Marketing
Das Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) hat neben vielen anderen Produktgruppen auch zwölf obergärige und sieben untergärige Vollbiere auf Acrylamid analysieren lassen. Bei lediglich einer der obergärigen Proben ist nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes ein Acrylamid-Gehalt von 70 µg/kg nachgewiesen worden.
Archiv
Nach einer Studie der Gesellschaft für innovative Marktforschung (GIM) sprengt eine neue Generation von Getränken die Grenzen zwischen drinnen und draußen. Mischgetränke in der Flasche ("Ready-to-drink-Produkte") befreien die Konsumenten von alt hergebrachten Konventionen. Wer z.B. abends mit einer Flasche in der Hand unterwegs ist, riskiert keinen stilistischen Fauxpas mehr. Die Flasche, so die GIM, ist mittlerweile für den urbanen jungen Erwachsenen ein fester Bestandteil des Ausgeh-Looks. Drei Gründe für den Erfolg der "Ready-to-drink-Produkte" nennt die GIM-Studie:
AfG
Sehr fundiert behandelte Dr. Alexander Smerz, Döhler GmbH, Darmstadt, anlässlich des Euroforums "Der AfG-Markt der Zukunft" Ende November 2002 in Frankfurt dieses hochinteressante Thema. Dr. Smerz ging dabei zunächst auf die Trends ein, die die Märkte beeinflussen. So führt die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft zu einer Vielzahl von Formen des menschlichen Zusammenlebens, wobei die "Ein-Kind-Familie" wohl am häufigsten ist, aber auch kinderlose Paare (DINKS), Singles und "junge Alte" an Bedeutung gewinnen. Diese neuen Zielgruppen neigen auch zu einem veränderten Konsumverhalten bezüglich der Einkaufsstätten (Convenience), der Einkaufszeiten sowie der Sortimente und Gebinde.
Gastronomie
Erstmals in dieser Form fand am 18. und 19. November der Themenkurs "Richtig Gas geben - der richtige Umgang mit CO2, N2 und Mischgas im Getränkeausschank" am Lehrstuhl für Maschinen- und Apparatekunde in Weihenstephan statt. Hersteller und Anwender gewannen wertvolle Informationen. Vorteile und Nachteile des Mischgasausschanks konnten klar herausgearbeitet werden.
Markt
Seit Anfang der 90er Jahre hat der Pro-Kopf-Verbrauch an alkoholfreien Getränken um mehr als 20% zugenommen. Nach der neuesten Publikation der Information Resources GfK GmbH, Nürnberg, entfallen rund 31% aller Ausgaben für Getränke im Haushaltskonsum auf alkoholfreie Getränke. Allerdings hängen Erfolg und Misserfolg in hohem Maße von der Sonne ab. In den ersten acht Monaten des Jahres 2002 haben alle alkoholfreien Getränke zusammen in der Menge im LEH ohne Aldi um 4,2% zugenommen, Wasser insgesamt um 6,5%, Wasser mit Zusatz um 9,7%, Süßgetränke mit CO2 6,2%, Limo/FSG mit CO2 9,4% und Wellness gar um 20,0%, allerdings auf niedrigerem absoluten Niveau.
AfG
Im Jahre 2002 trank jeder Deutsche rd. 110 l Mineral- und Heilwasser. Laut Angaben des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) ergab sich damit ein Absatzrekord von +5%. Der Absatz ist vor allem im Osten Deutschlands gewachsen. In erster Linie konnten die Unternehmen ihren Absatz ausbauen, die vorrangig den Discountbereich beliefern, mit ein Grund dafür, dass der Branchenumsatz mit 2,8 Mrd EUR lediglich um 2,5% gewachsen ist. Nach wie vor ist Mineralwasser mit viel Kohlensäure mit 60% Anteil und einem Plus von 1,9% die beliebteste Variante. Mineralwasser mit weniger Kohlensäure stieg um knapp 10% auf einen Marktanteil von rd. 35%. Die kohlensäurefreie Variante konnte ihren Absatz um mehr als die Hälfte erhöhen, jedoch auf relativ geringer Basis (Marktanteil: 2,5%).
Markt
Die Privatbrauerei Gaffel Becker & Co., Köln, beteiligt sich an der Lütticke & Tschirschnitz Gastronomie-Getränke GmbH (L&T). Gleichzeitig übernimmt der Kölner Getränkefachgroßhändler das operative Geschäft des gastronomieorientierten Getränkefachgroßhändlers Anton Weyer GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach, ein Beteiligungsunternehmen der Kölner Privatbrauerei. Der Kölsch-Markt ist hart umkämpft und von Konzentration gekennzeichnet. Gab es 1992 noch 33 Marken, so ist jetzt die Anzahl auf 20 gesunken. Rund 2,6 Mio hl Kölsch werden jährlich getrunken. Fast 60% des Jahresausstoßes kommen aus den Braustätten der hochpreisigen Premium-Marken Früh, Reissdorf und Gaffel Kölsch. Gaffel hält nach eigenen Angaben einen Anteil von 25% in der Gastronomie und von rund 13% im Handel.
Archiv
Nach einem Beschluss der Messe München und des Ausstellerbeirates heißt die drinktec-interbrau, die Weltmesse für Getränketechnik, künftig nur noch drinktec. Dieser Begriff decke das gesamte Messeangebot ab, da er für die Herstellung, Abfüllung und Verpackung sämtlicher Getränkearten stehe, von Bier über alkoholfreie Getränke bis hin zu Liquid food. Die drinktec 2005 findet vom 12. - 17. September 2005 statt, dauert also nur noch sechs Tage. Der letzte Messetag fällt mit dem Beginn des Oktoberfestes zusammen.
Archiv
Der bisherige Mehrheitsaktionär Western NIS Enterprise Fund (WNISEF) will seine Anteile an Moldaus größter Brauerei Vitanta-Intravest verkaufen. Als neuer Investor steht der türkische Getränkekonzern Efes bereit. Er muss nach Expertenschätzungen bis zu 15 Mio USD für das Aktienpaket bezahlen. Laut Präsident Muhtar Kent will Efes außerdem 7 bis 10 Mio USD investieren. WNISEF hatte bereits in den vergangenen vier Jahren nach eigenen Angaben rund 9 Mio USD in das Unternehmen gesteckt. Der US-amerikanische Fonds unterstützt vor allem klein- und mittelständische Betriebe in den jungen Reformstaaten Osteuropas. Er ist auch am größten moldauischen Geldinstitut Moldova-Agroindbank beteiligt. Für dieses Jahr wird ein Überschuss von 2 Mio USD erwartet..
Archiv
Die St. Petersburger Brauereigesellschaft Baltika investiert 2003 in die Entwicklung der Produktion 195 Mio USD statt der geplanten 180 Mio USD. Das Geld wird für die Erweiterung der Kapazitäten, unter anderem in Tula und in Rostow am Don sowie in Maßnahmen zur Kostensenkung und zum Ausbau des Vertriebsnetzes verwendet. Das Investitionsprogramm des Unternehmens hatte für 2002 ein Volumen von 150 Mio USD vorgesehen; 2001 waren es 115 Mio USD gewesen. Baltika eröffnete Repräsentanzen in Moldau, in Kirgisistan, Belarus und Kasachstan. Zum Unternehmen gehören Brauereien in St. Petersburg, Tula und Rostow am Don. Der Anteil am russischen Markt stieg im ersten Halbjahr dieses Jahres auf 23,4 von 21,1% im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Kontrollpaket aus 75% der Aktien der St..
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