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BRAUWELT FIVE/Firmennachrichten

Der gesamte unter der Kontrolle von Koninklijke Grolsch N.V., Enschede, stieg um 1% auf 2,96 Mio hl. Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier ist in den Niederlanden im letzten Jahr von 84,4 l auf 82,8 l zurückgegangen. Der dadurch eingetretene Absatzverlust im Inland, verstärkt auch durch Lieferschwierigkeiten nach der Brandkatastrophe, wurde durch eine Steigerung des Absatzes im Ausland (Großbritannien, USA, Kanada, Frankreich, Australien) von 9% mehr als kompensiert.
Im Jahre 1998 wurde beschlossen, die niederländischen Braustätten von Grolsch auf einen Standort zu konzentrieren, und zwar auf De Groote Plooy, Boekelo, südlich von Enschede. Vorausgesetzt die Behörden spielen mit, soll mit dem Neubau noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Zahl der Mitarbeiter wird sich kaum verändern..

Die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co, Kreuztal-Krombach, hat das Geschäftsjahr 2000 mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Der Gesamtausstoß des Unternehmens entwickelte sich insbesondere wegen des schlechten Sommers mit einem Minus von 0,8% auf 4,81 Mio hl leicht rückläufig. Durch die konsequente Umsetzung der Preiserhöhung zur Jahresmitte konnte in diesem Zeitraum aber ein Umsatzplus von über 1,3% erzielt werden.
Mit einem Ausstoß von 4,730 Mio hl (Vorjahr 4,797 Mio hl) wurde zudem die Position von Krombacher Pils als der meistverkauften Biermarke in Deutschland weiter ausgebaut, da die direkten Wettbewerber im Inland lt. Krombacher deutlich höhere Absatzverluste hinnehmen mussten..

Zwischen der Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Bitburg, und der Neufang Brauerei AG, Saarbrücken, ist ein umfassender Kooperationsvertrag geschlossen worden. Demnach wird in der Gastronomie der Brauerei Neufang Bitburger Premium Pils zum Ausschank kommen. Die Belieferung erfolgt durch die Getränkefachgroßhandlung Gross, Dillingen/Saarland. Bitburg will damit seine Stellung als Fassbiermarke Nr. 1 festigen. Die Neufang AG will in Zukunft intensiv die Entwicklung und attraktive Gestaltung des großen stadtnahen Brauereigeländes am Homburg aktiv vorantreiben.

Schoeller Wavin Systems mit Hauptsitz in Hardenberg/NL und München/D hat 13 Produktionsbetriebe in Europa, ist in 36 Ländern vertreten und beschäftigt über 900 Mitarbeiter. Im ersten Jahr als gemeinsames Unternehmen ist der Umsatz um 14% auf 192 Mio EUR gestiegen, das Betriebsergebnis um 17% auf 14,7 Mio EUR.

Das Brauhaus Schweinfurt erhielt Anfang Januar 13 neue Getränke-Lieferfahrzeuge von Iveco, Modell EuroCargo (7,5, 12 und 18 t Gesamtgewicht), die sich nach Angaben der Brauerei besonders für den spezifischen Einsatz bei der Getränkeauslieferung eignen. Alle Fahrzeuge verfügen über Luftfederung und Getränke-Klappwandkoffer.

Im Rahmen einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz im Münchner Arabella Sheraton Grand Hotel am 22. Februar gaben die Bayerische BrauHolding (BBH) AG (Jahresausstoß Bier rund 4,7 Mio hl) und die Heineken N.V., Amsterdam (98 Mio hl unter Kontrolle), die Gründung einer gemeinsamen Joint-venture-Gesellschaft bekannt. Die zur Münchner Schörghuber Unternehmensgruppe gehörende BBH wird an der "BrauHolding International AG" 50,1%, Heineken 49,9% der Anteile halten. Beide Unternehmen wollen gemeinsam die internationale Marktpräsenz von Paulaner Weißbier ausbauen, Heineken den deutschen Markt nach acht erfolglosen Jahren in kleinen Schritten erobern.A. ein, die als 50:50-Jointventure-Gesellschaft derzeit 61,58% der Anteile an der Compania Cervecerias Unidas S.A. (CCU), Santiago de Chile hält.

Rückwirkend zum 1. Januar 2001 hat die Bremer Schweiz Mineralwasserbrunnen GmbH, ein Tochterunternehmen der Vilsa-Brunnen O. Rodekohr GmbH & Co., alle Anteile an der Bad Pyrmonter Mineral- und Heilbrunnen GmbH & Co. von der Gerolsteiner Gruppe übernommen. Als Kaufmotiv nennt die Vilsa-Gruppe die Erweiterung ihres Markenportfolios um eine etablierte Marke und die Steigerung des qualitativen und mengenmäßigen Wachstums im Kernabsatzgebiet. Das Pyrmonter Unternehmen soll restrukturiert und die Marke wieder stärker beworben werden.

