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Fertiggetränke auf Malzalkoholbasis, sogenannte Malternatives, haben in den USA ihr Wachstum mittlerweile verlangsamt, und es gibt erste Anzeichen, dass der Markt mit den neuen Alkoholmischgetränken stagniert. Im vergangenen Jahr machte die Ready-to-Drink-Kategorie einen Anteil von 2,4% aller Bierumsätze aus. In diesem Jahr war das Wachstum sehr viel langsamer, und so rechnen Marktkenner mit einem vergleichbaren Umsatzanteil. Mittlerweile spürten zwei neuere Produkte den enger werdenden Markt: Diageo wird "Captain Morgan Gold" und Coors "Vibe" wieder absetzen.
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Die Guinness Bass Import Company (GBIC), eine Tochtergesellschaft von Diageo, hat ihre Import- und Vertriebsrechte der Marke Bass Ale für die USA verkauft. Die Rechte gehen am 30. Juni 2003 an Interbrew, den neuen Besitzer von Bass. Interbrew zahlte dafür 105 Mio USD. Gemäß der 1998 geschlossenen Vereinbarung erwarb GBIC die Rechte bis Juli 2016. In den USA ist Bass Ale eine Marke, die im Super-Premiumsegment positioniert ist. Während des Finanzjahres 2001 setzte GBIC von Bass Ale in den USA rund 7,5 Mio Kästen ab (600 000 hl).
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In der Schweiz wurden im Braujahr 2001/02 (1. Oktober 2001 - 30. September 2002) insgesamt 4 127 252 hl Bier verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Abnahme von 13 863 hl oder 0,3%, teilte der Schweizerische Bierbrauerverein mit. Der Pro-Kopf-Konsum sank wegen des anhaltenden Bevölkerungswachstums etwas stärker um 1% oder 0,6 l und liegt neu bei 56,6 l (57,2). Die inländische Bierproduktion ging um 36 992 hl oder 1% auf 3 492 657 hl zurück. Die Importe nahmen demgegenüber um 23 129 hl oder 3,8% auf 634 595 hl zu. Der Marktanteil des im Inland produzierten Bieres liegt somit bei 84,6% (85,2), der Importanteil bei 15,4% (14,8). Die relativ bescheidenen Exporte stagnierten bei 21 471 hl.
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Als erstes nahmen sie Costa Rica und Nicaragua. Dann schlugen sie in Ägypten und im Libanon zu. Und nun Panama. Was wird der nächste Coup sein? Anfang Oktober kündigten Heineken und sein mittelamerikanischer Partner FIFCO ihre Absicht an, die panamesische Brauereigruppe Cervecerias Baru-Panama S.A. (Baru) zum Preis von 56 Mio USD zu kaufen. Das Angebot je Aktie lag bei 14,60 USD.
Bis dato waren 52% der Baru-Aktien in den Händen der Coca-Cola Panama (CCP), des einzigen Coca-Cola-Abfüllers in Panama. Die restlichen 48% wurden an der Börse in Panama gehandelt.
Um die Baru-Aktien zu kaufen, hat Heineken eine Allianz mit Panamco geschlossen, dem größten Softdrink-Abfüller in Mittelamerika mit Niederlassungen in Mexiko, Costa Rica, Guatemala, Nicaragua, Brasilien und Venezuela..
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Eine Änderung der Eigentumsverhältnisse steht in der Mutterholding des österreichischen Getränkeriesen BBAG (Braubeteiligungs AG) bevor. Die deutsche Oetker/Radeberger-Gruppe zieht sich aus ihrer österreichischen Sperrminoritätsbeteiligung zurück. Wie der Vorstand der Brauerei Schwechat AG am Freitag bestätigte, übernimmt die österreichische Hopfen & Malz Holding AG (die schon bisher die österreichischen Kernaktionäre des heimischen Bierriesen vereinigt), die jetzt noch von der Oetker/Radeberger-Gruppe gehaltenen Anteile von 27,2% an der Schwechat AG. Die Transaktion soll bis Jahresende abgeschlossen sein. Die Brauerei Schwechat AG kontrolliert 69% der BBAG. Der Schwechat-Streubesitz beträgt dann rund 4%. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart..
