Rohstoffe
Der Aufwuchs und die Ernte der Sommerbraugerste 2002 wurden von den extremen Witterungsbedingungen dieses Jahres negativ beeinflusst. Durch Ernteausfälle und schwache bis durchschnittliche Erträge in Kombination mit einer abermals verringerten Anbaufläche kommt es in Deutschland zu einer deutlichen Unterdeckung mit Qualitätsbraugerste.
Die Qualität der Gersten der Ernte 2002 ist stark von der extremen Witterung dieses Jahres geprägt, wobei der entscheidende Faktor der Erntezeitpunkt gewesen ist: vor oder nach den großen Regenfällen im August. Die brautaugliche Ware zeichnet sich durch gute bis sehr gute Sortierungsdaten und moderate Eiweißgehalte aus. Kaum vorhandene Keimruhe und niedrige Wasserempfindlichkeiten lassen keine Probleme bei der Verarbeitung in der Mälzerei erwarten..
Markt
Wieso ist Kundenzufriedenheit wichtig? Die Absatzmärkte der deutschen Brauwirtschaft sind gekennzeichnet durch Konzentration und Stagnation. Die großen Unternehmen der Branche haben in der Regel eine bessere Chance diese Marktsituation zu überstehen (1). Der Handel wird sich seiner Machtposition immer bewusster und verlangt zunehmend nach mehr Service- und Zusatzleistungen der produzierenden Unternehmen (2). Service und Kundenzufriedenheit sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Brauwirtschaft. 56% der Kunden des Handels der deutschen Ernährungswirtschaft sind jedoch unzufrieden (3).
Die Gewinnung von Neukunden erfordert einen fünf- bis siebenmal so hohen Aufwand, als bestehende Kunden an das Unternehmen zu binden (4).
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Archiv
"Ich werde ihm ein Angebot machen, das er nicht ablehnen kann", sagte der Don - und jeder wusste: Um den Unglücklichen war es geschehen. Wer versuchte, am Don vorbei Geschäfte zu machen, der lag bald bei den Fischen. Wer sich aber an die Gesetze des Respekts hielt, der Ehre und der Diskretion, machte einen guten Schnitt. So ist das in italienischen Familienunternehmen.
Im Film Der Pate Teil I, gegen Ende hin, gibt es eine Szene, die spielt im Garten des alten Don Corleone. Sein jüngster Sohn Michael hat sein Sakko ausgezogen und sitzt hemdsärmlig im Sessel. Der Don trinkt ein Glas Rotwein, isst ein paar Nüsse. Trotz des hellen Sonnenscheins liegt über der Szene ein Hauch von Wehmut. Don Vito wirkt müde und bedrückt. Seit dem Attentat auf sein Leben ist er nicht mehr der alte....
Rohstoffe
Die Lage an den internationalen Braugerstenmärkten spitzt sich weiter zu. Bereits auf der VLB Oktobertagung war zu hören, dass die Versorgung mit Braugerste auf Grund einer miserablen Ernte in Kanada alles andere als rosig ist (s. Brauwelt 42/43, S. 1442, 2002). Nun haben auch noch die Boards in Australien ihre Erwartungen erneut um 1,2 Mio t auf nur noch 3,3 Mio t Gerste reduziert. Weltweit bahnt sich ein Desaster an, dessen Ausmaß heute noch nicht zu überblicken ist.
Den Gerstenexporteuren, ganz oben mit dabei die Europäische Union mit 1,48 Mio t (inkl. carry-over aus 2001), Australien mit 600 000 t, Kanada mit 200 000 t (inkl. carry-over), Argentinien mit 75 000 t, USA mit 50 000 t (für Anheuser-Busch) und Osteuropa mit 30 000 t steht ein Importbedarf von rund 4,5 Mio t gegenüber.).
Markt
Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes hat sich der Absatz von Bier im Lebensmitteleinzelhandel im ersten Halbjahr 2002 wie folgt entwickelt:
- 0,5-l-MW-Flaschen: 57,4% Marktanteil, 13,35 Mio hl, +3,3%.
- 0,33-l-MW-Flaschen: 12,9% Marktanteil, 3,00 Mio hl, +2,0%.
- 0,5-l-EW-Flaschen: 0,8% Marktanteil, 0,18 Mio hl, +24,0%.
- 0,33-l-EW-Flaschen: 2,4% Marktanteil, 0,57 Mio hl, -0,9%.
- 0,5-l-Dosen: 25,1% Marktanteil, 5,85 Mio hl, -0,6%.
