Markt
Bierabsatz im ersten Halbjahr 1993 in Deutschland -- Nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, wurden von den Steuerlagern (Herstellungsbetriebe und Bierlager) in Deutschland im ersten Halbjahr des laufenden Jahres 55,3 Mio hl Bier abgesetzt. Eine Vergleichszahl vom ersten Halbjahr 1992 kann aufgrund von Änderungen des Biersteuerrechts in Anpassung an den EG-Binnenmarkt zum 1. Januar 1993 bekanntlich nicht genannt werden. 51,8 Mio hl der abgesetzten Menge wurden versteuert, 1,9 Mio hl in EG- Länder ausgeführt, 1,4 Mio hl in Drittländer. Unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien wurden 0,2 Mio hl abgegeben. 11,84 Mio hl (21,4%) wurden in den neuen Bundesländern einschließlich Berlin abgesetzt (s. a. S. 1408/Tabelle)..
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Kundenorientierte Gastronomiesteuerung Teil II: Ermittlung von Betreuungsbedarf und Betreuungsintensität -- Im ersten Teil wurde von den beiden Autoren ein speziell für die Gastronomie entwickelter Segmentierungsansatz dargestellt. Im folgenden abschließenden zweiten Teil werden Instrumente zur Bestimmung von attraktiven Marktsegmenten unter besonderer Berücksichtigung der Nutzenerwartung Betreuung mit dem Kernelement Beratung und zur Ermittlung der phasenabhängigen Betreuungsintensität vorgestellt.
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Positive Einschätzung -- Auf dem jährlich von der Deutschen Verkaufsleiter-Schule veranstalteten Deutschen Außendienst- Tag wurden im Januar 500 Außendienstmitarbeiter aus den unterschiedlichsten Branchen befragt, wie sie die Umsatzaussichten ihres Unternehmens für 1993 beurteilen. Die Verkäufer, die bei ihren Kundenkontakten täglich die Hand am Puls des wirtschaftlichen Geschehens haben, sind - entgegen dem derzeitigen Rezessions-Szenario - nicht pessimistisch: 15 % schätzen die Umsatzaussichten für 1993 als ausgezeichnet ein, 55 % als gut. Damit schätzen 70 % der 500 befragten Verkäufer ihre Umsatzaussichten vorwiegend positiv ein. 26 % rechnen mit einem befriedigenden Umsatzjahr 1993, und lediglich 4 % geben unbefriedigende Umsatzaussichten an..
Markt
Die Top Ten der deutschen Biermarken. Echte Marken bleiben im Aufwärtstrend -- Viele Brauereien in Deutschland werden sich in den nächsten Jahren die Existenzfrage stellen müssen. Die Sonderkonjunktur der letzten beiden Jahre, an dem ohnehin nur einige Dutzend der knapp 1300 Brauereien teilnehmen konnten, ist vorbei und sollte vergessen sein. Der Alltag mit seiner gewohnten Härte ist wieder eingekehrt: Der Markt stagniert, der Bierverbrauch wird tendenziell eher abnehmen. Nur die wenigsten Brauer haben aufgrund einer langfristig angelegten Markenpolitik ihre Zukunft im Griff und können weiterhin auf Wachstum setzen. Besonders profilierte regionale und lokale Marken haben ebenso ihre Chancen wie große Konsumbiermarken. Seither hat sich der Ausstoß von Jahr zu Jahr nur unwesentlich geändert.
Markt
Hoher Stellenwert für mittelständische Brauwirtschaft -- Die mittelständische Brauwirtschaft wird auch in einem weiter zusammenwachsenden Europa ihren wichtigen Stellenwert behaupten. Dieses Fazit zogen der Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, Rainer Pott-Feldmann, und Geschäftsführer Roland Demleitner in einem Pressegespräch mit der Brauwelt. Das 1. Halbjahr des Europäischen Binnenmarktes habe bisher keine tiefgreifenden Strukturveränderungen in der deutschen Brauwirtschaft bewirkt. Nach wie vor sei es für ausländische Braukonzerne nicht einfach, mit ihren Produkten den deutschen Markt zu erschließen. Die Erhaltung dieser mittelständischen Brauwirtschaft müsse daher ein wirtschafts- und kulturpolitisches Ziel bleiben. 27, 1993, S. 1188).
