Diverses
Die Jahrestagung des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins e.V. (DKV) fand vom 18. bis 20. November 1998 mit über 600 Teilnehmern in Würzburg statt. Der enge Bezug der Brauwirtschaft mit dem Kältemaschinenbau wurde nicht nur in vielen Vorträgen betont, sondern auch der Besuch einer Gruppe von Tagungsteilnehmern bei der Huppmann GmbH im benachbarten Kitzingen mit Besichtigung der Produktionsstätten und intensiver Fachdiskussion verdeutlichte den Kontakt der beiden Industriezweige.
Recht
Im Zusammenhang mit der neuen Schankanlagenverordnung ist immer wieder von Sachverständigen und Sachkundigen die Rede. Um Verwechslungen vorzubeugen, hier die Definition dieser beiden verschiedenen Experten für Schankanlagen.
Sachverständiger: Er ist von einer Behörde oder öffentlich-rechtlichen Institution wie der IHK oder HWK öffentlich bestellt und vereidigt. Voraussetzungen hierfür ist ein Ingenieurstudium oder eine Meisterprüfung sowie weitere Ausbildungen. Derzeit gibt es in Deutschland nur vier öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Getränke-Schankanlagen. Sachkundige dürfen die Prüfung zur Inbetriebnahme einer Getränke-Schankanlage abnehmen. Um auch die wiederkehrende Prüfung durchführen zu können, benötigen Sachkundige zusätzliche Aufbaulehrgänge..
Diverses
In dieser Serie werden Maßnahmen angedacht, wie der Gesamtenergiebedarf, bevorzugt bei den Hauptenergieverbrauchern, reduziert werden kann. Öko- oder auch Energiesteuern kommen in den nächsten Jahren auf uns zu, dies ist kaum zu umgehen. Verantwortungsbewußte Unternehmer und Brauer sind angehalten, verstärkt ein Kostenmanagement für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu etablieren, um einen exakten Überblick über den Verbrauch von Rohstoffen aller Art (Malz, Hopfen, Wasser, Kieselgur, Chemikalien usw.), Wärme sowie Kälteenergie oder auch Druckluft, CO2 und anderen Gasen zu erhalten. Auch der gesamte Reparaturaufwand und die Ersatzteilgestellung sind zu erfassen, um in einer Art präventiver Wartung Schäden und dadurch höhere Kosten von Maschinen abzuwenden.
Archiv
"Sucht man innerhalb der Produktionskosten für Bier bei den Rohstoffen die Kostenstelle ‚Hefe‘, wird man in den allerwenigsten Betrieben fündig”, so analysierte Prof. Dr. Eberhard Geiger anläßlich des 32. Technologischen Seminars in Weihenstephan die gegenwärtige Situation beim Hefemanagement. Die immense Bedeutung der Hefe (und ihrer Qualität) wird andererseits jedermann sofort verständlich, wenn man sich die umfassenden Veränderungen der Würze hin zu den Inhaltsstoffen des ausgereiften Bieres vor Augen hält. Erst in jüngerer Zeit hat die zunehmende Forderung nach Qualitätskonstanz dazu geführt, daß der Hefetechnologie eine größere Bedeutung zugemessen wird. Die Basis für eine bestmögliche Reproduzierbarkeit der Prozesse Gärung, Reifung und Lagerung stellt der Anstellvorgang dar..
Diverses
Verschließmaschinen für Kronenkorken
Bei den Verschließmaschinen steht auf dem Markt eine ebenso große Vielfalt wie bei den Abfüllmaschinen zur Verfügung. Aus diesem Grund soll an dieser Stelle auch nicht auf einzelne maschinelle Verschließverfahren eingegangen, sondern nur die generellen Stellgrößen angesprochen werden. Prinzipiell ist es unerheblich, ob die zu verschließende Flasche durch Hubteller in das Verschließorgan gedrückt wird, oder sich der kurvengeführte Verschließkopf auf die darunter befindliche Flasche absenkt. Pro Verschließorgan können bei kleinen Maschinen etwa 2000 und bei großen Maschinen etwa 4000 Flaschen pro Stunde verschlossen werden. Für eine Abfüllanlage mit einer Ausbringung von beispielsweise
40 000 Fl.
