Archiv
Die Hamburger Holsten Brauerei AG und AMS planen zusammen mit der Pol-Kaufring, Warschau, den Bau der modernsten Brauerei in Europa in Skrzeszew. Der Brauereineubau soll an die 160 Mio US-Dollar kosten. In zwei Jahren will man mit einer Jahreskapazität von 500 000 hl beginnen, die dann allmählich auf zwei Mio hl aufgestockt werden soll.
Diverses
Offen für Sortenvielfalt -- Die Franz Delbrouck GmbH, Menden, hat sich in den letzten Jahren bemüht, bei den Konstruktionen der Getränkekastenformen die Problematik verschiedenster Sorten in preiswerter Form zu berücksichtigen. So wurde für das Einbecker Brauhaus bereits ein Fensterkasten entwickelt, der die Etiketten der äußeren Flaschenreihen sichtbar werden ließ. Durch entsprechend abgestimmte Farbgebung zwischen Etikettierung der verschiedenen Sorten und Kastengrundfarbe ergab sich nach eigener Einschätzung ein homogenes und doch differenzierendes Bild von typischer Kastenform mit Sortenerkennung. Der Namenszug Einbeck als Dachmarkenausweis ist dabei prägnant im Mittelteil untergebracht. Er fällt spätestens am Kastenwender zwangsweise ab..
Markt
Gemeinschaftswerbung für Bier hat in Deutschland keineswegs die Geschichte, die ein solch traditionelles Produkt vermuten lassen könnte. Im Gegenteil: Erst mit Verabschiedung der neuen Satzung des Deutschen Brauer-Bundes im Jahre 1925 wird ein Beitrag für werbende Ausgaben festgelegt: der sogenannte Propaganda-Zuschuß.
Diverses
Stuttgarter und Kulmbacher Lösungen -- Wie bereits kurz berichtet, haben sich die Brauszenen in Stuttgart und Kulmbach in jüngster Zeit erheblich verändert. In Stuttgart haben die Schwaben Bräu Rob. Leicht AG und die Dinkelacker Brauerei AG beschlossen, ihre beiden Braubetriebe in einer neuen Gesellschaft, der Dinkelacker-Schwaben Bräu AG, zusammenzuschließen. Dies teilte Wolfgang Dinkelacker der Presse kürzlich mit. Abgeleitet von den jeweiligen Absatzvolumina und Vermögensverhältnissen hält Dinkelacker an der Dinkelacker-Schwaben-Bräu AG einen Anteil von 74,9 Prozent und Schwaben-Bräu einen Anteil von 25,1 Prozent. Die neue Gesellschaft ist Gesamtrechtsnachfolgerin der bis-her miteinander im Wettbewerb stehenden Brauereiunternehmen. Die lokalen und regionalen Biermarken, wie z.B.-Kfm.
Reinigung/Desinfektion
KZE und Kleinpasteurisierer -- Das Unternehmen Ernst Fischer GmbH, Ebreichsdorf/A, stellt schlüsselfertige Geräte zur Kurzzeiterhitzung zur Verfügung, die auf die jeweiligen Anwendungsbereiche zugeschnitten sind. In der Lebensmittelindustrie werden Plattenwärmetauscher als Pasteurisierapparate mit regenerativem Wärmerückgewinn bis maximal 90% eingesetzt, so daß nur ein tatsächlicher Energieaufwand von 10% nötig sei. Für Fruchtsäfte und Milch werden seit kurzem kleine Anlagen ab 250hl/h, geeignet für den Ab-Hof-Verkauf und die Direktvermarktung eingesetzt. Die Anlagen sind komplett betriebsfertig auf einem Grundrahmen montiert und ermöglichen gemäß Hersteller Pasteurisierung mit geringem Energie- und Zeitaufwand.
Rohstoffe
Nicht nur der Genießer des Gerstensaftes weiß, daß der Hopfen, auch grünes Gold genannt, die Seele des Bieres ist und ihm Aroma und Haltbarkeit verleiht. Viele jedoch wissen nicht, daß Hopfensprossen bereits seit 2000 Jahren als Lebensmittel und Delikatesse bekannt sind.
Diverses
Umwelt und Kooperationen waren 1995 die beherrschenden Themen -- Im nun zu Ende gehenden Jahr 1995 beherrschten neben den Nachrichten über die Entwicklung des deutschen Biermarktes mit seiner Stagnation auf hohem Niveau sowie den Ausbildungsfragen die Themen Umwelt und Kooperation die Diskussion in der deutschen Braubranche. Markt und Umwelt wurden in erster Linie bei der Diskussion um die Bierdose miteinander verknüpft. Einige Brauereien wollen auf das Segment Dosenbier nicht verzichten, ist es doch das einzige im Biermarkt, das Wachstumsraten verspricht, wenn auch - vorsichtig ausgedrückt - manchmal bei sehr niedrigen Erträgen. B. Pfand in wirkungsvoller Höhe oder eine eigene Verpackungssteuer. Sie dürften mit derartigen Forderungen in Brüssel sicher nicht durchkommen..
Archiv
Der Internationale Währungsfonds gewährte jetzt der Plzensky Prazdroj, Pilsen, ein Darlehen mit einer Laufzeit von 12 Jahren in Höhe von 90 Mio DM. Damit ist die Brauerei das erste Unternehmen, das voll unter tschechischer Kontrolle steht, welches vom Internationalen Währungsfonds ein Darlehen erhält. Mit diesem Darlehen will die Brauerei ihre Kapazität von 3,8 Mio hl auf 4,5 Mio hl anheben. Im letzten Jahr betrug ihr Ausstoß 3,3 Mio hl. Über zwei Drittel des Darlehens gehen in die Modernisierung und Kapazitätserweiterungen der Braustätten Prazdroj und Gambrinus, der Rest in die Werbung für den Bierexport sowie in die Tilgung der zur Modernisierung aufgenommenen Schulden. Dort will das Unternehmen seine Marketingaktivitäten verstärken. Marktkenner gehen von 6 bis 9% aus..
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