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Die Deutschen trinken rund 131 Liter Mineralwasser pro Jahr. Mineralwasser ist damit weiterhin das beliebteste Getränk der Deutschen. Das Angebot im Markt hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Neben den klassischen regionalen Brunnenmarken hat auch der Handel dazu beigetragen, dass die Auswahl zwischen den verschiedenen Mineralwässern schwerfällt. Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt 67 Wässer getestet. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG.org/wassertest veröffentlicht.

true fruits wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit dem Bundesehrenpreis für Fruchtgetränke ausgezeichnet. Zum zweiten Mal wurde die höchste Qualitätsauszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft für Fruchtgetränke vergeben. Der exklusive Preis wird an Unternehmen mit den besten Gesamtleistungen in der aktuellen Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) verliehen.


Ab dem 1. Januar 2010 übernimmt Coca-Cola Enterprises (CCE) Marketing,  Vertrieb und  Verkauf des Kindergetränks Capri-Sonne in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg, wie beide Unternehmen jetzt bekannt gaben. Neben dem klassischen 0,2-l-Trinkpack mit Strohhalm wird CCE in den Benelux-Ländern auch die große Capri-Sonne im wiederverschließbaren 0,33-l-Standbodenbeutel anbieten.


Die internationale Jury des ANUGA Innovationswettbewerbes TASTE 09 kürte den Bononi  Vital-Drink mit Noni-Saft unter 110 Getränke-Neuheiten aus aller Welt zur  Top-Innovation der ANUGA 2009. Der wohlschmeckende Saft enthält eine vitalstoffreiche Mischung aus Noni-Saft und 14 gesunden Früchten, die ein hohes Maß an Antioxidantien aufweisen. Eine flexible Glas-Innenbeschichtung der PET-Flasche sorgt für eine 15-fach höhere Sauerstoffbarriere und den Schutz der Vitamine. Bononi gibt es sowohl still (250-ml-PET-Flasche) als auch kohlensäurehaltig (250-ml-Dose). Zu beziehen ist Bononi über die KDM Marketing- und Vertriebs GmbH in Köln.


Anlässlich der Simei-Enovitis gab die Messegesellschaft einen Überblick über den weltweiten Fruchtsaftmarkt. Laut Daten von Global Drinks wurden 2008 weltweit rund 41 Milliarden Liter Saft und Nektar (mindestens 25 Prozent Fruchtsaftgehalt) produziert, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von knapp über sechs Litern im Jahr und einem durchschnittlichen Wachstum von drei Prozent in den letzten Jahren entspricht. Über die Hälfte davon wurde in Nordamerika und  Westeuropa getrunken. Die natürlichen Fruchtgetränke (Fruchtanteil unter 25 Prozent), die so genannten Juice Drinks, liegen weltweit bei etwa 15 Milliarden Litern. Den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch in Europa hat Deutschland (37 l/Jahr), den niedrigsten Italien (15 l/Jahr).


Wie sieht der momentane Mineralwassermarkt aus? Was ist möglich im Bezug auf die Auslobung von positiven Effekten? Was gibt es Neues beim Thema Migration bei PET-Flaschen? Das Programm für den 4. Bad Kissinger Mineralwasser-Tag, veranstaltet vom Institut Romeis im benachbarten Oberthulba, versprach einen interessanten Tag. Die etwa 50 Teilnehmer, die der Einladung gefolgt waren, wurden nicht enttäuscht.


Hier hat man drei der Schlagworte, die die Ausrichtung der Zulieferer für den Bereich alkoholfreie Getränke charakterisieren. Hinzufügen kann man neue Süßungskonzepte, natürliche Getränkebasen, u. a. Grün- und Weißtee sowie Milch und Kaffee, zum Teil auch fermentiert, und natürliche Energie­lieferanten.


Wie war das noch 1984? Die „Neue Deutsche Welle“ bohrte sich in die Gehörgänge, Schulterpolster sprengten alle Körpermaße, und dann war da noch dieser amerikanische Getränkekonzern, der seine Produkte plötzlich mit dem Attribut „Light“ versah. Eine Innovation? Wieder so ein Megatrend aus den USA? Eher nicht. Ein Vierteljahrhundert früher, im Jahre 1959 hatte bereits das Schweizer Unternehmen Rivella ein kalorienreduziertes Erfrischungsgetränk auf den Markt gebracht: das kalorienreduzierte Rivella „blau“. Dass Rivella mit der Sorte blau einen Meilenstein der Getränkegeschichte gesetzt hat, fällt einem spätestens dann auf, wenn man hinterfragt, warum sie auf dem Etikett lange nicht auch „Light“ hieß. Allein in den Jahren 1970 bis 1979 steigerte Rivella blau den Absatz um 370 Prozent..


„Es ist doch nur Wasser...“ Während bei Wein, Tee oder Kaffee die Geschmäcker weit auseinander gehen, wird Wasser oft als geschmacksneutral angesehen. Mit diesem Irrtum räumt eine aktuelle Umfrage zum Thema „Wassergeschmack“ jetzt auf. Die repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Ipsos im Auftrag von ViO, dem stillen Wasser aus dem Hause Apollinaris, zeigt, dass Mineralwasser sehr wohl mit einem Geschmackserlebnis assoziiert wird. Auf die Frage „Hat Mineralwasser für Sie einen Geschmack?“ antworten 62,4 Prozent mit einem klaren „Ja!“. Männer erschmecken die Geschmacksnuancen von Mineralwasser sogar etwas häufiger als Frauen (64,4 Prozent vs. 60,4 Prozent). Auch der bewusste Genuss spielt beim Mineralwasser eine Rolle: Rund ein Drittel (32 Prozent) geben an, für sie sei das Trinken von Mineralwasser nicht nur notwendige Flüssig­keitszufuhr, sondern auch ein Genuss- und Geschmackserlebnis.


Der Deutschen liebstes Fruchtgetränk ist zwar der Apfelsaft (siehe Artikel rechts). Doch der Markt des flüssigen Obstes wird immer bunter. Dafür sorgen der Trend zu mehr Convenience, Smoothies, neue Mix-Varianten oder Säfte mit Zusätzen.


Die Deutschen haben klare Präferenzen, was ihren Geschmack in Sachen Fruchtsaft angeht: Sie lieben ihren Apfelsaft. Seit Jahren führt er die Hitliste der beliebtesten Fruchtsäfte und -nektare an. Über 9 Liter wer-den pro Kopf im Jahr getrun­ken. Es folgen Orangensaft und Zitrusnektare mit jeweils 8 Litern. Mit einem Konsum von 37,4 Litern Frucht­saft und Fruchtnektar sind die Deutschen nach wie vor Weltmeister, vor den auf Platz zwei folgen­den Finnen mit 32,2 Litern pro Kopf und Jahr.