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Biermarkt wird internationaler -- Anläßlich es Deutschen Brauertages 1993 in Saarbrücken hatte der Deutsche Brauer- Bund (DBB) Karl Vuursten, Chairman der Brauerei Heineken, Holland, eingeladen, einen Gastvortrag zum Thema Wettbewerb in Europa zu halten. Der scheidende Präsident des DBB, Josef Hattig, Bremen, betonte bei der Begrüßung des Gastreferenten, daß es der deutschen Braubranche gut anstände, hin und wieder auch über den Zaun zu blicken und sich über die Aktivitäten der ausländischen Konkurrenz zu informieren. Bei dem emotionalen Getränk Bier spielten laut Karl Vuursten früher Tradition, Handwerk und der Absatz um den Schornstein herum die dominierende Rolle. Diese lokalen Werte vertrugen sich nicht mit dem Begriff Industrialisierung. Die Marken fliegen durch den Äther.

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Kommunale Werbeverbote sind unzulässig -- Die Kündigung von Ortspächterverträgen, um ein Werbeverbot für alkoholische Getränke oder Zigaretten durchzusetzen, ist unzulässig. In Ortspächterverträgen räumen Städte und Gemeinden den Plakatanschlagunternehmen das Recht ein, gemeindeeigene Grundstücke für Außenwerbung zu nutzen. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat damit ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Sigmaringen aufgehoben, das die Kündigung eines solchen Vertrags durch die Gemeinde Rottenburg noch für zulässig erklärt hatte. Die Gemeinden dürften nicht mit hoheitlichen Mitteln ihre eigene Politik betreiben, die von der Wertung des zuständigen Gesetzgebers abweiche. Besonders Alkohol- und Tabakwerbung solle dabei eingeschränkt oder ausgeschlossen werden..

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Börsenbericht aus der Brauwirtschaft -- Der Monat April hat am Aktienmarkt allgemein enttäuscht, fiel doch der umfassende Index DAX um 3,5% auf 1627. Außerdem hielt diese Konsolidierung auch noch Anfang Mai an. Im Umfeld eher etwas höhere Zinsen mit einer durchschnittlichen Umlaufrendite von 6,63 (6,46) Prozent, außerdem stark abgeschwächte Dollarkurse deutlich unter 1,60 DM. Dieser Entwicklung konnten sich die ohnehin in den letzten Monaten etwas marktschwachen Getränkeaktien nicht entziehen. Trotz weiterer Kursverluste, besonders bei einigen Brauereiaktien, lag der Branchenindex hier Ende April noch um gut 6% höher als zum Ultimo 1992. Der Gesamtindex weist im gleichen Zeitraum noch ein Plus von 7,3% auf, beide allerdings weit entfernt von den Rekordgewinnen z.B. 9.) 9,1 Mio DM Verlust.

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Verbot von Preisgegenüberstellungen -- Das deutsche Verbot von Preisgegenüberstellungen (Eigenpreisvergleiche) gilt nicht für die Werbung ausländischer Unternehmen in Deutschland. Auf diese Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs hat der Deutsche Brauer-Bund hingewiesen. Das Verbot, mit Vergleichen früherer und jetziger eigener Preise zu werben, stelle nach Ansicht der Luxemburger Richter eine Behinderung des freien Warenverkehrs innerhalb der EG dar und verstoße gegen den EWG-Vertrag. Das deutsche Verbot gehe über den Verbraucherschutz hinaus, da es jede Blickfangwerbung mit Eigenpreisvergleichen untersage, egal ob sie wahr oder unwahr sei. In anderen Mitgliedsstaaten seien dazu weniger Restriktionen notwendig..

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Erfolgreiche Kommunikation mit begrenztem Budget. Seminar für Mittelstandsbrauer in Pottenstein -- Die Sättigung des Biermarktes und die zunehmende Austauschbarkeit der Produkte werden die mittelständischen Braueren in den 90er Jahren vor neue Herausforderungen stellen. Dem Bereich Kommunikation wird dabei eine besondere Bedeutung zukommen. Der Verband Mittelständischer Privatbrauereien griff das Thema auf und richtete zusammen mit der Münchner Beratungsfirma Brill & Partner ein zweitägiges Seminar im fränkischen Pottenstein aus.

