Marketing
"Yettie" heißt, wie Manfred Rolfsmeier in der Süddeutschen Zeitung im Februar des Jahres schrieb, young, entrepreneur and tech-based (jung, untenehmerisch und technisch orientiert). Nach Ansicht von US-Soziologe Peter York, der auch schon den Begriff Yuppie (Young Urban Professional) geprägt hat, sind die Yetties jung, klug und reich. Sie glauben, sie regieren die Welt, und vermutlich tun sie das auch.
Yetties verändern die Welt des Handels. Sie sind in der Regel Gründer und Mitarbeiter der Internet-Startups und die Triebkraft der New Economy, zwischen 25 und 35 Jahre alt, ultraflexibel und erfolgreich, erfinden und nutzen die neuen Technologien. Für sie ist das Business hart, die Anforderungen an sie sind gewaltig, ihnen macht die Arbeit Spaß, auch bei 60 und mehr Stunden pro Woche.
Marketing
In seinem Zukunftsletter März 2001 beschreibt Matthias Horx die nächste Welle der Innovation nach der "New Economy", die "Next Economy". Von dieser wird jedes Unternehmen betroffen sein. "Next Economy" ist die totale Digitalisierung der Unternehmen als Grundvoraussetzung, überhaupt noch am Spiel teilnehmen zu können. Horx stellt in seinem Beitrag u. a. fest, dass es ein "rein elektronisches Business" nicht gibt. Jedes Geschäft hat für ihn einen höchst realen physischen Kern, selbst das Geschäft mit der Software.
In der "Next Economy" wird Kundenzentrierung zum alles überwölbenden Thema. Die Konsummärkte sind gesättigt, die globalen Player gut aufgestellt. Was zählt, ist einzig und allein eine Idee, die dem Kunden etwas gibt, was er ansonsten nirgendwo bekommen kann..
Marketing
Wie Corinna Mühlhausen in ihrem 2000 (x) Spezial-Report, Sommer 2001, schreibt, suchen die Menschen beim Einkauf, in der Freizeit, ja sogar in der Arbeitswelt vor allem echte Erlebnisse: Spaß, Spannung und Spiel. Die Disneyfizierung bestimmt die Zukunft. Die Herstellung von Unterhaltung wird zur wichtigsten Wachstumsbranche und damit zur Schlüsselindustrie. In den USA z. B. ist diese Branche bereits für jeden achten Job verantwortlich, der neu geschaffen wird. Als wichtigste Beispiele dafür, dass immer mehr Hersteller auf den Disney-Erlebnisfaktor setzen, werden angeführt:
q Shoppertainment: Einkaufen ist zum Erlebnis-Freizeitvergnügen geworden wie z. B. Ganze Industriestandorte verwandeln sich in Erlebnis-Markenparks..
Archiv
Auch bei aller Anstrengung kann eine Situation entstehen, in der der Fortbestand einer Brauerei nicht mehr möglich ist und die Schließung unvermeidlich wird. Der folgende Beitrag soll Anregungen zur erfolgreichen Durchführung dieser schwierigen Aufgabe geben.
Die Schließung von Braustätten hält unverändert an. Davon sind vor allem mittelständische Brauereien betroffen. Der endgültige Entschluss kann vielfältige Gründe haben, dabei ist insbesondere die schwierige wirtschaftliche Lage und mangelnder Nachwuchs aus der eigenen Familie zu nennen. Dieser Beitrag behandelt nicht mögliche Gründe oder Alternativen, es wird vorausgesetzt, dass die Schließung entgültig beschlossen ist, konkrete Überlegungen über den Zeitpunkt und die Abwicklung jedoch noch nicht angestellt wurden.
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Diverses
Um die Geschmacksstabilität heller Biere dauerhaft zu verbessern, ist es wichtig alle direkten und indirekten Faktoren zu beachten, die beginnend mit der Verarbeitung der Gerste bis zur Ausschlagwürze, zur Fettoxidation und zum Strecker-Abbau führen. Dabei geht es vor allem auch um die Ausnutzung von natürlichen, malzeigenen Antioxidanten, Radikalabfängern und LOX-Inhibitoren sowie von hopfeneigenen Inhibitoren der Fettoxidation. Der Autor beleuchtet die wesentlichen Aspekte unter Berücksichtigung neuer Forschungsergebnisse.
