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Ungarn Die Martfu-Brauerei hatte 1991 einen Ausstoß von 421 000 hl. -- Die erste ungarische Genossenschaftsbrauerei in Martfu, Elso Magyar Szovetkezeti Sorgyar, an der die Österreichische Brau AG 60,3% des Stammkapitals hält und die Österreichische Sparkasse 22%, hat 1991 insgesamt 421 000 hl Bier gebraut. Man hatte gehofft, 30 000 hl Coca-Cola abzufüllen, ist aber aufgrund technischer Probleme nur auf 6000 hl gekommen. Im Jahre 1992 will man 200 000 hl Cola herstellen. In Ungarn werden jährlich insgesamt etwa 11 Mio hl Bier gebraut.
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Kanada Light-Bier bereits bei 18%. -- In Kanada werden die Light-Biere immer beliebter. Sie machten 1991 bereits 18% des kanadischen Bier-Marktes aus. Jetzt kommt Molson mit einem neuen Bier, Molson Special, heraus, das 3,5% Alkoholgehalt hat und nur 113 cal, verglichen mit 5% Alkoholgehalt und 140 kcal beim Normalbier. Mit einer millionenschweren Werbekampagne sollen vor allem die 25 - 45jährigen angesprochen werden. Dabei wurde bewußt auf das Wort light verzichtet und dafür Special benutzt, um auf das Besondere dieses Bieres hinzuweisen.
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USA Erste Kelinbrauerei in Austin. -- Nach über hundert Jahren eröffnet jetzt in Austin wieder eine Brauerei, die Celis Brewery, ihre Pforten. Die Besitzer stammen aus Belgien und brauen belgische Biere unter Verwendung einheimischer Rohstoffe. Die Kapazität der Kleinbrauerei liegt bei rd. 14 000 hl/Jahr. Das Bier soll in Texas und den angrenzenden Staaten vertrieben werden.
Recht
Finanzgerichtsordnung/Einkommensteuer: Ernstliche Zweifel an Gewinnrealisierung bei Rangrücktrittsvereinbarung. -- Es ist ernstlich zweifelhaft, ob eine Rangrücktrittsvereinbarung, nach der die zurücktretende Forderung nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuß oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten des Schuldners übersteigenden Vermögen getilgt werden muß, beim Schuldner zur gewinnerhöhenden Auflösung der Verbindlichkeit führt (BFH-Beschluß vom 18. Oktober 1989 IV B 91/89, BFH/NV 1990 S. 423).
Diverses
Nachweis von Mais im Bier mittels HPLC -- An der Naturwissenschaftlichen Fakultät der TU Carolo Wilhelmina Braunschweig promovierte Rainer Fenz über seine Arbeit Entwicklung einer HPLC-Methode zum Maisnachweis in Bier (Referenten: Prof. Dr. R. Galensa, Prof. Dr. H. G. Maier, TU Braunschweig, Dissertation , 153 Seiten, 1991). Ziel dieser Arbeit war es, Substanzen zu finden, die als Maisindikatoren in Bier geeignet sind. Hierbei wurden die phenolischen Inhaltsstoffe französischer Maisgrits untersucht. Nach Aufreinigung an Polyamid wurden im Chromatogramm neun Peaks erhalten, deren Strukturen mittels chemischer und spektroskopischer Methoden aufgeklärt werden konnten. Als Maisindikatoren dienen die spezifischen Maisphenole 7- Hydroxy-2-Orindol-3-Essigsäure und 1-0-trans-p- Cumarolglycerol..
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Kanada Canada Malting erwartet größere Exporte. -- Nach dem Ende der staatlich subventionierten Konkurrenz aus Osteuropa erwartet Canada Malting, lange Zeit der Welt größter Produzent von Braumalz, weltweit größere Exporte, auch nach Deutschland. Das Unternehmen hatte seine führende Position an Cargill Inc., Minneapolis, abgeben müssen, nachdem diese Firma Ladish Malting Co. übernommen hatte. Cargill kommt jetzt auf insgesamt 900 000 t Kapazität, Canada Malting auf 850 000 t. An der Canada Malting sind die kanadischen Großbrauereien Molson und Labatt mit je 20% beteiligt. Canada Malting selber besitzt jetzt auch Great Western Malting Co., den größten Malzhersteller im Westen der USA, und die britische Baird and Suns..