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Statischer Welt-Biermarkt -- Nach einer Studie von Euromonitor, London, sind die Aussichten für den internationalen Biermarkt unterschiedlich. Insgesamt dürfte er aber eher stagnieren als zunehmen. Die Studie, die die sieben Haupt-Biermärkte USA, Großbritannien, Japan, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich behandelt, zeigt, daß der größte negative Einfluß von der Anti-Alkohol- Lobby kommt, die die Nachfrage nach allen alkoholischen Getränken aus Gesundheitsgründen und Fragen der Verkehrssicherheit mindert. Bis zum Jahre 1997 soll der japanische Biermarkt mit einem Plus von über 20% von all diesen Ländern am stärksten wachsen. Allerdings kann auch in Japan der Biermarkt nur weiter ansteigen, wenn auch in Zukunft Innovationen wie z.B. Asahi Super Dry auf den Markt kommen..

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3,5 Mio hl Kölsch -- Im Jahre 1992 haben die Mitglieder des Kölner Brauerei-Verbandes ihre Position im wesenlichen behaupten können. Der Ausstoß an Kölsch ist nur geringfügig um 0,15% auf 3,445 Mio hl zurückgegangen. Im gesamten Bundesland Nordrhein-Westfalen ist im selben Zeitraum allerdings der Ausstoß um 2,1% auf 31,52 Mio hl gewachsen, was sich auf die Erfolge der privaten Pils-Premium- Brauereien zurückführen läßt. Der Anteil an alkoholarmem (= -reduziertem) und alkoholfreiem Kölsch olfreiem Kölsch hat von 70 000 hl auf 100 000 hl zugenommen. Was Kölsch in Flaschen gewann, nämlich 4%, büßte es im Faß ein (gleichfalls 4%), so daß sich diese beiden Verpackungsarten annähernd die Waage halten: 51,4% Faßbier stehen mittlerweile 48,6% Flaschenbier gegenüber..

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Stagnierender deutscher Biermarkt -- In einer Pressekonferenz anläßlich des Brauertages 1993 wies der neu gewählte Präsident des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Dr. Michael Dietzsch, Bitburg, darauf hin, daß es im laufenden Jahr sehr schwer werden würde, die Absatzzahlen des Vorjahres, 120 Mio hl, wieder zu erreichen. Er führte die in den ersten Monaten des laufenden Jahres rückläufigen Ausstoßzahlen zurück auf die durchgeführten Bierpreiserhöhungen, die durch die Biersteuer- und Mehrwertsteuererhöhung notwendig geworden waren, sowie auf die niedrigeren verfügbaren Einkommen. Allerdings, so Dr. Dietzsch, konnten sich die Bierabsätze im April und Mai wieder leicht erholen, so daß es vielleicht möglich ist, die Vorjahreszahlen wieder zu erreichen. Im Export sieht Dr. Wie Dr.a. Brauwelt Nr.

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Gebinde-Statistik NRW 1992 -- Der Faßbieranteil in Nordrhein-Westfalen ist von 1991 auf 1992 nahezu konstant geblieben. Dies weist der Verband Rheinisch-Westfälischer Brauereien in seiner Gebindestatistik für das Jahr 1992 aus. Der Gesamtabsatz aller Mitgliedsbrauereien addierte sich zu 31,52 Mio hl, das sind 2,2% mehr als 1991 mit 30,84 Mio hl. Innerhalb des Faßbiersegmentes konnten die Keg- Größen 30 l und 50 l wieder Marktanteile um die 5% gewinnen und gemeinsam 380 000 hl gutmachen. Andere Faßgrößen, in denen 1989 noch über 1 Mio hl und im Jahr 1988 gar 4,5 Mio hl an den Hahn gingen, sind vom Keg weitgehend verdrängt worden und weiterhin stark rückläufig. Der Mehrweganteil insgesamt stieg von 88,01% leicht auf 88,87% im Jahr 1992..

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