Rohstoffe
Qualitätsbraugerste | Damit der Züchtungsfortschritt mit qualitativ hochwertigen und ertragreichen Sorten möglichst zeitnah in der Anbaupraxis umgesetzt werden kann, ist es Intention des „Berliner Programms“, neue Qualitätsbraugersten möglichst schnell bezüglich ihrer Verarbeitungsqualität zu bewerten und die Daten der Verarbeitungskette zur Verfügung zu stellen. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundessortenamt werden im Berliner Programm neu zugelassene Braugerstensorten auf ihre Verarbeitungseignung in Mälzerei und Brauerei geprüft und bewertet.
Rohstoffe
Bräugier Craft | Wie schmeckt ein fränkisches Lager zur Zeit vor dem 2. Weltkrieg? Diese Frage war der Auslöser für einen Collaboration Brew mit besonderen Teilnehmern und besonderen Rohstoffen. Am 9. März 2023 war die große Release Party in den beiden Lokalitäten der Brauerei Bräugier von Brian Trauth „Taproom Ostkreuz“ und „Brewpub Prenzlauer Berg“ mit traditionellem Fassanstich und fränkischer Brotzeit. Alle Anwesenden waren sich einig: „Damals“ ist ein ganz besonderes Bier.
Rohstoffe
Es ist vollbracht: Die Photovoltaik-Anlage im Hopfengarten von Josef Wimmer aus Au in der Hallertau ist fertig aufgebaut. In der BRAUWELT Nr. 9-10/2023, S. 250, hatten wir unter dem Titel „Doppelte Ernte“ über das Projekt von Hopfenpflanzer Wimmer berichtet. Er hatte eine Pilotanlage zur Photovoltaik im Hopfengarten geplant, wie sie in den Apfelplantagen am Bodensee schon zu sehen ist.
Verbände/Vereine
Deutscher Hopfenwirtschaftsverband | Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich am 20. März 2023 beim Deutschen Hopfenwirtschaftsverband e.V. (DHWV) über die Lage der Hopfenwirtschaft informiert. Der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident war einer Einladung des Verbandes gefolgt, um über aktuelle Themen und Herausforderungen innerhalb der Hopfenbranche zu sprechen.
Rohstoffe
BarthHaas | Hopfenspezialist BarthHaas hat vor kurzem seinen Hop Harvest Guide 2022 veröffentlicht. Mehr denn je kann er Brauern in diesem Jahr ein wertvoller Ratgeber sein, denn die sehr schlechte Hopfenernte fordert selbst erfahrene Fachleute heraus. Durch die große Trockenheit und Hitze wurde nicht nur deutlich weniger Hopfen geerntet als in durchschnittlichen Jahren, sondern auch die Alphawerte fielen niedriger aus als gewohnt.
Nachbericht
15. Trends in Brewing | Seit den letzten Trends in Brewing in Gent 2018 hat sich die Welt sehr verändert. Mit der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine mit dessen weitreichenden Folgen war der Titel des 15. Internationalen Mälzerei- und Brauerei-Symposiums Trends in Brewing im belgischen Gent vom 2. bis 6. April 2023 äußerst passend gewählt: „Brewing in a challenging world – Producing quality and affordable beers in a world with scarcity“.
Reststoffe
Bierhefe | Die Herausforderungen der Braubranche erfordern innovative Geschäftskonzepte. Eine Wiederverwertung von Nebenströmen birgt vielversprechendes Umsatzpotenzial. Das Start-up ProteinDistillery setzt auf einen neuartigen Ansatz, um auch aus Bierhefe vegane Proteine für den Lebensmittelmarkt herzustellen.
Rohstoffe
Seit nunmehr 50 Jahren arbeiten die Labors der Hopfenverarbeitung mit wissenschaftlichen Instituten der Brau- und Hopfenindustrie in der Arbeitsgruppe Hopfenanalytik (AHA) zusammen. Um die Leistungsfähigkeit der Analysenmethoden zu testen, führen die AHA-Mitglieder in einem halbjährlichen Turnus verschiedene Ringanalysen durch.
Rohstoffe
Sortendifferenzierung | Die erste, offizielle Unterscheidung von Hopfensorten in Aroma- und Bitterhopfen geht auf einen Beschluss der EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, der Vorgängerorganisation der EU) Anfang der 1970er-Jahre zurück. Auslöser war der Anbau von Sorten mit deutlich höherem Bitterpotential in der Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt. Die damals neuen Sorten Northern Brewer und Brewers Gold sollten von den Traditionssorten Hallertauer Mittelfrüher, Hersbrucker, Spalter und Tettnanger abgegrenzt werden.
