdrucken müssen. Die Winzer wollen auf dem Etikett ihre Konsumenten darüber aufklären, daß sie sich über den gesundheitlichen Nutzen eines moderaten Alkoholgenusses beim Bundesamt für gesundheitliche Aufklärung der US-Regierung informieren können. In dieser Broschüre wird zwar auch vor den negtiven Folgen eines zu hohen Alkoholkonsums gewarnt, zugleich aber auch darauf hingewiesen, daß mäßiger Alkoholkonsum nach neueren Forschungsergebnissen die Gefahr von Herzkrankheiten reduzieren könne.

Archiv

Multimedia - verschlafen wir unsere Zukunft? -- Nur neun Prozent der Deutschen trauen ihrem Land beim Kampf um die Vorherrschaft bei den Online-Diensten und den neuen Medien eine führende Rolle zu, so Petra Heinlein, Geschäftsführerin von Contest census, anläßlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK) am 21. Juni 1996 in Nürnberg vor 800 Gästen. 52 Prozent der von der GfK-Tochter zu Multimedia befragten Bundesbürger sehen in zwei Jahren die Japaner in der führenden Position. 41 Prozent erwarten eine Dominanz der Amerikaner. Zur Zeit verdoppelt sich alle sechs Monate die Zahl der ans Internet angeschlossenen Rechner. Schon heute ordern allein US-Firmen Waren im Wert von 500 Milliarden Dollar elektronisch. Online-Dienste auf dem Vormarsch:.

Markt

Mit einem PC-Programm, das die R‚my Deutschland GmbH anbietet, lassen sich Getränkekarten selbst gestalten und das Getränke-Angebot eigenständig vermarkten. Das Software-Paket enthält konfektionierte Musterseiten sowie Clip-Arts zur grafischen Gestaltung, Rubriküberschriften für die unterschiedlichen Getränke-Kategorien, Logos für R‚my-Produkte und Beschreibungen einzelner Getränke-Marken. Auch Tischaufsteller und Aktionskarten können damit gestaltet werden. Ein Handbuch ist im Lieferumfang enthalten. Das Programm ist kompatibel zu allen üblichen Textverarbeitungssystemen unter Windows und kostet eine Schutzgebühr von DM 30. Gastronomen, die das Getränke-Sortiment von R‚my aktiv promoten, erhalten die Diskette kostenlos.

Recht

Abgabe von Getränken in Kästen während der Ladenschlußzeiten -- Wenn für einen Kiosk eine Betriebserlaubnis erteilt worden ist, handelt es sich im allgemeinen um einen sogenannten gemischten Betrieb, nämlich um einen Einzelhandel und eine Schankwirtschaft. Mithin könnte _ 7 Gaststättengesetz einschlägig sein, wonach im Gaststättengewerbe auch während der Ladenschlußzeizen Zubehörwaren an Gäste abgegeben werden dürfen. Jedoch ist Abgabe nur an Gäste zulässig. Gast in diesem Sinne ist nur derjenige, der, ohne Privatgast oder Betriebsangehöriger des Wirtes zu sein, sich mit Wissen und Wollen des Wirtes oder seines Vertreters in den dafür vorgesehenen Betriebsräumen aufhält, um sich bewirten zu lassen. Bei einem solchen Verhalten ist eine Bewirtung schlechthin ausgeschlossen. Nach _ 7 Abs..

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