Diverses
Brauereien sind zunehmend bestrebt, Abläufe innerhalb des Betriebes zu automatisieren und Verfahrensschritte zentral zu verwalten und zu steuern. Diese Steuerung der Brauerei über zentrale Einheiten, wie z.B. Prozeßleitsysteme, erfordern eine Vielzahl von Prozeßparametern aus den Prozessen und Produktionseinheiten.
Um diese zentrale Steuerung konsequent umzusetzen, bedarf es einer lückenlosen Überwachung der Verfahrensschritte mit Hilfe geeigneter Meßtechnik. Am Beispiel der Durchflußmeßtechnik sollen einige typische Einsatzgebiete und Anwendungen in der Brauerei aufgezeigt werden.
Durchflußmeßsysteme der Brauerei sind im allgemeinen durch drei verschiedene Meßverfahren und deren Einsatzgrenzen charakterisiert..
Diverses
Die Bitburger Brauerei gehört mit einem Jahresausstoß von über 4 Mio hl zu den drei größten Privatbrauereien Deutschlands. Die Bierstadt Bitburg liegt im Süden der Mittelgebirgsregion Eifel, ca. 30 km von der ältesten Stadt Deutschlands, Trier, entfernt.
In der Filtratpufferanlage und im neuen Gär- und Lagerkeller 4 wurden die weltweit ersten Anlagen mit dem Profibus
PA (PA – Prozeß Automation) realisiert. Der Profibus PA ist die verfahrenstechnische Variante des Profibus DP.
Über den Profibus PA können allerdings auch verfahrenstechnische Aktoren wie z.B. Regelventile angesteuert werden. Der Profibus PA hat zudem noch den Vorteil, daß über ihn gleichzeitig die Spannungsversorgung der Meßgeräte und Aktoren erfolgt. Sensoren und Aktoren an den Profibus DP/PA bietet..
Archiv
Höhere Anforderungen der Verbraucher an Frische und Reinheit der Biere, längere Vertriebswege, die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums in unverschlüsselter Form und die Verlagerung der Bierabsatzgebiete von den inländischen zu den ausländischen und Übersee-Märkten fordert heute eine Bierstabilität, welche allein durch eine sorgfältige Rohstoffauswahl und eine optimierte und saubere Herstellungstechnologie nicht mehr zu erreichen ist. Haltbarkeits-anforderungen von 12 Monaten sind heute keine Ausnahmen mehr, sondern eher die Regel.
Diverses
Der Raible-Test wurde 1990 als „eine einfache, neue Methode zur Bewertung der Filtrationseigenschaften von Bier“ vorgestellt. Der Autor stellt den Filtrationstest in Bezug zur historischen Entwicklung der Filtration im allgemeinen und zur Entwicklung der Filtrierbarkeitsbeurteilung im besonderen. Anhand eigener Forschungsergebnisse werden die Möglichkeiten und Stärken des Filtrationstests beurteilt und quantifiziert.
Zusammenfassung
Die für den Raible-Test entwickelte Apparatur und Methode läßt sich für die Vorhersage des Filtrationsverlaufes in der Praxis sehr gut verwenden. Sie ist somit geeignet, im Labor ohne großen apparativen Aufwand den Prozeß zu simulieren und technologische Maßnahmen zu überprüfen. Zugleich wird damit auch die Klarheit des Filtrates erfaßt..
Diverses
Zum Thema „Mitarbeitermotivation” hielt Uwe Pihsowotzki, Hotel- und Dipl.-Betriebswirt, bt brugger training und beratung, Geltendorf, anläßlich des Ortsstammtisches Nürnberg-Fürth der Landesgruppe Nordbayern im DBMB am 14. April 1999 in Nürnberg einen sehr interessanten Vortrag, der mit dem Satz endete: „Auf Dauer hat jeder die Mitarbeiter, die er verdient.” In der Führung der Mitarbeiter sollten heute die „klassischen fünf B´s” ausgedient haben: Bedrohung, Belobigung, Bestrafung, Bestechen, Belohnen. Viele Autoren, die dieses Thema behandeln, beschäftigen sich immer nur mit der Frage, wie geht das, Mitarbeiter zu motivieren, und stellen nicht die Frage, warum der Mitarbeiter motiviert werden muß, um im Betrieb die von ihm erwartete Leistung zu bringen.B..
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