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Konsumhäufigkeit von Bier -- Wie bereits kurz berichtet (Brauwelt Nr. 49, 1992, S. 2508) hat der Deutsche Brauer- Bund (DBB) im August/September 1992 eine Untersuchung mit dem Ziel in Auftrag gegeben, die Einstellung der deutschen Bevölkerung zum deutschen Bier und speziell zum deutschen Reinheitsgebot für Bier zu ermitteln. Der Geschäftsführer der Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Brauwirtschaft, einer Tochtergesellschaft des DBB, Erich Dederichs, stellte die gesamte Studie in einem Fachpressegepräch am 8. Dezember 1992 in Bonn vor. Diese Untersuchung ist repräsentativ für die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland ab 14 Jahren, soweit sie in Privathaushalten lebt. Bei dieser Untersuchung zeigte sich u.a. Bei den Frauen gaben 16% bzw..

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Bekömmlichkeitswerbung in der Schußlinie -- In jüngster Zeit haben einige öffentlich-rechtliche Lebensmitteluntersuchungsämter das Thema der Bekömmlichkeitswerbung erneut aufgegriffen. Sie wenden sich vor allem gegen Werbeaussagen, die seit Jahrzehnten unangefochten verwendet werden, wie: - appetitanregend; - verdauungsfördernd; - verdauungsanregend; - wohltuend. Diese werden als irreführend bezeichnet und auf der Grundlage des _ 17 LMBG angegriffen. Wenn die hier aufgeführten Aussagen auch eher für Spirituosen als für Bier zutreffend sind, so findet sich doch auch in der Werbung von Brauereien vielfach der Hinweis auf die Bekömmlichkeit des jeweiligen Produktes..

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Handelsstandort Neue Länder -- Stadtzentren mit Flair, leistungsfähigen Großbetrieben, einem vielfältigen Fachhandel, Freizeit- und Dienstleistungsangeboten, so lassen sich die Erwartungen ostdeutscher Verbraucher vin ihren innenstädten auf einen Nenner bringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der GfK Marktforschung durchgeführte Querschnittsanalyse von Standort- und Marktgutachten in Mittel- und Kleinstädten zwischen Ostsee und Erzgebirge. Unmittelbar nach der Grenzöffnung verfügte der Facheinzelhandel in Städten der ehemaligen DDR nur über rund 30% bis 50% der Verkaufsflächen westdeutscher Städte. Noch gravierender waren die Defizite an großflächigen Einzelhandelsbetrieben. Speziell Verbrauchermärkte und Fachmärkte fehlten fast vollständig..

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Reales Minuswachstum im Lebensmittelhandel -- Die Zahl der Lebensmittel-Einzelhandels-Geschäfte ist im letzten Jahr erneut um 2700 zurückgegangen. Dies hat eine Studie der A. C. Nielsen GmbH, Frankfurt, ergeben. Am schlechtesten schnitten erneut die Geschäfte bis zu 400 m2 Verkaufsfläche ab, ihre Zahl ging auf 66 000 zurück. Stabil dagegen blieben die Supermärkte mit rund 4900 Geschäften: diese Entwicklung wird nach Ansicht der Marktforscher vom Osten Deutschlands beeinflußt, wo viele der kleinen Geschäfte unter 400 m2 durch Aus- und Umbau in die Kategorie der Supermärkte hineingewachsen sind. Am günstigsten entwickelten sich erneut die Discounter: ihre Zahl erhöhte sich durch etwas mehr als 500 Neueröffnungen auf 6500 Geschäfte..

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Analyse- und Strategiekonzepte zur Formulierung von Marketingstrategien -- Vor dem Hintergrund des starken Verdrängungswettbewerbes und der Nachfragestagnation im deutschen Biermarkt stellt sich die Frage, mit welchem Verhalten die Brauerei ihr Marketing durchsetzen kann. Reichte es früher angesichts überschaubarer Marktgegebenheiten und langfristig stabiler Wettbewerbsverhältnisse aus, mit intuitivem Verhalten den Absatz zu steuern und zu gestalten, so wird heute im Zeitalter der Diskontinuitäten in Wissenschaft und Praxis ein Marketing gefordert, das einer bestimmten Strategie folgt. In der nächsten Ausgabe wird sich unser Autor mit Strategiekonzepten zum Aufbau von Wettbewerbsvorteilen beschäftigen.

