Rohstoffe
Eine typisches Bild: überall leuchtendes Gelb der Rapsblüte im April/Mai und immer seltener golden reifende Braugerste im Juli/August. Die Sommergerstenanbaufläche hat dieses Jahr mit 600 000 ha einen neuen Tiefstand erreicht.
Der Anbau von Winterraps zur Ernte 2002 hat hingegen nach den aktuellen Prognosen mit nun rund 1,26 Mio ha einen neuen Maximalwert erreicht. Im gesamten Bundesgebiet ergibt sich gegenüber der Erntefläche 2001 eine Erhöhung um rund 13,2%.
Die Ursachen für die größte bisher ermittelte Winterrapsaussaatfläche in der Bundesrepublik Deutschland, so analysiert die UFOP-Studie zum Winterrapsanbau (www.ufop.de/1843.
Braugerste hat dem gegenüber einen schweren Stand.
"Tabelle".
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Früher als im Vorjahr konnte die Sommergerste meist unter günstigen Voraussetzungen rechtzeitig ausgesät werden. In einigen Gebieten wurde schon im Januar/Februar bei frühlingshaften Temperaturen begonnen. Die Arbeiten wurden dann allerdings durch starke Niederschläge und kalte Temperaturen wieder unterbrochen. Die Hauptaussaatzeit in den wichtigsten Braugerstenanbaugebieten Europas war dann Mitte März - Anfang April. Nur Finnland 0%, Schweden 60% und Schottland 75% sind wie immer etwas später dran, während sonst überall die Aussaat per 8. April nahezu beendet ist.
Die Bodenbeschaffenheit wird wegen der guten Wasserversorgung günstig beurteilt, allerdings wird wegen fehlender Niederschläge seit Ende März in einigen Regionen bereits wieder über Trockenheit geklagt..
Rohstoffe
Die Frist zur Zertifizierung von Hopfen der Ernte 2001 ist gemäß VO (EWG), Nr. 1784/77 am 31. März 2002 abgelaufen. Die Abwaage ist damit abgeschlossen und beträgt in Deutschland: 31 739,10 t die auf 19 023 ha (Vorjahr: 18 598 ha) angebaut wurden. Sie liegt damit um 2440,90 t bzw. um 8,3% über dem Vorjahresergebnis.
Es hat sich wieder einmal bestätigt: Der Hopfenmarkt ist unberechenbar.
Nach der Ernte 2000 ging die Branche von einem weltweit ausgeglichenen oder leicht negativen Alphakonto aus. Heute weiß man, dass dies falsch war. Die beim Handel verfügbaren Bestandsmengen wurden von der Brauwirtschaft nicht wie erwartet nachgefragt. Die Gründe dafür sind vielschichtig.
Die Ernte 2001 brachte gute Erträge und etwa durchschnittliche Alphawerte.
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Rohstoffe
In seinem wissenschaftlichen Übersichtsvortrag vermittelte Dr. Friedrich Keydel, Vizepräsident der Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, anlässlich der Jahresmitgliederversammlung der Gesellschaft für Hopfenforschung am 18. März 2002 in Freising einen umfassenden Einblick in die Strategie gegen den Echten Mehltau. Der Echte Mehltau stellt derzeit die größte Bedrohung im Hopfenbau dar. Er erfordert die ganzheitliche Betrachtung des Problems. Dazu präsentierte Keydel die neuesten Ergebnisse aus züchterischer wie pflanzenbaulicher Sicht.
Suche nach Resistenzgenen
Aus züchterischer Sicht ist die Erzeugung resistenter Sorten die primäre Strategie. Als Basis dazu dient eine möglichst breite Variabilität des genetischen Materials.
Derzeit resistente Sorten, wie z.B....