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Beim Gedanken an den Libanon kommen einem sofort Bilder des kriegszerstörten Beirut in den Sinn, wo jahrzehntelang der Bürgerkrieg tobte und das Leben von 60 000 Menschen forderte. Der Libanon mit seinen 3,6 Mio Einwohnern stürzte Mitte der 70er Jahre ins Chaos, als muslimische und christliche Milizen aufeinander losgingen. Die berüchtigte Grüne Linie, ein tödliches Niemandsland, teilte die Stadt Beirut.
Auf dem Höhepunkt des Bürgerkrieges waren Bombenanschläge und Entführungen von Amerikanern und anderen Ausländern an der Tagesordnung. Dabei war Beirut einst das Paris des Nahen Ostens, wo junge Städter morgens an der Amerikanischen Universität von Beirut studierten und abends entlang der Corniche flanierten. Dieser Tage ist Beirut berühmt für seine schrägen Clubs. Oder auch nicht.A..
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Heineken und Whitbread/Interbrew gaben bekannt, dass ab 2003 Whitbread nicht länger Heineken unter Lizenz herstellen wird. Heineken wird sich dann selbst um das Marketing und den Vertrieb seines Bieres kümmern. Ungeachtet des Verkaufs von Whitbread an Interbrew im Mai 2000 behielt Whitbread die Lizenz für Heineken. Gleichzeitig wurden Vorkehrungen getroffen, damit Interbrew UK den Vertrieb von Heineken Cold Filtered (3,4 Vol.-%) und Heineken Export (5 Vol.-%) übernehmen konnte. 2002 und 2003 steckt Interbrew 14 Mio GBP in das Marketing der beiden Marken.
In Großbritannien gelten Heineken Cold Filtered und Heineken Export als "quality lagers", aber nicht als Premiummarken wie Stella Artois und Beck’s. Dennoch beträgt ihr Absatz mehr als 2 Mio hl jährlich..
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Früher einmal taten die Menschen, was sie tun mussten, und sprachen erst hinterher darüber. Heutzutage reden sie schon vorher darüber, ohne etwas unternommen zu haben. Zum Beispiel Foster’s. Auf einer Investorenkonferenz erklärte der Direktor von Foster’s Beringer Blass Wine Estates, Walter Klenz, man sei auf der Suche nach "Wachstum" in Europa. Was kann dies bedeuten? Doch nur eines: Foster’s plant, weitere Weingüter in Europa zu erwerben. Kommenden Oktober werden Foster’s Anleihen im Wert von 400 Mio USD fällig, und der Konzern könnte diesen Geldregen dazu benutzen, weitere Übernahmen in Übersee zu finanzieren. Im Finanzjahr 2002 (Ende Juni 2002) betrug Foster’s Umsatz 2,5 Mrd USD und sein Börsenwert 5,2 Mrd USD..
Qualitätssicherung
Zur objektiven Analyse der Geschmacksstabilität von Bier und Überprüfung technologischer Verbesserungsmaßnahmen sind kostengünstige Schnellbestimmungsmethoden wie Absorptionsintegral (AI) und Anilinzahl (AZ) entwickelt worden. Ziel dieser Arbeit war es, diese Schnellmethoden weiter zu vereinfachen, sodass sie im Routinelabor anwendbar werden.
Abfüllung
Im Bereich der alkoholfreien Getränke gewinnen Kunststoffflaschen kontinuierlich Marktanteile. Auch im Bereich Bier gab es verschiedene Markteinführungen von Kunststoffflaschen, doch bis heute blieben die Markteinführungen in Deutschland noch in ihren Startlöchern sitzen. Der folgende Bericht zeigt die aktuellen Entwicklungen zum Thema "Abfüllung in Kunststoffflaschen", wobei vor allem die Neuerungen für empfindliche Getränke wie Bier im Fokus stehen.
Die KHS AG, Dortmund, stellte ihr neues Kombinations-Füllsystem Innofill DRS-ZMS/S (Druck - Rechnergesteuert - Sonde; Zweifach - Mengen - Spülen/Spülrohr) vor, das für die Abfüllung von Bier sowohl in Glas- als auch in Kunststoffflaschen geeignet ist. Es fällt keinerlei Umrüstaufwand am Füllventil an.
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