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Sudhaus
Das Versorgungskonzept bei Brewnomic sieht vor, dass die Reststoffe einer klassischen Biogasanlage zugeführt werden (Foto: Lena Wurm/shutterstock.com)

Im ersten Teil des Artikels (BRAUWELT Nr. 14, 2018, S. 387-390) wurde die Frage diskutiert, welche Art der Prozessgestaltung für einen Brauereibetrieb die geeignetste ist. Als Fazit wurden klare Vorteile zugunsten des Batchprozesses im Vergleich mit kontinuierlichen Konzepten gefunden. Brewnomic basiert also auf einem Batchprozess, der nun in Auslegung und Umsetzung verbessert werden soll. Das Ziel ist, ein energieautarkes und CO2-neutrales Konzept zu entwickeln, welches möglichst keine Kompromisse auf der technologischen Seite erfordert. In diesem Teil wird der bei Brewnomic vorhandene Energiebedarf beschrieben und ob es gelingt, diesen über die Verwertung der Reststoffe zu decken.

Reststoffe

In dieser Bachelorarbeit am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie wurde Biertreber einer hydrothermalen Behandlung unterzogen, mit dem Ziel, eine möglichst große Menge der unlöslichen Arabinoxylane (AX) zu spalten und diese im Hydrolysat anzureichern.

Reststoffe

Bierhefe als Nebenprodukt des Brauprozesses wäre auch als wertvoller Rohstoff zum Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie geeignet. Hierzu ist ein Entfernen der Bitterstoffe von der Hefezelle notwendig. Diese Arbeit entwickelt eine Methode zur schonenden Entbitterung von Saccharomyces pastorianus ssp. Carlsbergensis.

Verpackung
Die ersten mit Rezyklat hergestellten Kegs sind bereit befüllt zu werden

Seit 2015 arbeitet Lightweight Containers laut Pressemeldung vom 11. September 2017 zusammen mit Forschungsinstituten und Partnern aus der Recyclingindustrie an der Entwicklung von Recyclingtechnologien für KeyKegs. Das Unternehmen hat bekannt gegeben, dass es bereits mit einigen Pilotprojekten zur Rückholung gebrauchter KeyKegs begonnen hat. Auf der drinktec 2017 in München hat Lightweight Containers ein KeyKeg, welches laut Unternehmen zu zehn Prozent aus wiederverwerteten KeyKegs und insgesamt zu 40 Prozent aus Rezyklat hergestellt wurde, vorgestellt.

Gärung/Lagerung
Zerstörter Tank durch Überdruck

In vielen Produktionsprozessen kann Über- und Unterdruck entstehen. Sowohl unzulässige Drucküberschrei­tungen als auch Vakuumbildungen führen oftmals zu fatalen Schäden (Abb. 1). Die Folge sind Produktionsstillstände, hohe monetäre Verluste und die Gefährdung von Menschenleben. Der Artikel verdeutlicht, worauf es bei der Absicherung eines Druck­behälters ankommt.

Reststoffe

Für Flüssigkeiten, die im industriellen Alltag eingesetzt werden, gilt: Beschaffung und umweltgerechte Entsorgung schlagen mit hohen Kosten zu Buche. Recycling von Prozessmedien statt Entsorgung rechnet sich deshalb für den eigenen Betrieb. Verdampferanlagen bieten hier maßgeschneiderte und effektive Lösungen. Sie reduzieren das Abfallvolumen und die Entsorgungskosten, weil die gereinigten Flüssigkeiten wiederverwendet werden können. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei prozesstechnische Komponenten wie Ventile und Durchflussmesser.

Nachbericht

Die Jubiläumsausgabe der IFAT fand vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 in München statt. Vor genau 50 Jahren als „Internationale Fachausstellung für die Abwassertechnik“ gegründet, ist sie mit zunehmendem Erfolg zu einer echten Leitmesse für die Abfallentsorgung, -verwertung und Rohstoffwirtschaft angewachsen. Wie üblich besteht etwa die Hälfte der Ausstellungsfläche aus Prozessanlagen für die Wasser- und Abwasserbehandlung. Der andere Teil der Messe widmet sich der Entsorgung und Verwertung der anfallenden Wertstoffe aus Industrie und Landwirtschaft sowie dem Haushaltsmüll. Ressourcenmanagement und Wertstoffkreisläufe bildeten die Schwerpunkte der Fachschau.

Management

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über bestehende Energiesysteme in Brauereien, wobei insbesondere auf die Erzeugung, Speicherung und den Transport verschiedener Energieformen eingegangen wird.

Reststoffe

Ziel dieser Arbeit war es, biologische Ablagerungen (Biofilme) auf Membransystemen zur Abwasserreinigung zu bestimmen und mithilfe mathematischer Modelle ihr Wachstum möglichst präzise vorherzusagen, um durch anschließende Modifikationen die vorhandenen Filtrationsanlagen zu verbessern.

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