Recht
Ministerpräsident Edmund Stoiber und sein Staatsminister Erwin Huber haben im Vermittlungsausschuss eine Biersteuererhöhung ausschließlich für mittelständische und kleine Brauereien um 12 Prozent mit durchgesetzt. Großunternehmen der gleichen Branche bleiben von der Erhöhung unberührt, es werden lediglich die Sätze der Biersteuermengenstaffel bis 200 000 hl Jahresausstoß angehoben.
Für eine regionale Brauerei mit einem Ausstoß von 40 000 hl führt das zu einer Steuermehrbelastung von 32 000 EUR jährlich - dies entspricht etwa einem Prozent des Umsatzes dieses Betriebes. Vor dem Hintergrund stets artikulierter Beteuerungen der bayerischen Staatsregierung, etwas für den Mittelstand tun zu wollen, erscheint diese Entscheidung völlig unverständlich. Dr..
Rohstoffe
141 Qualitätsmuster stellte die "Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Qualitätsbraugerstenanbaues" im bundesweiten Wettbewerb um die beste Braugerstenqualität des Jahrganges 2003 am 3. Dezember in Burkhardswalde-Groitzsch vor. Bundessieger - als einziger mit 47 Punkten - wurde die Agrarproduktion "Zur Bastei" GmbH & Co. KG in Lohmen in Sachsen mit der Sorte "Barke" mit einer einheitlich aufgewachsenen Partie von 700 t. Den zweiten Platz belegte der Landwirt Bausch-Weis aus Nassau in Rheinland-Pfalz und den dritten Platz die Agrargenossenschaft Oppurg aus Thüringen, beide mit 46 Punkten. Sie wurden vom Geschäftsführer der Braugersten-Gemeinschaft im Bundesgebiet, Claus Winkler, mit der Plakette des Bundesministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ausgezeichnet.
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Rohstoffe
Nach einem Vorbericht der Gesellschaft für Hopfenforschung e.V., Wolnzach, wurden insgesamt 110 Hopfenmuster der Ernte 2003 aller wichtigen Sorten aus dem Anbaugebiet Hallertau auf 48 unterschiedliche Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.
Wie in den zurückliegenden Jahren konnten nur wenige Wirkstoffe analytisch überhaupt nachgewiesen werden. Diese Werte lagen in allen Fällen deutlich unter den gesetzlich zugelassenen Höchstmengen nach der Rückstandshöchstmengenverordnung in der gültigen Fassung. Auch in diesem Jahr, so die Gesellschaft zur Hopfenforschung e.V., kann anhand der Analysendaten bestätigt werden, dass Hopfen frei von schädlichen Rückständen ist. "Eine negative Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln auf das Bier kann somit ausgeschlossen werden.
S. auch www.de.
Logistik
B. Lechner, Syskron GmbH, Freising, stellte bei der Jahresrunde 2003 der Steinecker GmbH, Freising, Lösungen für die Getränke- und Lebensmittelbranche vor, die den Anforderungen der Branche hinsichtlich Rückverfolgbarkeit, effizienter Abwicklung der überbetrieblichen Warenströme (ECR), Internationalem Food Standard (IFS) und ERP-/Warenwirtschaftssysteme entsprechen.
Die aufgezeigten Lösungen richten sich an kleinere und mittlere Produktionsbetriebe, an größere Produktionsbetriebe mit heterogener Betriebsstruktur, an kleinere und mittlere Getränkefachgroßhändler (Wareneingang und Kommissionierung) sowie an mittlere und größere Produktionsbetriebe als Vorstufe zu einer großen Lösung. Produktion bis zur Verladung;
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Markt
Nach dem neuen Global Soft Drink Report 2003 von Zenith International, Bath/UK, dürfte der Absatz der Softdrinks weltweit jährlich um 5 Prozent steigen. Für das Jahr 2003 werden 4,67 Mrd hl für den weltweiten Konsum an Softdrinks angegeben. Das entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 75 Litern. Bis zum Jahre 2005 werden die Softdrinks die führende Getränkegruppe sein.
Im Jahre 2002 machten die kohlensäurehaltigen Softdrinks 42 Prozent des Marktes aus. Abgefülltes Wasser kam auf 32 Prozent, die Stillen Getränke auf elf Prozent, Fruchtsäfte und Nektare auf acht Prozent und Sirupe auf sieben Prozent. Abgefülltes Wasser zeigte im Jahre 2002 mit einem Plus von neun Prozent die größte Dynamik.
Der größte Markt weltweit für Softdrinks sind z.Z. die USA mit einem Anteil von 24 Prozent....
Archiv
Der weltweite Getränkemarkt bleibt nicht von der schlechten Weltkonjunktur verschont. Bei insgesamt sinkenden Umsätzen setzt ein Konzentrationsprozess in der Branche ein, hervorgerufen durch Aufkäufe der großen internationalen Getränkehersteller. Die Unternehmen befinden sich in einem harten Verdrängungswettbewerb. Selbst die VR China, für viele Sektoren der derzeit attraktivste Wachstumsmarkt für Investitionen und Handel meldet in der Getränkeherstellung den Aufbau von Überkapazitäten (s.a. Brauwelt Nr. 51/52, 2003, S. 1751).
Der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Getränkehersteller ist immer noch Westeuropa. Der heimische Bier- und Getränkemarkt war auch im Jahr 2003 geprägt von stagnierenden bzw. Er wuchs zwischen 1998 und 2002 von unter neun Prozent auf mehr als elf Prozent an.B.
Archiv
Die Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich Abfüllmaschinen, die auf der BRAU Beviale 2003 in Nürnberg gezeigt wurden, betrafen im Schwerpunkt die Abfüllung von Getränken in PET-Gebinde sowie die kaltaseptische Abfüllung inklusive der Schraubverschließer. Bei der Etikettierung und bei den Flaschenkasten geht es immer mehr um höherwertige Ausstattungen. Aber auch in der Kontrolltechnik für Abfülllinien gab es eine Reihe von Neuerungen.
Archiv
Ziel der hier vorgestellten Arbeit war die Entwicklung einer standard-verschmutzten Flasche, deren Reinigungsverhalten in Korrelation zur Reinigungswirkung der Waschmaschine steht. Für industriell gereinigte Flaschen entwickelten die Autoren ein Auswertungs-verfahren, mit dem Rückschlüsse auf die Schmutzverteilung und den Verschmutzungsgrad von Flaschen möglich ist.
Archiv
Schneller, weiter, selten reicher. Wer sich in den 90er Jahren in China engagierte, der konnte außer hohen Spesen und einer blutigen Nase bislang wenig vorweisen. Jetzt sind die europäischen Brauer an der Reihe, ihr Glück in China zu versuchen. Ob sich ihre Hoffnungen erfüllen oder sich die Geschichte wiederholt, wird die Zukunft zeigen.
Rohstoffe
Der Verband mittelständischer Privatbrauereien veranstaltete gemeinsam mit der Hopfenverwertungsgenossenschaft Spalt einen gemeinsamen Rohstofftag. Hierbei wurde das komplette Themenspektrum der Bierrohstoffe abgedeckt.
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