Kooperation mit Brasilien
Gerstenzüchtung | Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und die brasilianische Fundacão Agrária de Pesquisa Agropecuária (FAPA) haben eine Vereinbarung zur gegenseitigen Überlassung von Gerstenmaterial für Forschungszwecke unterzeichnet. Wie die LfL mitteilte, regelt die Vereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und der FAPA die gegenseitige Überlassung verschiedener Gerstenlinien und -Zuchtstämme.
Das Material wird laut LfL ausschließlich für die Forschung genutzt werden. Ziel der Maßnahme ist die Stärkung des wissenschaftlichen Austauschs und die Beschleunigung der gerstenzüchterischen Forschung. Die Kooperation ermögliche dies durch einen gesicherten Zugang zu genetischer Diversität bei klaren rechtlichen und biosicherheitskonformen Rahmenbedingungen. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung online von LfL-Präsident Stephan Sedlmayer und Ivandro Bertan, Gerstenzüchter an der FAPA.
„Diese Kooperation schafft den Rahmen für einen intensiven Wissens- und Materialtransfer und gemeinsame Forschungsprojekte“, sagte Stephan Sedlmayer. Das habe seinen Worten zufolge Vorteile sowohl für Forschungseinrichtungen, Züchter und auch Industrie durch eine effizientere Zusammenarbeit, die gemeinsame Datenbasis und eine geteilte Expertise. Und nicht zuletzt profitiere die Landwirtschaft beider Länder mittelbar durch resilientere Sorten. Beide Seiten planen laut Sedlmayer eine Evaluation der Kooperation vor Vertragsende mit Blick auf mögliche Fortführung oder Ausweitung auf weitere Kulturen.
Schlagworte
Brasilien Braugerste Gerste Forschung
Quelle
BRAUWELT 2026
Firmen
- Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Freising, Deutschland