Die vorliegend zusammengefasste Entwicklung ist gekennzeichnet durch einen drastischen Rückgang des Bier-Inlandsabsatzes und kaum Zuwächse im Export. Da einerseits die internationalen Brauereigruppen ihre Akquisitionen und anderseits die deutschen Brauereigruppen ihre Zukäufe bereits vor dem Jahr 2004 durchgeführt hatten, wird hier die Entwicklung der einzelnen Brauereigruppen und Privatbrauereien (über 2 Mio hl) über die letzten vier Jahre dargestellt.
Konsumenten fordern von Unternehmen Corporate Responsibility, also sozial und ökologisch verantwortliches Management sowie nachhaltiges Handeln. Ein solches Verhalten von Unternehmen beeinflusst die Kaufentscheidung der Verbraucher. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die die GfK Panel Services (Gesellschaft für Konsumforschung) in Kooperation mit GfK Nürnberg [EV] und Roland Berger Strategy Consultants durchgeführt hat.
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Die Hersteller von alkoholfreien Getränken (AfG) blicken nach einem zufriedenstellenden Jahr 2008 mit verhaltenem Optimismus auf das Jahr 2009. Nach einer ersten Hochrechnung der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke [EV] (wafg) hat im Jahr 2008 jeder Deutsche 299,0 Liter (2007: 299,5 Liter) AfG konsumiert. Damit wurde das hohe Niveau beim Getränkekonsum der letzten Jahre bestätigt. Trotzdem: Auch im neuen Jahr steht die Branche angesichts der zunehmend angespannten Ertragslage wieder vor großen Herausforderungen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sank laut wafg der Pro-Kopf-Verbrauch bei den alkoholfreien Getränken leicht um 0,2 Prozent. Nach vorläufigen Berechnungen trank im Jahr 2008 jeder Deutsche im Schnitt 117,0 Liter Erfrischungsgetränke (+0,2% gegenüber 2007), 138,0 Liter Mineral- und Heilwässer (+1,0%), 7,5 Liter Quell- und Tafelwässer (–3,8%) sowie 36,5 Liter Säfte und Nektare (–4,7%).
Die Studie der GfK GeoMarketing zu den prognostizierten Umsätzen im regionalen Einzelhandel lässt hoffen. Trotz Finanzkrise und drohender Rezession in Deutschland kann es dem Einzelhandel in diesem Jahr gelingen, stabile Umsätze zu erwirtschaften.
Es war kein Super-Sommer, Deutschland ist nicht Fußball-Europameister geworden und trotzdem ist noch nie soviel sächsisches Bier verkauft worden, wie im vergangenen Jahr. 8,891 Mio Hektoliter heißt der neue historische Bestwert – das sind 0,7% bzw. über 61 500 Hektoliter mehr als im Vorjahr. Am Gesamtbierabsatz in Sachsen sind die Biermischgetränke mit einem Volumen von 322 216 Hektolitern (+3,1% im Vergleich zum Vorjahr) beteiligt. 93,9% des in Sachsen verkauften Bieres entfallen auf 0,5-l Mehrweg-Gebinde, 3,1% auf Einweg-PET. Dosen und 5-l Partydosen sind mit jeweils 0,2% vertreten. Im bundesweiten Vergleich rangiert Sachsen nach Nordrhein-Westfalen und Bayern auf Platz 3.
Um den regional sehr unterschiedlichen Konsumgewohnheiten Rechnung zu tragen (z. B. hoher Weizenbierkonsum in Süddeutschland, Pilsdominanz in den übrigen Landesteilen), erfolgt die Betrachtung des Bierkonsums in der Bundesrepublik Deutschland gegliedert nach Regionen. Auch die regional stark abweichenden Absatz- und Wettbewerbsverhältnisse rechtfertigen eine solcherart differenzierte Betrachtung. Einbe-zogen wurden Biermarken mit über 0,4 Mio hl Inlandsabsatz.
