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Abfüllung

In der Vergangenheit konnte man in der Presse immer wieder über technische und technologische Vorteile von verschiedenen alternativen Filtersystemen zur klassischen Schichtenfiltration lesen und hören. Tatsache ist jedoch, daß viele dieser alternativen Systeme in der Praxis nicht oder so gut wie nicht anzutreffen sind oder teilweise wieder verschwunden sind. Entweder haben diese Systeme qualitativ nicht überzeugt, oder die technischen oder wirtschaftlichen Vorraussetzungen haben die Umsetzung nicht möglich gemacht.
Vor kurzem war in der Brauwelt ein Bericht über die Prozeßkosten im Filterkeller zu lesen, in dem der Autor Dr. Markus Fitzner die Kosteneinflußfaktoren aus 90 Filterlinien unterschiedlichster Filterleistung und Prozeßausstattung untersucht hat..

Fortsetzung
Themen: Längsläufer, Rundläufer, Arbeitsweise, Arbeits- und Behandlungsablauf, Keg-Innenreinigung

Längsläufer

Arbeitsweise

Die Kegs werden vom Transportsystem einzeln z.B. über eine angetriebene Rollenbahn der Maschine zugeführt. Ein Einzugssystem zieht das Keg am Fitting bzw. an der Kegmuffe auf die Zentrier- und Wartestation. Hierdurch ist es auch möglich, Kegs mit unterschiedlichen Durchmessern und Höhen gemischt zu verarbeiten. Ein spezielles Hubbalkensystem transportiert die Kegs zu den behandelnden Stationen.
Pneumatische Kegbinder fixieren die Kegs auf die starr verrohrten Behandlungsköpfe. Anschließend erfolgt das Reinigen, Sterilisieren und Füllen der Kegs.B. Belagsbildung sind heute sogar noch auszumerzen. Deshalb sind v.a. Dampf..


Im Rahmen des Privatbrauertages am 16. Mai 2000 in Baunatal stellte Wilhelm Schoppmeier, 1. Braumeister der Pott’s Brauerei GmbH, Oelde, die Erfahrungen des Unternehmens mit der Lohnabfüllung von Bier in Bügelverschlußflaschen vor.


Viele Brauereien können derzeit die Vorteile einer automatischen Datenerfassung im Flaschenkeller nicht nutzen, da die Einrichtung derartiger Systeme zu hohe Kosten verursacht und somit wirtschaftlich nicht gerechtfertigt werden kann. In Weihenstephan wurde deshalb ein Standard-Pflichtenheft ausgearbeitet, das der Branche günstige und effiziente BDE-Systeme ermöglichen wird.
Betriebsdatenerfassungs(BDE)-Systeme für Abfüllanlagen werden in der Braubranche seit einem guten Jahrzehnt mit dem Ziel eingesetzt, die Genauigkeit und die Durchgängigkeit von Informa-tionsflüssen sowie die Transparenz der Fertigung zu erhöhen und Entscheidungsprozesse besser zu unterstützen..


Bei der 87. Brau- und Maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB vom 13. – 15. März in Leipzig war ein Seminartag dem Stand der Technik im Flaschenkeller gewidmet.
Dr. Hartmut Evers berichtete über die Abnahme von Abfüllanlagen. Durch die DIN 8782- 8784 ist die Abnahme geregelt, so daß zwischen Lieferant und Kunden kaum Unklarheiten bezüglich der Leistungsfähigkeit der Anlagen bestehen können. Da sich die Leistungswerte aus nur wenigen Meßwerten berechnen, ist es besonders wichtig, die notwendigen Grunddaten möglichst vollständig zu erfassen. Die Datenerfassung kann sich über mindestens sechs Stunden, bei größeren Anlagen aber durchaus acht Stunden bis zu mehreren Tagen ziehen. Evers stellte hier verschiedene Auswerteschemata vor.


