Rohstoffe
Die Gersten bzw. Malze der Ernte 2006 zeigen deutlich unterschiedliche Qualitäten, wie die laufenden Analysenergebnisse des Forschungszentrums Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität ergaben.
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Das betonte Prof. Ludwig Narziss beim 40. Technologischen Seminar in Weihenstephan nach den Vorträgen zum Thema Hopfen.
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Das Gremium des neuen Berliner Programms hat jetzt erstmals eine klare Sortenempfehlung für die Verarbeitung in Mälzereien und Brauereien und damit für den künftigen Braugerstenanbau in Deutschland vergeben. Von den Neuzulassungen 2005 wurden die Sorten Marthe und Power für den Anbau empfohlen...
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Der Brauer braucht auch in Zukunft Sommerbraugersten. Braufähige Wintergerstensorten stehen noch nicht in entsprechender Menge zur Verfügung. Hier beschriebene Versuche zeigten, dass der teilweise Einsatz von 6-zeiliger Wintergerste zu Veränderungen im Geschmack sowie in der Geschmacksstabilität führt, aber auch zu Verschlechterungen bei der Bierstabilität. Erhöhte Mengen an Kieselgel zur Eiweiß- sowie PVPP zur Gerbstoffadsorption müssen eingesetzt werden. Es gilt, die Stabilisierungsmaßnahmen an die jeweiligen betrieblichen Verhältnisse anzupassen.
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Bei der derzeit nicht ausreichenden Deckung von Braugerste und Malz in bisher normaler Qualität müssen die Brauereien im Rohstoffeinsatz bald Kompromisse eingehen. Dies kann heißen, dass aus der Ernte 2006 neben Braugersten mit höherem Eiweißgehalt,
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Die aktuelle Marktsituation bei Braugerste befördert Erkenntnisse und legt Schlussfolgerungen nahe. Die Entwicklungen der letzten Jahre betrachtend, fasst der Autor seine Aussagen in nach Schwerpunkten gegliederten Thesen zusammen. Eine Vergleichsrechnung zur Wirtschaftlichkeit der größten deutschen Anbaugebiete schließt sich an (Tab. 1, 2).
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Die European Brewery Convention (EBC) hat vor kurzem ihren neusten Bericht „EBC – two years variety summary for 2004 and 2005; Spring Barley” veröffentlicht.
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Euromalt, Brüssel, die Vertretung der Malz-industrie in der EU, entschied sich auf der außerordentlichen Euromalt Braugerstensitzung im November 2006 zur Veröffentlichung des folgenden Memorandums, das sich mit den Herausforderungen beschäftigt, vor die die Industrie als Konsequenz der katastrophalen europäischen Getreideernte in 2006 gestellt ist.
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Jährlich werden vom Hopfenhandel in umfangreichen Analysenserien Hopfenproben auf eventuelle Rückstände von Pflanzenschutzmitteln kontrolliert und diese Arbeit durch weitere Analysen des Hopfenforschungszentrums Hüll der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) ergänzt. Für die Studie werden an der LfL aus ca. 110 Hopfenproben, die nur mit Sorte und Ballennummer gekennzeichnet sind, nach dem Zufallsprinzip Proben für sechs Rückstandsuntersuchungen ausgewählt. Die Herkunft der Hopfenprobe ist somit unbekannt. ...