Laut den Anfang Januar 2009 veröffentlichten vorläufigen Zahlen des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) stiegen im vergangenen Jahr sowohl der Absatz von Mineral- und Heilwasser als auch der Absatz von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken jeweils um 2,2 Prozent. Für das Absatzplus war vor allem der Discount verantwortlich, wovon nur wenige große Mineralbrunnen profitierten. Die meisten regionalen bzw. mittelständischen Mineralwasserabfüller verzeichneten dagegen einen rückläufigen Absatz.
Das Internet ist zentral für viele Geschäftsprozesse geworden. Obwohl aufwändigere Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen, wird das Potenzial vieler Internetoptionen von KMU bisher nur ansatzweise ausgeschöpft. Dies zeigt die aktuelle Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk“. Die Ergebnisse der 2660 Teilnehmer umfassenden Befragung stehen nun als Berichtsband zum kostenfreien Download zur Verfügung (www.ecc-handel.de und www.ec-net.de).
Europäer konsumieren – je nach Herkunftsland – unterschiedlich häufig Alkohol. Während die Menschen in der Türkei überwiegend abstinent leben, ist dies nur bei 18 Prozent der Deutschen der Fall. Im Europa-Durchschnitt ist Alkohol bei einem Drittel der Bevölkerung ein Tabu, in den USA liegt die Zahl der Abstinenzler etwas höher. Dies sind Ergebnisse einer Studie zum Thema „Alkoholkonsum“, die die GfK Custom Research im Auftrag von The Wall Street Journal Europe in 16 europäischen Ländern und in den USA durchgeführt hat.
Das forsa-Institut hat zum vierten Mal in Folge im Auftrag von Apollinaris rund 1000 Bundesbürger zu ihren Vorlieben und Einstellungen beim Thema Essen, Trinken & Genuss befragt. Die Geschmacksstudie zeigt: Die Deutschen haben immer mehr Freude an kulinarischen Genüssen. Über die Hälfte (56%) gibt an, gutes Essen spiele in ihrem Leben eine große Rolle. Jeder Dritte bezeichnet essen sogar als eines seiner größten Vergnügen (32%). Dabei findet man Genießer eher in West- als in Ostdeutschland: In den alten Bundesländern legen 48 Prozent beim Essen Wert auf Genuss, in den neuen hingegen nur 38 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der „Genießer“ um fünf Prozent gestiegen. Auf die Frage „Was sorgt in Ihrem Leben für besondere Momente?“ liegt das Thema Essen weit vorn, so schätzen 59% ein gutes Essen zu Hause.
Sie gehören zur ersten Generation der AfG-Innovationen, einem Marktsegment, das immer noch Zuwächse verzeichnet [1]. Die Verbraucheradressierung von Sportgetränken reicht von Mode-Getränken für Jugendliche über ernährungs- und fitnessorientierte Getränke bis hin zu tatsächlich für aktive Sportler gedachte Getränke. Ein neuer Trend greift „Clean-Label-Produkte“ auf, die sich durch Natürlichkeit im Verständnis des Endverbrauchers auszeichnen [8]. Auch alkoholfreie Getränke wie alkoholfreies Bier werden als Sportgetränke beworben. Dieser Beitrag beschreibt den Versuch, Sportgetränke zu systematisieren, indem sie hinsichtlich ihrer Deklaration, chemischer und physikalischer Analysen sowie Verkostungen charakterisiert werden. In einem zweiten Teil wird darüber berichtet, wie Sportgetränke nach marktgängigen Vorbildern, jedoch unter Variation der Süßungsmittel, unter anderem PalatinoseTM, hergestellt und miteinander verglichen wurden.
Diese Aufstellung zeigt eine Rangfolge für die Ausfuhr und Beteiligungen bzw. Übernahmen von ausländischen Brauereien sowie die bisherigen Lizenzbierherstellungen im Ausland (Stand 2007). Einbezogen wurden deutsche Brauereigruppen und große Privatbrauereien.
Die hessische Bierproduktion erlitt 2007 einen drastischen Einbruch. Dieser Beitrag vollzieht die Entwicklungen im Bierausstoß seit Mitte der 60er-Jahre nach und versucht, Gründe aufzuzeigen.
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