Der NRW-Pool scheint pflegebedürftig zu sein, dies zeigten Untersuchungen und Berechnungen zum Zerkratzungszustand. In diesem Beitrag werden Vorschläge zur effektiven Verbesserung der Förderbedingungen von Flaschen in Abfüllanlagen und Grenzwerte für die chemische Beanspruchung in der Flaschenreinigungs-maschine aufgelistet. Außerdem wird eine am Lehrstuhl für Brauereianlagen und Lebensmittel-Verpackungstechnik entwickelte Methode zur Schwachstellenanalyse einer Flaschenabfüllanlage hinsichtlich der mechanischen Flaschenbeanspruchung vorgestellt, die es jeder Brauerei ermöglicht, die eigene Abfüllanlage beurteilen zu können. 1)..


Der Wirkungsgrad, mit der Abfüllanlagen betrieben werden, hängt maßgeblich von der Zuverlässigkeit der einzelnen Maschinen sowie dem Layout der Abfüllanlage ab. Bei der Planung von Abfüllanlagen ist es also hochinteressant, inwiefern diese beiden Parameter untereinander korrelieren und ob bewährte „Daumenregeln” für die Anlagenplanung bestätigt werden.


Nachdem die PET-Werkstoffe für Bier noch vor ca. 1 Jahr unzureichende technologische Werte garantierten bzw. Geschmackshaltbarkeiten von wenigen Wochen bis einigen Monaten erlaubten, sind heute durch Multilayerverfahren und durch physikalische Flaschenbehand-lungsverfahren technologische Werte in Sicht, die denen der „Glasverpackung” sehr ähnlich sind.
Mit dieser zu erwartenden Verbesserung der Geschmacksstabilität der in PET-Flaschen abgefüllten Biere und dem Trend der Getränkeindustrie und des Verbrauchers zu immer leichteren Gebinden hat sich DIS entschlossen, diese Marktchancen zu nutzen und neben dem vorhandenen PET-Know-how im AFG-Bereich eigenes Know-how im „PET-Bierbereich” zu entwickeln..


Losgröße 1 | Die Demonstrationsanlage RoboFill 4.0 zeigt seit Inbetriebnahme am 4. Dezember 2018 was bereits heute auf dem Gebiet der individualisierten Getränkeproduktion möglich ist. In unserem Dossier haben wir für Sie die in der BRAUWELT erschienenen Beiträge gesammelt. Das RoboFill 4.0 Projekt am Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München betrachtete digitale Technologien für die Getränkeproduktion und hatte insbesondere die Abfüllung im Fokus. Die Ziele, die das Projekt absteckte waren die größtmögliche Individualität in der Ausführung, Integration des Kunden in die Produktgestaltung sowie hohe Flexibilität in der Produktion.


Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt steckt rd. 1,4 Mio DM in ein innovatives Projekt, das zu einer umweltfreundlichen Bierabfüllung führen soll. An diesem Projekt sind die Universität Osnabrück (Prof. Karlheinz Altendorf), die Universität Duisburg (Prof. Hans-Curt Flemming), die Privatbrauerei A. Rolinck GmbH & Co., Steinfurt, und die Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Bitburg, beteiligt. Hintergrund für das neue Projekt ist die Tatsache, daß jährlich deutschlandweit Kosten in Höhe von mehreren Millionen DM durch sogenannte Biofilme entstehen. Diese Schleime von Mikroorganismen führen zu Verstopfungen von Filtern und Ventilen, Korrosion und hygienischen Problemen, insbesondere in der Pharma-, der Lebensmittel- und der papiertechnischen Industrie..


Die Möglichkeit von kleinen und mittleren Brauereien mit einer Gesamtjahreserzeugung von unter 200 000 Hektolitern, Abfüllkooperationen zu bilden und dabei die individuellen Steuervorteile beizubehalten, ist wesentlich erweitert worden. Dafür hatte sich der Deutsche Brauer-Bund beim Bundesministerium für Finanzen mit Nachdruck eingesetzt. Einzelne Räume und Flächen sollen zukünftig in demselben Bundesland oder im Umkreis bis zu 50 km als „zum Herstellungsbetrieb gehörend“ behandelt werden können. Soll Bier in einer anderen Brauerei abgefüllt werden, kann zum Erhalt des individuellen Steuersatzes ein Antrag beim zuständigen Hauptzollamt gestellt werden. Damit bleibt verbundenen Unternehmen die Steuerermäßigung unter Berücksichtiung des zusammengerechneten Ausstoßes in jedem Fall erhalten..