Die SAP AG, Walldorf, und die Copa GmbH, Wesel, haben Ende Oktober 2000 eine noch stärkere Zusammenarbeit vertraglich vereinbart. Die SAP AG hat 25,1% der COPA GmbH und die Rechte am bisherigen COPA-Produkt R/3-Getränke übernommen.
SAP will mit "MySAP Beverages" die Funktionalitäten des COPA-Programms vor allem in Richtung E-Commerce-Funktionalität weiterentwi-ckeln und damit eine integrierte Lösung anbieten.
Bereits im Mai 2000 übernahm COPA GmbH wesentliche Teile des Softwaregeschäftes der Unternehmensberatung Weihenstephan GmbH (UW). Dies betrifft die UW-Produktbereiche L5000, den Bereich der Rechenzentrumslösung L1000, L3500
sowie einen Teil der SAP-Mitarbeiter. Inzwischen haben sich mehr als 20 ehemalige UW-Anwender für eine Umstellung auf DOGAS/PC entschieden..

Die Übernahme der ehemaligen LPG "Apfelblüte" durch die riha Richard Hartinger Getränke GmbH & Co. Handels-KG, Rinteln, im Jahr 1990 leitete eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ein. Heute ist Fruchtquell laut Firmenangabe der größte Arbeitgeber in der Region und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 180 Mio Mark.
Mit einer Investitionssumme von bislang 190 Mio Mark entstand inmitten eines traditionellen Obstanbaugebietes einer der größten und modernsten Fruchtsaftbetriebe Europas. Diese Produktionsmenge bedeutet eine Steigerung seit 1990 um 3000%.
Die Zahl der Mitarbeiter stieg in zehn Jahren von 86 auf rund 400. Inzwischen stellt Fruchtquell in jedem Jahr 20 Auszubildende für die verschiedensten Berufe ein..

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG, Grafenhausen-Rothaus, hat im Geschäftsjahr 1999/2000 (1. Oktober 1999 bis 30. September 2000) ihren Wachstums- und Erfolgskurs laut eigenen Angaben fortsetzen können. Der Bierausstoß stieg um 7,7% auf rund 676 000 hl. Die Umsatzerlöse haben sich um 8,3% auf rund 118 Mio DM erhöht. Als strategische Leitmarke habe sich die Spezialität Tannenzäpfle erwiesen, deren Absatz um rund 13% gesteigert werden konnte. Für den Markenerfolg seien vor allem die konsequente Markt- und Markenpflege, die hohe Produktqualität sowie die glaubwürdige Preis- und Konditionenpolitik ausschlaggebend gewesen. Die Abschreibungen machen rund 13,1 Mio DM aus. N.

Im Geschäftsjahr 2000 setzte die Bitburger Getränkegruppe 15,67 Mio hl an eigenen Getränken ab und damit 4,8% mehr als im Vorjahr. Der Bierabsatz erhöhte sich auf 6,52 Mio hl (+ 1,6%). Das Segment der alkoholfreien Getränke hat eigenen Angaben zufolge einen enormen Absatzschub verzeichnet. Hier stieg der Absatz um 7,2% auf 9,15 Mio hl. Die Biertöchter im Inland verzeichneten einen leichten Absatzrückgang. Da bei verfehlte die Bitburger Brauerei das Vorjahresergebnis von 4,27 Mio hl mit 4,23 Mio hl nur knapp (–1%). Hierfür waren sowohl der schlechte Sommer als auch die im zweiten Halbjahr konsequent durchgeführte Bierpreiserhöhung mit verantwortlich.
Weltweit wird Bitburger nun in über 44 200 Gastronomiebetrieben (+925) ausgeschenkt. Im Handel stieg der Marktanteil bundesweit auf 6,6%..

Der Brauerei C. & A. Veltins ist es im Jahr 2000 gelungen, weitere Absatzimpulse zu erzielen und ihre Position im Pils-Segment zu festigen. Mit einem Gesamtausstoß von 2,36 Mio hl (+0,8%) und einem Zugewinn an Distribution sehen die sauerländischen Traditionsbrauer das Unternehmen für weitere Akquisitionen gestärkt. Der Umsatz belief sich im Jahr 2000 auf 390 Mio DM (+2,4%), die Ertragslage wurde als "traditionell gut" bewertet.
Veränderungen im Gebindebereich
Die Mehrwegflasche verbuchte einen Ausstoß von 1,44 Mio hl (-3,6%). Leidtragendes Gebinde war allein das branchenweit unaufhaltsam abschmelzende 0,5-l-Segment, das immerhin mit einem Minus von 5,3% zu Buche schlug. Die 0,5-l-Dose 295 200 hl (+30,4%) konnte einen weiteren Zuwachs verzeichnen.
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