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Diverses

Die Personalkosten im deutschen Braugewerbe sind von 1990 bis 1993 insgesamt von 3,644 Mrd DM auf 4,36 Mrd DM gestiegen, -- beziehungsweise von 67 144 DM pro Beschäftigten auf 76 108 DM. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Beschäftigten von 53 500 auf 58 200 gestiegen, die Produktivität von 1949 hl/Beschäftigten auf 1984 hl/Mitarbeiter. Im Jahre 1995 waren 49 000 Mitarbeiter beschäftigt, die Produktivität betrug 2400 hl/Beschäftigten. Quelle: Die deutsche Brauwirtschaft in Zahlen, 1995, herausgegeben vom Deutschen Brauer-Bund, Bonn, Volkswirtschaftliche Abteilung.

Rohstoffe

Braugerste - Tendenz steigend -- Am Markt fYr Braugerste hat sich in den letzten 15 Monaten eine grundlegende Wende vollzogen. WShrend die Agrarpreise sinken, verlSuft der Trend bei Braugerste seit 1994 umgekehrt: Gute Braugerste erzielt steigende Preise. Die Tendenz scheint ungebrochen. Zeichnet sich fYr 1995 in Deutschland bei Getreide insgesamt eine Rekordernte ab, so vermelden die Ernteberichte fYr Braugerste wie im Vorjahr einen erheblichen Zuschuõbedarf. Erneut war die AussaatflSche fYr Sommergerste stark eingeschrSnkt worden. Die Herbstwitterung 1994 hatte das Wintergetreide schon zur Aussaat begYnstigt, wShrend bei Sommergerste das kalte und nasse FrYhjahr und der heiõe, trockene Sommer 1995 wieder zu Einbuõen gefYhrt haben. Die Kornausbildung jedoch lSõt vielfach WYnsche offen..

Diverses

Ausschöpfung von Kostensenkungspotentialen durch Benchmarking -- Eine Abnahme des erheblichen Wettbewerbdrucks auf die Brauereien ist nicht abzusehen. Da eine Erhöhung der Absatzpreise zur Zeit nur schwer durchsetzbar ist, muß eine Verbesserung der Erlössituation in der Verminderung der Kosten gesucht werden.

Markt

Die umsatzstärksten Brauereien 1995 -- Tabellen

Gastronomie

Ausschanktechnik für Gasthausbrauerei -- Immer häufiger nutzen Gasthausbrauereien die Möglichkeit des Bierverkaufs außer Haus. Im folgenden Beitrag werden einige neue Entwicklungen auf diesem Sektor vorgestellt.

Archiv

Tschechien Ausstoß stagniert -- Im Jahre 1995 ging der Bierausstoß in Tschechien um 1,5 Prozent auf 18 Mio hl zurück. Daneben wurden 450 000 t Malz produziert, von denen 40 Prozent in den Export gingen. Beim Bier lag das Exportvolumen bei 1,5 Mio hl. Während die Bierexporte in andere osteuropäische Länder gegenüber 1994 um 40 Prozent abnahmen, stiegen sie in die Länder der EU um das Zweieinhalbfache auf mittlerweile 55 Prozent des gesamten tschechischen Bierexportes. Nach Angaben des tschechischen Brauer- und Mälzerbundes gibt es in der Tschechei noch 70 Brauereien und 40 Mälzereien. Von den Brauereien sind noch 7 Prozent in Staatsbesitz. Die Mälzereien sind komplett privatisiert. Der Wettbewerb wird auch in Tschechien immer härter..

Markt

Einstellungen zu teilbaren Bierkästen -- Die GfK-Marktforschung in Nürnberg hatte 600 repräsentativ ausgewählte Biertrinker in den alten Bundesländern befragt, was sie von teilbaren Bierkästen halten. 63 Prozent fanden die teilbaren Kästen sehr gut oder gut, 30 Prozent beurteilten die Idee als mehr oder weniger gut und 7 Prozent stuften sie als nicht gut oder gar nicht gut ein. Die zuständigen GfK-Mitarbeiter Bernd Heier und Stefanie Rennert fanden auch heraus, daß die Einstellung zum Handy-plus oder der Splitbox dazu auch vom Grad der Schulbildung abhängt: 69 Prozent aller Biertrinker mit Abitur und Studium fanden eeilbare Kästen gut oder sehr gut, mit Hauptschulabschluß nur 62 Prozent. Je älter die Probanden waren, umso eher war eine tendenzielle Zustimmung zu finden..

Diverses

Unternehmensberatung übernimmt Führung in mittelständischer Brauerei -- Fürst zu Ysenburg und Büdingen hat die operative Leitung der Fürstlichen Brauerei Schloß Wächtersbach der A. Löb GmbH, Hanau, übertragen. Das Hauptgeschäftsfeld der A. Löb GmbH ist, wie ihr Geschäftsführender Gesellschafter Alfred Löb in einem Pressegespräch Ende März 1996 mitteilte, die Entwicklung von neuen Produkten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Beratungstätigkeit an, allerdings nicht im üblichen Rahmen. Die Gesellschaft will nicht nur kluge Analysen und Berichte abliefern, sondern auch selbst mit Hand anlegen, Mitarbeiter führen und anleiten, Kunden- und Lieferantengespräche führen, Vertriebskonzepte mit den Mitarbeitern erarbeiten usw., also das operative Geschäft übernehmen. Das Beraterteam der A..

Rohstoffe

Europäische Union des Hopfenhandels -- Anläßlich des ersten Internationalen Hopfenwirtschaftskongreß, hielt die Europäische Union des Hopfenhandels am 6. August 1996 in München ihre diesjährige Arbeitssitzung ab. In seiner Begrüßung wies der 1. Vorsitzende des deutschen Hopfenhandelverbandes, Johannes M. Raiser, auf die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Produktion und Handel hin. Die früheren Unstimmigkeiten waren meist eine Folge von Spekulationen, die oft jeglicher Grundlage entbehrten. Spekulationen müßten in einer freien Marktwirtschaft zwar sein, sie sollten aber überschaubar bleiben. Hier könnte eine Börse von Vorteil sein. Wünschenswert wäre eine ähnliche Einrichtung in den USA. Dann hätte man ein Informationsinstrumentarium, mit dem man gut arbeiten könne. E. O.

Diverses

Wünsche und Forderungen der Absatzmittler an die Distributionslogistik . Darstellung von Erhebungsergebnissen und Optimierungsansätzen -- Das Forschungsinstitut für Qualitätssicherung (FIQS) der VLB beschäftigt sich seit mehreren Jahren im Rahmen von Forschungsarbeiten mit dem Themenkomplex Qualitätsmanagement in der Brau- und Getränkeindustrie. Qualitätsmanagement behandelt die Teilbereiche eines Unternehmens in einer bereichsübergreifenden Betrachtungsweise. Aus dieser Betrachtungsweise ergibt sich, daß die Logistik als ein wesentlicher Bestandteil eines Qualitätsmanagementsystems zu sehen ist.

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