- 0,33-l-Dosen: 0,6% Marktanteil, 0,14 Mio hl, -24,6%.
- 5-l-Partydosen: 0,5% Marktanteil, 0,12 Mio hl, +17,2%.
Nach den Daten der Firma iri/GfK, Nürnberg, lag der Marktanteil der 0,5-l-Dose zwischen 48,6% in Berlin und 14,6% in Baden-Württemberg. Nordrhein-Westfalen brachte es hier nur auf 2,2%..
Verpackung
Das Umweltbundesamtes (UBA) in Berlin hat eingeräumt, dass die Umweltbilanz von Getränkedosen und Einwegflaschen nicht mehr so negativ wie früher ausfällt. Dennoch plädiert das Amt weiterhin für den Gebrauch von Mehrwegflaschen aus Glas oder Kunststoff. Aus ökologischer Sicht hätten diese weiterhin deutliche Vorteile, wie eine neue Studie des UBA zeige. Ähnlich günstig wie Mehrweg schneiden nur Getränkekartons und Schlauchbeutel ab, in denen Milch, teils auch Säfte und Wein, angeboten werden.
Die Ökobilanz für Getränkeverpackungen wurde von der Baseler Prognos und dem Heidelberger Ifeu-Institut im Auftrag des UBA berechnet. Auch die Getränkehersteller und der -handel seien an den Ökobilanzen beteiligt gewesen, so das Amt. Auch der HDE sieht sich in seiner Haltung bestätigt..
Rohstoffe
Die Hopfenernte 2002 ist abgeschlossen. Die Übernahme der Rohhopfen durch die Handelsfirmen ist zum überwiegenden Teil erfolgt. Die Landpartien sind vom Hopfenhandel auf ihre Alphawerte geprüft. Nach den bisher in den Betriebslabors der Handelsfirmen durchgeführten Untersuchungen zeichnet sich für die einzelnen Hopfensorten der in der Tabelle dargestellte Alphasäuregehalt ab.
Ein wichtiger Hinweis: Das Ergebnis weist wegen der noch nicht repräsentativen Anzahl der geprüften Hopfenpartien große Streuungen auf. Die Differenz zwischen den veröffentlichten Durchschnittswerten und erntefrischen Ergebnissen erklärt sich durch den seit der Ernte bereits erfolgten Abbau der Alphasäuren.
(Tab.).
Archiv
Am bekanntesten ist Meura für seinen 2001 Maischefilter, von dem heute mehr als 135 Einheiten auf dem Markt sind. Bekannt für seine Innovationsfreude ist Meura auch ein zuverlässiger Partner. In diesem Jahr hat die Brauerei Rodenbach ihr neues Sudhaus eingeweiht, eine Herausforderung, für die die Besitzer wie vor 138 Jahren Meura ausgewählt haben. Die neue Brauerei ist ausgestattet mit einer Hydromill, dem neuen Nassschrotungssystem für die Feinstvermahlung von Malz, und einem Meura 2001 Maischefilter. Eine optimale Konfiguration für das High Gravity Brewing.
Diverses
Dipl.-Ing. Andreas Brandl berichtete anlässlich des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums von diesem EU-Kooperationsprojekt. Mikrobiologisch einwandfreie Brauereihefe muss unter sterilen Bedingungen hergeführt werden und in einem vitalen, gärkräftigen Zustand vorliegen, um widerstandsfähig gegenüber Kontaminationen zu sein.
Dennoch können schon im Unfiltratbereich neben der Hefe noch andere Mikroorganismen auftreten, die auf Grund ihrer Stoffwechselprodukte unter Umständen zu qualitativen Einbußen im Endprodukt führen. Bei diesen sogenannten Primärkontaminationen kann es sich um Fremdhefen bzw. Bakterien handeln.
Häufige Vertreter aus dem Bereich der bierschädlichen Bakterien sind hier vor allem Laktobazillen (z.B. L. brevis, L. frigidus, L. lindneri) und Pediococcus damnosus. B...
Diverses
Dipl.-Ing. Urs Wellhoener möchte den Brauereien eine schnelle und preisgünstige Möglichkeit zur Bestimmung der Vitalität der Hefe, anhand des Enzympotentials zur Verfügung stellen. Im Rahmen des ersten Weihenstephaner Hefesymposiums präsentierte er seine bisherigen Forschungsergebnisse am Lehrstuhl für Technologie der Brauerei II.
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