Diverses
Die Entwicklungen und technischen Voraussetzungen im Bereich computergestützter Werkzeuge ändern sich ständig. Deshalb macht es sich immer wieder bezahlt, auch vor Beginn des neuen Jahrtausends, über Einsparungs- und Optimierungspotentiale bei Produktionsanlagen nachzudenken.
Markt
Nicht zuletzt auch wegen des schönen Spätsommerwetters erwartet Dr. Gerhard Ohneis, Präsident des Bayerischen Brauerbundes, daß der Bierausstoß in Bayern im laufenden Jahr in etwa die Vorjahreszahl von 23,5 Mio hl erreicht. Diese Meinung vertrat Dr. Ohneis in seinem Statement anläßlich der gemeinsamen Pressekonferenz des Hopfenpflanzerverbandes, des Hopfenhandelsverbandes und der Brauerverbände am 7. Oktober 1999 in München.
Trotz des in den letzten Jahren sinkenden Bierkonsums in Deutschland verneinte Dr. Ohneis die oft zitierte Aussage: „Dem Bier laufen die Kunden davon.“ Bier sei hierzu Lande mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 127,4 l in Deutschland und ca. 160 bis 170 l in Bayern immer noch der Durstlöscher Nr. 1.
Dr. Den Kunden fehlen vielmehr die Trinkanlässe.
Dr. Dr..
Marketing
Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte ist im August 1999 im Vergleich zum Vorjahr in den alten Bundesländern um 0,8 Prozent gestiegen, in den neuen Bundesländern um 0,3 Prozent.
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Am 7. Oktober 1999 haben die South African Breweries 51% der Anteile an der Pilsner Urquell mit der Option auf die restlichen Anteile übernommen. Damit hat SAB in Tschechien einen Marktanteil von 44%.
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Die 100%ige Tochter der South African Breweries (SAB), Transmark, und die Prager Brauereien haben einen Vertrag über die Produktion des Staropramen-Biers in Rußland unterzeichnet, teilte SAB mit. Das Bier werde durch die Schwesterbrauerei von Transmark, Kaluga Brewing Company, die ihren Betrieb im April aufgenommen hat, gebraut. Transmark und Prager Brauereien werden gemeinsam in Werbung und Promotion von Staropramen investieren. Ein Absatz von bis zu 60 000 hl werden für das erste Jahr erwartet.
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Unter Anwesenheit von Regierungsmitgliedern und wichtigen Kunden eröffneten die BWT Vorstände A. Weißenbacher und G. Speigner in Warschau das neue BWT Vertriebs- und Logistik-Center. BWT gründete schon frühzeitig nach der Ostöffnung 1992 die BWT Polska, die unter der Leitung von Geschäftsführer Ernst Pebal eine erfreuliche Entwicklung hatte. Heute macht BWT Polska mit 40 Mitarbeitern rund 100 Mio Schilling = 7,267 Mio Euro Umsatz und zählt damit zu den führenden Wasseraufbereitungsunternehmen in Polen. Die BWT Gruppe ist europäischer Marktführer in Sachen Wassertechnologie. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Verantwortung für den gesamten Wasserkreislauf zu übernehmen..
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Die Kanadier haben 1998 mehr alkoholische Getränke als jeweils in den 12 Jahren zuvor konsumiert, der Umsatz der Branche erreichte 11,6 Mrd CAD (1 CAD = 1,30 DM). Großbrauereien bereiten sich auf einen verschärften Konkurrenzkampf vor, da die besonders erfolgreichen Klein- und Mittelbrauereien ihre Kapazitäten und ihr Angebotssortiment ausbauen wollen. Somit werden hohe Investitionen erwartet. Das Interesse an der Übernahme von Brauereilizenzen wächst. Der kanadische Weinbau, der nach den Umsatzsteigerungen 1998 im laufenden Jahr Einbußen hinnehmen mußte, steht unter dem Druck, die Qualität und die Präsentation seiner Waren zu verbessern. Die Spirituosenhersteller sehen sich einem Geschmackswandel gegenüber, der nach neuen Produkten verlangt. Die Spirituosenimporte gingen um 3,2% zurück.ä.
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Dr. Richard Sharpe ist seit Oktober 1999 Technischer Direktor bei BRI, Nutfield/UK. Sharpe übernimmt dort Entwicklung, Verkauf und Präsentation der technischen Dienstleistungen von BRI. Das Spektrum der technischen Dienstleistungen reicht von Analysen, sensorischer Bewertung, Produktentwicklung bis zu Pilotmälzerei und -brauerei. Sharpe war zuvor seit 1979 bei Whitbread als Leiter F & E beschäftigt.
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Im Zuge der Marktentwicklung verbesserten die Hersteller alkoholfreier Getränke die Qualität und erweiterten die Produktpalette. Der zunehmende Konsum von Mineral- und Tafelwasser (gesamt ca. 450 Mio l, Jahresumsatz 26 – 28 Mrd GRD) führte zu hohen Investitionen der Unternehmen. Derzeit gibt es über 54 Abfüllbetriebe. Die Tafelwasserproduktion ist höher als die von Mineralwasser. Der überwiegende Teil des Umsatzes (etwa 75%) wird von Mai bis September realisiert. Der jährliche Verbrauchszuwachs beträgt 5%.
Wasserexport gering
Aufgrund nur kleiner Quellwasserkapazitäten, aber auch wegen der hohen Transportkosten, sind die griechischen Wasserabfüller auf den Auslandsmärkten kaum präsent. Lieferland Nummer 1 war Frankreich mit 730,4 Mio GRD. A. rund 60 Mrd GRD geschätzt. A..
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Sechs Bierfreunde haben vergangenes Jahr im zentralfinnischen Seinäjoki gemeinsam eine Gaststättenbrauerei gegründet, die nun seit dem 15. Februar täglich bis zu 6000 l produziert. Gefördert wurde die neu entstandene Oy Mallaskoski AB übrigens von der Gemeinde durch Zurverfügungstellung eines neuen Gebäudes – sie wollte nämlich die Kunst des lokalen Bierbrauens wiederbeleben. Und das ist ihr gelungen: mit einem Aufwand von 8 Mio Finnmark (1,35 Mio Euro) wurde von den Bierpionieren mit Anlagen des finnischen Zulieferers Tankki Oy eine hochmoderne Produktion eingerichtet, die jeden Tag zwei bis drei Sude à 2000 l verarbeitet. Rund 80% wird in Flaschen abgefüllt, wobei Mallaskoski ein gutes Drittel davon mit speziellen Labels für Jahrmärkte, Hochzeiten oder Feste liefert..