Archiv
Reinheitsgebot gerettet?! -- Ende September hat der EG- Ministerrat seinen gemeinsamen Standpunkt zur Änderung der Rahmenrichtlinie (Süßstoffrichtlinie) festgelegt. Nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) haben Rat und Kommission in einer Protokollnotiz erklärt, daß sie weiterhin die Auffassung vertreten, daß ein Bier, das den am 1. 1. 1992 in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Vorschriften des Reinheitsgebotes genügt, das daher entsprechend bezeichnet werden darf, ein traditionelles Lebensmittel im Sinne von Art. 3 a darstellt. In einer weiteren Richtlinie muß der Rat nunmehr die Liste der traditionellen Lebensmittel festlegen. Bis dahin können die Mitgliedstaaten den Bezeichnungsschutz für tradtionelle Lebensmittel aufrechterhalten. 4. 1996 entfällt. ä..
Diverses
Logistik in mittelständischen Brauereien -- Anläßlich des 19. Ostbayerischen Brauertages behandelte Professor Dr. Wolfgang Lück, Weihenstephan, am 16. September 1993 in Neutraubling das Thema Tendenzen in der Logistik mittelständischer Brauereien. Der Vorsitzende der Bezirksstelle Niederbayern des Bayerischen Brauerbundes, H. Hinterdobler, Gastgeber dieser wie immer hochinteressanten Tagung mit aktuellen Themen, gratulierte Professor Dr. Wolfgang Lück im Namen des Bayerischen Brauerbundes zur Berufung auf den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Brau- und Lebensmittelindustrie der TU München- Weihenstephan. Prof. Lück hat seine Ernennungsurkunde am 15. September 1993 erhalten und wird am 1. Oktober 1993 sein Amt antreten. Die Brauwelt wird Prof. Logistik, so Prof.
Diverses
Kasten mit Kronenkork-Sammler -- Zwei Erfinder aus Frankfurt ließen sich jetzt einen Getränkekasten mit integriertem Flaschenöffner und Sammelbehälter für die Kronenkorken patentieren. Die entsprechend der Erfindung umgerüsteten Kästen behalten nach Angaben der Erfinder ihre ursprünglichen Abmessungen und Füllmengen bei. Für die meisten auf dem Markt befindlichen Kästen gibt es eine Möglichkeit zur Modifizierung. Entleert wird der integrierte Kronenkorkensammelbehälter durch einfaches Umdrehen des Kastens in der Kastenwaschanlage. Damit kommen alle Verpackungskomponenten zurück zum Abfüller, nur das Produkt bleibt beim Konsumenten. Mit dieser Ergänzung läßt sich das umweltfreundliche Image des Pfandsystems noch weiter verbessern.
Diverses
Neue Brauerei-Sortimentskasten in Alpirsbach -- Auf der drinktec interbrau '93 gab es bei vier führenden Kastenherstellern einen vereinheitlichten Sortimentskasten zu sehen. Die Hersteller Berolina, Delbrouck, Oberland und Peguform hatten mehrere ihrer Patente zusammengelegt und gemeinsam einen 20 x 0,5-l-Kasten im Modulmaß für die NRW- Flasche entwickelt, der ab dem zweiten Halbjahr 1994 bei der Alpirsbacher Klosterbräu eingesetzt wird. Eine baden- württembergische Brauerei wird im nächsten Jahr folgen; mehrere Brauereien aus dem süddeutschen Raum haben massives Interesse daran bekundet. Die Gespräche auf der Messe lassen annehmen, daß manche geplante Einführung von Individualkästen verschoben wird, um die Neuentwicklung zu diskutieren..
Gastronomie
Das Haus der 131 Biere in Hamburg bietet jetzt auch Spenderup Gold aus Schweden und Okocim-Pils aus Polen an. -- Die Spenderup-Brauerei in Grängesberg wurde 1923 von der Familie Spenderup erworben und ist heute noch in Familienbesitz. Ihr Marktanteil in Schweden lag 1992 bei 20,4%. Im Jahre 1988 hatte man die Warby Brauerei Stockholm aufgekauft. Die Brauerei Okocim hat eine fast 150jährige Brautradition und heute einen Ausstoß von 1 Mio hl, von denen 260 000 hl in den Export gehen.
Markt
Entwicklung der Brauereien in Deutschland. Eine Analyse der Ausfuhr- und Inlandsabsatzentwicklung der deutschen Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl -- Auch im Jahre 1992 wurden - wie in den Vorjahren - die Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl direkt nach Ausstoß- und Umsatzzahlen befragt. Die Ergebnisse mit Stand vom Juni dieses Jahres werden im nachfolgenden Beitrag dargestellt.
Diverses
Abfüllung von PET-Mehrwegflaschen -- Bedingt durch die zunehmende Umweltdiskussion und die neue Verpackungsverordnung mußte die Getränkeindustrie von der Einweg- auf die Mehrweg-PET-Flasche umstellen. Dazu waren von der maschinentechnischen Seite einige Voraussetzungen zu erfüllen und Neuerungen zu schaffen, die auf der drinktec interbrau '93 von den einschlägigen Herstellern präsentiert wurden. Sortierung: Der Anlagenaufbau für die Abfüllung von PET-Flaschen gleicht dem einer normalen Flaschenabfüllanlage für Glasflaschen. Nach dem Auspacken der Flaschen kommt die Sortierung, da man davon ausgehen muß, daß in den Mehrwegkisten neben den PET-Flaschen auch Glasflaschen mit zurückkommen. Untersucht werden die Flaschen also auf Höhe, Farbe und auf Restflüssigkeit.B.h.
Diverses
Die bayerische Brauwirtschaft und ihre Verbände. Ergebnisse einer Branchenbefragung -- Am Seminar für strategische Unternehmensführung der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians- Universität München (Prof. Dr. Werner Kirsch) ist ein Forschungsprojekt zum Thema Wirtschaftsverbände angesiedelt, das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr und von der Hanns-Seidel-Stiftung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft gefördert wird. Der Autor des nachfolgenden Artikels stellt seine Untersuchung der Verbände der bayerischen Brauwirtschaft vor, die auf einer Branchenbefragung beruht.
Diverses
Sicherheit im Lager (Fortsetzung) -- Durchfahrtshöhen: Wenn auch in Lägern die Durchfahrtshöhe zumeist über 2 m beträgt, so kann es beim Übergang zu anschließenden Räumen durch betriebliche Gegebenheiten, wie Unterzüge, Verstrebungen, abgehängte Rohre, niedrige Türen und dgl. zu Profilbeschränkungen kommen. Zur Vermeidung von Kopfverletzungen sind daher tiefer liegende Teile mit einem schwarz-gelben Warnanstrich zu versehen und soweit als möglich abzupolstern. Hochgelegene Arbeitsplätze und Rampen: Arbeitsplätze, die mehr als 1 m über der angrenzenden Fußbodenoberfläche liegen, werden als hochgelegen bezeichnet. Dies gilt auch für Laufstege und Bedienstete, z. B. an Krananlagen. Die Umwehrungen sollen aus Handlauf oben, Knieleiste mittig und 5 cm hoher Fußleiste bestehen. B. B. ä. _ 12, 1.
Diverses
Neue Wege für mittelständische Brauereien -- In Anschluß an eine Tagung des Ausschusses für Mittelstandsfragen des Deutschen Brauer-Bundes (DBB) am 1. Oktober 1993 in