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Energie/Umwelt
Außenansicht des modernen Brauereigebäudes (Foto: Gammel Engineering GmbH)

Energieversorgung | Während viele Brauereien nach wie vor auf Gas setzen müssen, ist Schneider Weisse seit 15 Jahren auf dem Weg zur zukunftssicheren, nachhaltigen, heimischen Wärmeversorgung. Dank ihres Holzhackschnitzel-Heizwerks ist die weltbekannte Weißbierbrauerei inzwischen unabhängig von Öl- oder Gaslieferungen, egal ob aus Russland oder anderen Regionen.

Energie/Umwelt
Braugerste in Abendstimmung (Foto: WFranz, pixabay)

Untersuchungsergebnisse | Der Begriff Nachhaltigkeit taucht seit geraumer Zeit in nahezu allen Lebensbereichen auf. Davon ist auch unsere Braubranche nicht ausgenommen. Zumindest alle größeren Braugruppen und Brauereien veröffentlichen Nach­haltigkeitsberichte und beschreiben darin unter anderem auch den Carbon Footprint ihrer Produkte. Bei den je nach Betrachtungs­weise erstaunlich großen Unterschieden in den CO2-Bilanzen der Brauerei­en fließt auch der Rohstoff Malz mit den bei der Herstel­lung verursachten CO2-Emissionen ein. Somit sind auch die Mälzereien aufgefordert, ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Im Folgenden soll das Einsparungspotenzial von neuen Braugerstensorten zur Senkung des Carbon Footprint und zur Kostenreduktion betrachtet werden.

Energie/Umwelt
Blick auf eine Biogasanlage hinter unbewirtschaftetem Acker (Foto: Jan Nijman auf Pixabay)

Reststoffverwertung | Bier ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Getränk – es hat eine lange Geschichte und ist mit viel Tradition behaftet. Die Herstellung ist besonders energieaufwendig, was in Zeiten von Energiekrise und Klimawandel eine schwierige Situation darstellt. Hinzu kommt, dass CO2 mittlerweile zu einer wertvollen Ressource geworden ist. Auch eine weitere Herausfor­derung für den Brauprozess wird immer größer: Wasser als wichtiger Rohstoff und Betriebsmittel wird vielerorts immer knapper.

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Aus zwei Händen rinnt Malz auf ausgebreitete Malzsäcke (Foto: Bühler)

Ventilatordrehzahl | Wenn man jemanden aus der Mälzerei­branche bittet, die größten Energieverbraucher in seinen Prozessen aufzulisten, dann stehen die Darrventilatoren meist ganz oben auf der Liste. Die Abhängigkeit der Ventilatoren von einer Reihe externer Faktoren bedeutet in der Regel, dass die Ventilatoren auf eine Drehzahl von 100 Prozent eingestellt sind, um die vorgegebenen Prozessparameter zu erreichen. Das ist für die Betreiber mit erheblichen Kosten verbunden.

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Von links: Christoph Kämpf, Niek Altena (Foto: Karmeliten Brauerei)

Biomassereaktor | Bei der Karmeliten Brauerei, Straubing, wurde 2013 mit dem Bau eines neuen Kaskaden-Sudhauses das Zukunftsprojekt der „energieautarken Brauerei“ begonnen. Ange­stachelt durch die ersten Energiesparerfolge entstand die Idee, die gesamte Brauerei weitestmöglich auf einen energetisch unabhängigen Betrieb umzustellen. Mitte 2022 – Bericht über die Einweihung in BRAUWELT Nr. 20, 2022, S. 481 – fand das Projekt mit der Inbetriebnahme einer eigenen Biogasanlage vorerst seinen Abschluss.

Energie/Umwelt
Windkrafträder und Photovoltaik-Anlagen

Strombeschaffung | Die Brauwirtschaft steht beim Umgang mit Energie vor massiven Herausforderungen. Forderungen nach klimaneutralen Energiesystemen, die jüngst massiven Verwerfun­gen an den Energiemärkten oder die Wahl der richtigen Energie­stra­tegie sind derzeit wegweisende Fragestellungen für die Unter­nehmens­führung. Da sich strombasierte Energiekonzepte beim Transformationsprozess hin zur CO2-neutralen Brauerei abzeichnen, kommt dem Zusammenspiel mit der Stromwirtschaft dabei eine besondere Bedeutung zu.

Energie/Umwelt
Ein Teil der großen Photovoltaikanlage der Rhanerbräu

Prozesse prüfen, Effizienz steigern | Im vorherigen Teil unserer Serie „CO2-Neutralität in der Brauwirtschaft“ hat sich der Autor mit der Effizienz im Bestand und dem Vergleich von Kältemitteln beschäftigt (s. BRAUWELT Nr. 45, 2022, S. 1179–1183). In diesem Beitrag widmet er sich weiteren ressourcenschonenden und nachhaltigen Lösungswegen, mit denen sich Brauereien fit für die Zukunft machen können.

Energie/Umwelt
Biergläser vor Bergpanorama (Foto: BA)

Einsparungen | Die amerikanische Craft Bier-Industrie stößt jährlich etwa eine halbe Milliarde Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre aus. Auch die US Craft Brauer werden sich der Notwendigkeit, Energie zu sparen und umweltbewusster zu werden, immer deutlicher bewusst.

Energie/Umwelt
Die neue Kälteversorgung der Starnberger Brauerei, bereits mit Wärmepumpen-Option

Geringe Emissionen | Mit dem richtigen Blick auf die technologischen Möglichkeiten, Kreativität bezüglich der individuellen Gegebenheiten und der richtigen Wahl der Lösungen ist die Annäherung an die CO2-Neutralität nicht nur für große, sondern auch für kleine und mittelständische Brauereien möglich. Dieser Beitrag der BRAUWELT-Serie „CO2-Neutralität in der Brauwirtschaft“ widmet sich der Effizienz im Bestand und den Einsparpotenzialen in der Kältetechnik.

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