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Rohstoffe
Blick in einen Ausstellungsraum des Hopfenmuseums in u017datec

Hopfen aus Tschechien | Denkt man an tschechischen Hopfen, fällt einem sofort die bekannteste Sorte Saaz ein. Dass es rund um das Thema Hopfen in unserem Nachbarland noch viel mehr zu entdecken gibt, das erfuhr die BRAUWELT im Gespräch mit Zdenek Rosa vom tschechischen Hopfenpflanzerverband Chmelarstvi und Bohemia Hop.

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Braugerste

Verarbeitungsqualität | Damit der Züchtungsfortschritt mit qualitativ hochwertigen und ertragreichen Sorten möglichst zeitnah in der Anbaupraxis umgesetzt werden kann, ist es Intention des Berliner Programms, neue Qualitätsbraugersten möglichst schnell bezüglich ihrer Verarbeitungsqualität zu bewerten und die Daten der Verarbeitungskette zur Verfügung zu stellen.

Rohstoffe
Gruppenfoto der Verkostergruppe

Großes Hallo in Weihenstephan: Am 21.3.2019 traf sich das Who is Who der deutschen Hopfenbranche zu einer speziellen Verkostung am IGZW. Walter König hatte in seiner Funktion als Geschäftsführer der Gesellschaft für Hopfenforschung nach Freising eingeladen, und etwa 50 Interessierte kamen: Vertreter der Hopfenhandelshäuser und -verbände, Hopfenforscher und -züchter, aber auch interessierte Brauer.

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Hopfen (Foto: Die Freien Brauer GmbH)

Verzweigte, hopfenbasierte Ester | Craft Biere enthalten verschiedene, aus Hopfen stammende Ester, z. B. Isobuttersäureester (Isobutylisobutyrat, Isoamylisobutyrat und 2-Methylbutyliso­butyrat) und Ethylester von verzweigten Fettsäuren (Ethylisobuty­rat, Ethylisovalerat und 2-Methylbutyrat). Viele Forscher haben schon seit längerem über verschiedene Hopfenester berichtet. Jedoch herrscht über den Verbleib dieser Ester bei der Bierherstel­lung Unklarheit. Die vorliegende Untersuchung stellt eine neue Hypothese der möglichen Umesterung zwischen verschiedenen verzweigten, aus Hopfen stammenden Estern auf. In diesem Bericht wird ein Teil der Forschungsergebnisse, die bereits in Brewing-Science, 71, November/Dezember, 2018, veröffentlicht wurden, skizziert.

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Mollier-Diagramm | Beim Mälzungsprozess stellt die aufzuwendende Energie in Form von Strom und Wärme den größten Kostenfaktor dar – grob 40 Prozent der gesamten Herstellkosten, über 60 Prozent der variablen Kosten. Kein Wunder, dass sich die Mälzungsbranche schon seit Jahrzehnten erfolgreich dem Energiethema widmet und die Einsparpotentiale weitgehend aus­geschöpft sind. Wer hier noch weiter optimieren will, muss mit einem ausgeprägten technologischen und technischen Sachverstand ins Detail gehen.

Marketing
Trafen sich bei kommunikation.pur: Teilnehmer am runden Tisch zur Direktvermarktung von Hopfenprodukten

Am 26. Februar 2019 trafen sich in München Vertreter von Hopfenpflanzern und Bierbrauern zu einer Gesprächsrunde zu aktuellen Trends und Initiativen auf dem Hopfenmarkt. Andreas Wagner, Geschäftsführer von proBrau, Traunstein, stellte hier seine bereits im Juni 2018 online gegangene Plattform www.proHops.de vor. Mit dieser Plattform soll Hopfenpflanzern eine einfache Möglichkeit zum Direktvertrieb von Hopfen an die Hand gegeben werden.

Rohstoffe
Hopfenhandel auf dem Nu00fcrnberger Kornmarkt

Grünes Gold | Keine Branche hat die Entwicklung Nürnbergs in den letzten 150 Jahren stärker beeinflusst als der internationale Hopfenhandel, indem das Grüne Gold hier über das private Bankwesen das Investitionskapital für Industrialisierung, moderne Infrastruktur und technische Innovationen schuf und ganze Stadtviertel prägte. Eine Veranstaltung des Verlags testimon geht diesem fast vergessenen Kapitel der Geschichte von Anbau, Handel und Brauwesen auf den Grund.

Firmen
Die an der RegioKorn-Initiative beteiligten Landwirte

Am 18. Februar 2019 hat die Hochdorfer Kronenbrauerei im Bräustüberl der Brauerei über ihr neues regionales Versorgungskonzept für Braumalz informiert. Das Familienunternehmen mit 40 Mitarbeitern, seit 1654 in Familienbesitz, aktuell in der 11. und 12. Generation, verfolgt bereits seit Jahren erfolgreich den Weg hin zu einer möglichst nachhaltigen und regional ausgerichteten Produktion ihrer Bierspezialitäten.

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Trainingseinheit für sensorische Bewertung

Geschulte Verkostergremien | In vielen US-amerikanischen Bundesstaaten ist es verpflichtend, dass Brauereien die internationalen Bittereinheiten (IBUs) angeben, um eine Braulizenz für neue Biere zu erhalten. Die IBUs geben Biertrinkern und insbesondere Bierliebhabern ebenfalls wichtige Informationen über gewisse Bierstile. Die IBU-Werte können auf der Grundlage der internationalen IBU-Prüfung angegeben werden, jedoch dient diese Prüfung nicht dazu, eine Aussage über die Zusammensetzung der Hopfen­bittersäureverbindungen in den heutigen stark hopfengestopften Bieren zu liefern.

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