Markt
Kikeriki für Dobbel Palm -- Anläßlich des zweihundertjährigen Bestehens der Brouwerij Palm/B, im Jahre 1947, beschloß Arthur van Roy, der Vater des heutigen Inhabers Alfred van Roy, seinen Kunden ein besonderes Bier anzubieten. Da dies bei allen großen Anklang fand, entschied er, seinen Kunden fortan Dobbel Palm jährlich als Geschenk zum Jahresende zu offerieren, und zwar ohne einen Mehrpreis. Daraus entwickelte sich eine Tradition. Seit 45 Jahren muß die sonst übliche Biersorte Speciale Palm in den letzten sechs Wochen des Jahres ihrem starken Bruder Dobbel Palm weichen. Dieses gleichfalls märzenfarbene, aber schwerere Bier übertrifft in der Zeit von Mitte November bis Ende Dezember bei weitem den Verkauf von Speciale Palm in den Spitzenmonaten Juni, Juli und August.-Brm. Gerd H..
Markt
Rechtsstreit um Verzicht auf Dosenbier -- Genauer müßte die Überschirft lauten: um die Werbung mit dem Verzicht, Bier in Dosen abzufüllen und zu verkaufen. Die Berliner Bärenquell-Brauerei GmbH, eine Henninger-Tochter, hatte bekanntlich eine Plakatwerbeaktion auf diese Tatsache gestützt (s.a. Brauwelt Nr. 14/15, 1993, S. 627 und Nr. 21, 1993, S. 922). Nun hat die Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettwerbes e.V. die Art dieser Werbung beanstandet und Bärenquell abgemahnt. Das Landgericht Berlin hat die Verhandlung auf den 14. Juli 1993 anberaumt. Der Verein rügt eine erhebliche Behinderung der Konkurrenten auf dem Markt aufgrund der Tatsache, daß diese wegen der Abfüllung ihres Produktes in Dosen oder Einwegflaschen als umweltschädlich hingestellt werden. Dies Ansinnen wurde von D.a..
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Veränderungen im deutschen Biermarkt -- Der neue Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Dr. Michael Dietzsch, Bitburg, ging in seiner Jungfern-Rede vor der Delegiertenversammlung des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) am 15. Juni 1993 auf einige Veränderungen ein, die er in Zukunft für den deutschen Biermarkt erwartet. Dr. Dietzsch sah zunächst einmal im Zeichen der Rezession einen Rückgang im verfügbaren Einkommen der Konsumenten und damit auch Einbußen im Bierabsatz. Konsumdiät hat Konjunktur. Des weiteren bedroht lt. Dr. Dietzsch das in Brüssel diskutierte Werbeverbot den Wettbewerb und den freien Zugang zum Markt, insbsondere in der Konkurrenz mit anderen Getränken. Biermarken brauchen Kommunikation. Äußerst wichtig ist die Verankerung des Qualitätsgedankens in den Betrieben..
Markt
Getränke-Konjunkturtest Mai 1993 -- Im Mai haben sich Nachfrage und Ausstoß in der Brauwirtschaft deutlich - und zwar überwiegend aus saisonalen Gründen - erhöht. Die Geschäftslage wurde allerdings etwas weniger günstig als im Vormonat beurteilt. An der Preisfront war kaum Bewegung; nach Aussagen der Brauereien wird dies auch für die nächsten Monate gelten. Den Erwartungen der Firmen zufolge wird der Ausstoß auf kurze Sicht stagnieren. Positive Impulse werden allenfalls vom Exportgeschäft erwartet. Insgesamt rechnen die Brauereien mit einer Fortsetzung des bisherigen Geschäftsverlaufs. In der Branche sind im Mai Produktion, Nachfrage und Auftragsbestände erheblich angestiegen. Eine wachsende Zahl von Firmen beuerteilt die Geschäftslage als gut..
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