Rohstoffe
Kurzfassung des Vortrags von Dr.-Ing. Bertram Sacher, Technische Universität München, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, anlässlich des 35. Technologischen Seminars in Freising-Weihenstephan.
er oftmals strapazierte Begriff "Brauweizen" ist irreführend, weil er unterstellt, es gäbe analog zur "Braugerste" Weizensorten, die durch planmäßige züchterische Arbeit ein günstiges Profil bestimmter Merkmale in sich vereinigen, wodurch sie eine besondere Eignung als Rohstoff der Malz- und Bierbereitung besäßen. Dass dies mitnichten der Fall ist, erklärt sich aus der Menge des für Brauzwecke verwendeten Weizens. Sie ist trotz des imposanten Anteils des Weizenbieres am bayerischen Gesamtausstoß (7,7 von 22,9 Mio hl bzw. 33,6% im Jahre 2000) vergleichsweise gering. Tonnen).B.T.
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Rohstoffe
Labor Veritas führt im Auftrag der Arbeitsgruppe Hopfenanalyse (AHA) seit 1999 halbjährlich Ringversuche mit Hopfenprodukten durch. Es waren jeweils von je 2 Pellet- und Extraktmustern die a- und b-Säuren mittels HPLC nach Methode 7,7 sowie die Konduktometerwerte nach den Methoden 7,5 und 7,6 der Analytica EBC im Doppel zu bestimmen. Seit Anfang 2001 wurde dieses Ringanalysenangebot erweitert. Ebenfalls in halbjährlichem Rhythmus werden 3 Biere bezüglich iso-a-Säuren und Bittereinheiten (Analytica EBC 9,8) analysiert. Für die Bestimmung der iso-a-Säuren in Bier mit HPLC existiert bis jetzt noch keine offizielle Methode. Es konnte somit jeder mit der hauseigenen HPLC-Methode arbeiten. Bis jetzt stammten sämtliche Teilnehmer (Institute, Hopfenveredler, Brauereien) aus Europa.
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Rohstoffe
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes haben sich die Marktpartner bei Braugerste auf die Empfehlung eines Erzeugerpreises in Höhe von 12,50 - 13,00 EUR/dt frei Erfassungslager ausgesprochen. Insbesondere seitens der aufnehmenden Hand seien Vorvertragsabschlüsse zu höheren Preisen als nicht durchführbar eingestuft worden.
Rohstoffe
Mitarbeiter von Bass und Aber Instruments zeigten anlässlich des 28. EBC Kongresses in Budapest ein Labormessgerät zur Bestimmung von Lebendzellzahl und Lebensfähigkeit der Hefe, das auf Basis der bekannten RF-Impedanzmessung in Kombination mit einer Fluoreszenzmessung der Probe beruht. Es ist eine neue und schnelle Methode für die automatische und simultane Bestimmung der Gesamt- und vermehrungsfähigen Zell-Konzentration in der Anstellhefe. Die Hefekonzentration, die Einfluss auf die Lichtintensität der Probe hat, wird über einen Algorithmus kompensiert. Mit dem kombinierten Verfahren soll die Hefeprobe auf ihre Eignung zum Wiederanstellen und die notwendige Anstellmenge bestimmt werden.
Rohstoffe
Am Hopfenforschungsinstitut der Bayerischen Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (LBP) in Hüll wird anwendungsorientierte Forschung rund um den Hopfen betrieben, mit dem Ziel Hopfen- und Brauwirtschaft gleichermaßen zu fördern.
Der Ursprung der bayerischen Hopfenforschung ist auf die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Hopfenforschung e.V. (DGfH) durch die Brauwirtschaft im Jahr 1926 zurückzuführen. Seit 1972 werden alle Forschungsaktivitäten in einer Kooperation zwischen dem Freistaat Bayern, vertreten durch die LBP, und der DGfH durchgeführt.
Kernstück der Hopfenforschung ist die Züchtung. Nur über die Züchtung gelingt es, Hopfensorten den Bedürfnissen der Pflanzer und Brauer hinsichtlich Qualität und Leistungseigenschaften anzupassen.
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