Reaktionen und Rohstoffe - so könnte man die beiden wesentlichen Einflüsse der geschmacklichen Stabilität eines Bieres überschreiben. Streckeraldehyde sind einfacher und in größeren Mengen in gealtertem Bier nachzuweisen als Aldehyde der Fettoxidation, wie z..
Archiv
Der physiologische Zustand der Hefe während der Propagation und zum Erntezeitpunkt hängt von der Substratverfügbarkeit ab. Die Regelung der Substratzulaufrate ist daher ein weiterer Schritt zur Optimierung der aeroben Hefeherführung. Das Beispiel einer industriellen Pilotanlage zeigt, dass sich hierdurch weitere Möglichkeiten zur Steuerung von Erntezeit, -zustand, und -menge der Hefe bieten.
Recht
Das Landgericht Augsburg verurteilte einen Getränkehersteller zur Zahlung von Schadenersatz an eine Lagerarbeiterin, der von einer platzenden Glasflasche die Sehkraft des rechten Auges völlig zerstört worden war. Der Getränkehersteller hatte sich auf den Glasproduzenten verlassen und die Flaschen im eigenen Betrieb lediglich wenige Sekunden einem Druck von 6 bar ausgesetzt, um sie zu prüfen. Nach Angaben eines Sachverständigen reiche dies aber nicht aus, eine brauchbare Auslese fehlerhafter Flaschen zu erzielen. Die Kontrollmechanismen des Getränkeherstellers genügten nicht einmal, um ein Zerspringen der Flaschen unter ganz gewöhnlichen Umständen auszuschließen (3 O 2943/97).
Markt
Im ersten Halbjahr 2001 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland 62% des ausländischen Bieres in Dosen importiert (90,7 Mio l). Hauptlieferant war in diesem Zeitraum Dänemark mit 37,3 Mio l vor den Niederlanden mit 30,9 Mio l und Belgien mit 19,3 Mio l. Ausländisches Flaschenbier kam in erster Linie aus Tschechien (15,9 Mio l), Dänemark (7,9 Mio l) und Belgien (5,9 Mio l). Insgesamt wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 1,46 Mio hl Bier importiert und 4,58 Mio hl exportiert, davon 1,89 Mio hl in Flaschen. Die USA waren die Hauptabnehmer mit 62,2 Mio l vor Italien mit 46,5 Mio l und Großbritannien mit 32,4 Mio l. Nach Spanien wurden in diesem Zeitraum knapp 33 Mio l in Dosen exportiert, nach Frankreich 26 Mio l und nach Italien 11,6 Mio l.
Markt
Nach einer neuen Studie von Zenith International, wird der Absatz von Energie- und Sportgetränken in Deutschland im Jahre 2001 um 30% auf 870 Mio EUR ansteigen. Zenith zieht aus der neuen Studie folgende Schlüsse:
- Dieses rasch wachsende Segment steht für 9% des gesamten Wachstums der Softdrinks in Deutschland für das Jahr 2000 und für 17% im ersten Halbjahr 2001;
- Tankstellen erreichen 43% des Einzelhandelsvolumens in diesem Segment, forciert durch den Verkauf gekühlter Energie- und Sportgetränke;
- Weitere 25% aus diesem Segment werden über die verschiedenen Formen des LEH abgegeben;
- Getränkehändler kommen nicht in den Genuss dieses Wachstumsegmentes. Sie kommen nur auf einen Absatzanteil von 5% bei den Sport- und Energiegetränken..
Diverses
Die weltweite PET-Produktion im Jahr 2000 (6,7 Mio t) betrug mehr als das Doppelte von 1995 (3,2 Mio t). Vor allem für Europa konnte der schwache Euro und die Anti-Dumping-Maßnahmen Billigimporte eindämmen und dadurch das Jahr zu einem Erfolg für die europäische PET-Industrie werden lassen.
Das Gesamtwachstum im Getränkebereich beträgt 10,7% und teilt sich auf in Alkoholfreie Getränke (6,7%), Mineralwasser (13,5%), Heißabfüllung (17,0%) und eine Bandbreite anderer Getränke wie Bier oder Molkereiprodukte, die insgesamt eine Steigerung von 26,1% aufweisen. Daneben erhöhte sich der Anteil von Speiseöl und anderen Nahrungsmitteln um 10,7%, während der Non-Food-Bereich mit 10,8% ähnliche Zahlen verzeichnen kann.
Offensichtlich ist der Siegeszug des Leichtgewichts noch nicht zu Ende..
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