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In den neuen Bundesländern haben es lt. Rüdiger Ruoss die früher privilegierten Brauereien verstanden, ihr hohes Image in die freie Marktwirtschaft hinüber zu retten. Diese sogenannten privilegierten Biere wurden zur damaligen Zeit auch Bück-Ware genannt. Wie die Abbildung zeigt, gehören nach einer Mitteilung der Berliner Bürgerbräu GmbH dazu (v.l.): Lübzer Pils aus Mecklenburg (Holsten-Gruppe, Hamburg), Wernesgrüner, Vogtland/Sachsen, heute in Privatbesitz ehemaliger Eigentümer und diverser Banken, Berliner Bürgerbräu, Ostberlin/Köpenick, im Besitz der Familie Häring, Cham/Oberpfalz, Radeberger Pilsner/Sachsen und Ur-Krostritzer/Sachsen, Hauptaktionär: Binding-Gruppe, Frankfurt.

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Der Anteil an obergärigen Bieren ist im Brauwirtschaftsjahr 1991/92 in Deutschland mit 15,1% nahezu konstant geblieben. -- Nach dem jetzt erschienenen Bericht des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, wurden 1991/92 insgesamt 119,361 Mio hl (+ 0,7%) Bier ausgestoßen. Davon entfielen 18,024 Mio hl (+ 1,4%) auf das Obergärige und 101,337 Mio hl (+ 0,5%) auf das Untergärige. Einfach- und Schankbier machten 4,274 Mio hl (+ 3,6%) aus, mit 3,6% vom Gesamtausstoß auch stagnierend. Der Flaschenbieranteil betrug 89,921 Mio hl (+ 0,1%), bzw. 75,3%, der Einweganteil nach freiwilligen Angaben 8,570 Mio hl (+ 3,8%) bzw. 7,2%.

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Getränke-Konjunkturtest Oktober 1992 -- Die Testergebnisse für Oktober lassen eine erhebliche Geschäftsverschlechterung erkennen. Per saldo 15% der befragten Brauereien sprachen erstmals von einer schlechten Geschäftslage. (Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatten zwei Fünftel der Testfirmen von einer guten Geschäftslage gesprochen). Der Ausstoß wurde auf breiter Front (vier Fünftel der Firmen) zurückgenommen. Für die nächsten drei Monate sind allerdings keine Produktionseinschränkungen mehr geplant. Die Verkaufspreise blieben unverändert. Für die nächsten drei Monate rechnet über die Hälfte der Firmen mit Preisanhebungen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese am Markt realisieren lassen. Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate sind teilweise nach unten gerichtet, d.h..

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Trotz der wirschaftlich schlechten Lage und des ungünstigen Wetters hat der Konsum von Sportlergetränken im Jahre 1992 in Europa um weitere 27% auf 2,3 Mio hl zugenommen, eine Steigerung um den Faktor 5 gegenüber 1988. Der Markt hat mittlerweile einen Wert von knapp 1 Mrd DM. Nach einer Studie der Zenith International, Bath/UK, ist dies u.a. auch auf die immensen Werbeanstrengungen zurückzuführen. So wurden allein 1992 rd. 100 Mio DM an Werbung ausgegeben. Hervorragende Spannen haben immer mehr Supermärkte dazu veranlaßt, diesen Getränken entsprechende Regalflächen einzuräumen. Nach dieser Studie, die 79 Marken in 16 Ländern erfaßt sowie einen Umfang von 162 Seiten hat und knappe 3000 DM kostet, wurde Isostar von Sandoz durch Gatorade von Quaker Oats überholt..

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