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Japan Bauarbeiten für den Yebisu Garden Place in Tokio begonnen. -- Auf dem ca. 83 000 m2 großen Stammgelände der Sapporo-Brauerei im Zentrum von Tokio konnten jetzt die Bauarbeiten für das Stadtentwicklungsprojekt Yebisu Garden Place begonnen werden. Anstelle der alten Braustätte, die durch die neue Chiba-Brauerei ersetzt wurde (s. Brauwelt Nr. 19, 1989, S, 808) wird ein Baukomplex entstehen, der 1020 Wohneinheiten umfaßt, einen 40stöckigen Büroturm, ein europäisches Restaurant, Theatersäle, eine Einkaufspromenade und den neuen Firmenhauptsitz von Sapporo. Ausstellungen, künstlerische Live-Darbietungen und ein Museum sollen das kulturelle Leben in diesem Komplex bereichern. Darüber hinaus wird ein Hotel mit 450 Zimmern erbaut. Yebisu Garden Place soll Ende 1994 seine Pforten öffnen..
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Japan Asahi Breweries forciert Export von Super Dry. -- Asahi Breweries Ltd. wird ab April ihr Asahi Super Dry über die britische Brauerei Courage Ltd., die in England einen Marktanteil von rd. 20% hat, vermarkten. Damit hofft man den Absatz dieses Bieres von jetzt wenigen tausend Kisten über japanische Restaurants im Großraum London auf zunächst 150 000 Kisten und später auf 500 000 Kisten/Jahr zu erhöhen. Falls der Absatz den Erwartungen entspricht, könnte Super Dry bei Courage in England unter Lizenz hergestellt werden. Courage ist eine 100%ige Tochter der australischen Foster's-Gruppe, an der Asahi seit 1990 mit knapp 20% beteiligt ist. Ab Frühjahr dieses Jahres wird Asahi Super Dry über das Vertriebsnetz der Foster's Brewing Group auch in Australien vertrieben.
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Israel Biermarkt in Bewegung. -- Mit dem Bierangebot renommierter europäischer Brauereien wie Tuborg, Amstel, Carlsberg sowie Bieren aus den USA versuchen drei Importeure, sich in Israel Anteile am wachsenden Biermarkt zu sichern. Sie stützen sich in erster Linie auf den Bevölkerungszuwachs von rd. 5,5% pro Jahr durch die starke Zuwanderung. Allerdings war der Bierkonsum in Israel in den letzten Jahren stagnierend. Der Marktanteil der Importbiere lag bei 4 - 5%. Insgesamt dürfte der Biermarkt in Israel einen Wert von 50 - 55 Mio Dollar haben. Der Pro-Kopf- Verbrauch wird mit 15,5 l angegeben. Der Ausstoß der lokalen Brauereien schrumpfte 1991 um 11% auf 53 340 hl. Auch die Importeure meldeten eine Absatzeinbuße von 17,6% auf 2,4 Mio Dollar. Die Bierimporte beschränkten sich auf Dosenbier..
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Indien Danbrew will aktiv werden. -- Die zur dänischen Carlsberg-Gruppe gehörende Danbrew will mit einer 20%igen Beteiligung an der Rajasthan Breweries Ltd. in den indischen Markt für alkoholhaltige Getränke einsteigen. Ein Vertrag über eine technische Zusammenarbeit wurde bereits beschlossen. In Indien müssen Brauereien ihre Investitionen durch Beteiligungen finanzieren, eine Kreditaufnahme bei indischen Finanzierungsinstitutionen ist nicht erlaubt.
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