AfG
Malzbier verlängert die körperliche Leistungsfähigkeit im Endspurt ganz legal. Das geht aus einem Gutachten über die Marke Eder's Sport-Malz hervor. Der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Bestrebungen zur Aufwertung der Malzgetränke als Sportlergetränk.
Archiv
Die Wiederentdeckung der Vorderwürzehopfung -- Die Wiederentdeckung der Vorderwürzehopfung ist eigentlich einem Zufall zu verdanken. In einem Brauereibetrieb kam ein Teil der Hopfengabe aus Versehen bereits in die Vorderwürze. Nachdem man dies bemerkt hatte, führte man diesen Sud getrennt und schon bei der Verkostung des Lagerkellerbieres und später auch des fertigen Bieres wurde ein Hopfenaroma festgestellt, das die normal gehopften Biere in dieser Brauerei nicht aufwiesen.
Rohstoffe
Rohstoffmarkt im Umbruch -- Die Preise für Braugerste gehen kontinuierlich zurück; derzeit wird Sommergerste aus der GUS zu 6 DM/dt frei polnischer Grenze angeboten. Dies berichtete Ministerialrat Franz Donauer vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten während der 32. Mälzereitechnischen Arbeitstagung, die vom Doemens-Technikum vom 19. bis 21. Oktober 1993 in Gräfelfing abgehalten wurde. Die Anbaufläche für Sommergerste in Bayern sei seit 1975 von 401 000 ha auf 194 800 ha im Jahr 1993 gefallen; Wintergerste sei damals auf 55 000 ha angebaut worden, heute schon auf 257 000 ha; auch der Maisanbau habe enorm zugenommen. Ein weiterer Strukturwandel, so Donauer, sei damit vorgezeichnet. Die Reform der GAP habe die Getreidepreise weiter um ca..
Rohstoffe
Sehr viel guter Hopfen -- Eine qualitativ wie quantitativ ausgezeichnete Hopfenernte 1993 erwarten der Verband der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler e.V., der Verband deutscher Hopfenpflanzer e.V. sowie der Bayerische Brauerbund e.V., wie man auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in München bekanntgab. Josef Schrag, Präsident der deutschen Hopfenpflanzer sagte, daß nach den ertragsschwachen Jahren 1990 und 1992 in diesem Jahr für die Erzeuger mit einem sehr guten Ernteergebnis zu rechnen sei, die Spitzenqualität des Hopfens ließe jedes Brauerherz höher schlagen. In Deutschland hat die Hopfenanbaufläche um 81 ha zugenommen und beträgt 23 019 ha. Vertraglich bereits fixiert sind von dieser Menge 450 000 Ztr, in den Rest, den Freihopfen, setzen wir unsere ganz Hoffnung. Georg Schneider.
Rohstoffe
Die belgische Mälzerei H.D.M., Gembloux, schloß einen Kooperationsvertrag mit der Brauerei Obolon, Kiew/Ukraine. - - Der Vertrag sieht zum einen den Know-How-Transfer von Belgien in die Ukraine vor, zum anderen den Exklusivexport von Obolon-Malz unter belgisch-ukrainischem Etikett in die Nachbarstaaten und später auch auf den Weltmarkt (s.a. Brauwelt Nr. 42, 1993, S. 2118). Obolon ist die größte Brauerei in der Ukraine mit Export in die angrenzenden Staaten, in die USA und jetzt auch nach Frankreich in Zusammenarbeit mit Heineken (s.a. Der Weihenstephaner Nr. 3, 1993, S. 191 ff.).
Archiv
Eine Aspekte der Hefetechnologie. Ein Kommentar aus praktischer Sicht -- Am 12. November jährt sich zum einhundertzehnten Mal der Tag, an dem erstmals in einer Brauerei ein Sud mit Reinzuchthefe angestellt wurde; mit der Carlsberger Unterhefe Nr. 1 Emil Christian Hansens. Aus dem Jahre 1888 stammt das Zitat von Professor Paul Lindner: Leider ist es nicht möglich, schon im Laboratorium mit absoluter Sicherheit vorauszusagen, wie die eine oder andere Hefe sich im Betrieb verhalten wird (1). Beide Daten sind Anlaß, einige Aspekte moderner Hefetechnologie aus praktischer Sicht zu kommentieren, insbesondere aber die Aussage Lindners auf ihre heutige Gültigkeit zu prüfen.
Rohstoffe
US-Hop-Tour 1993 -- Die diesjährige Hopfenernte in den drei US-Bundesstaaten Washington, Idaho und Oregon war in vollem Gange, als eine kleine Reisegruppe von Brauereifachleuten aus Europa auf Einladung der Hop Growers of America die Hopfenfelder, das Einbringen der Ernte und die Weiterverarbeitung der amerikanischen Hopfen in den Hauptanbaugebieten besichtigte. Darüber hinaus hatte die Gruppe auch Gelegenheit, sich über die Forschungsarbeiten an den Instituten der Washington State University, der University of Idaho und der Oregon State University zu informieren..
Rohstoffe
Nach Abwicklung der Vorverträge hat sich der Braugerstenmarkt ruhig fortentwickelt. -- Die Notierungen lagen Mitte Oktober bei 34 DM/dt mit nur geringen regionalen Unterschieden. Die Qualität der 93er Braugerste wird von Handel und Verarbeitungsindustrie überwiegend gut beurteilt. Insbesondere hinsichtlich Vollgerstenanteil und Eiweißgehalt liegen die Werte günstiger als im Vorjahr. In den Nachbarländern wurde ebenfalls eine gute Sommergerstenernte eingefahren, so daß die Versorgung der EG-Malz- und Brauwirtschaft für das Wirtschaftsjahr 1993/94 gesichert ist.
Diverses
Alternativ-Biere im Vergleich zu herkömmlichen Bieren. Untersuchungsergebnisse unter Berücksichtigung der Öko- Verordnung -- Im Zuge der Biowelle entstanden in den letzten 2 bis 3 Jahren in der BRD zahlreiche sogenannte Alternativbrauereien. Viele dieser Braustätten werben für ihre Produkte mit Begriffen wie Biopils, bioleicht, Naturbier, natürlich, vitaminreich, enzymreich, schonend hergestellt, aus kontrolliertem organischen Anbau usw. Für den Verbraucher stellt sich hier die Frage, ob es überhaupt meßbare Unterschiede zwischen alternativen und herkömmlichen Bieren gibt. Im Rahmen dieses Beitrages werden die diesbezüglichen Untersuchungsergebnisse miteinander verglichen.
Diverses
Neue Aspekte auf dem Gebiet der Geschmacksstabilität -- Neue Aspekte im Bereich der Geschmacksstabilität stellte Prof. Dr.-Ing. H. Miedaner, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, vor. Im Rahmen des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) stellt die Geschmacksstabilität des Bieres ein wesentliches Kriterium dar. Während die chemisch- physikalische und die mikrobiologische Stabilität von 12 und mehr Monaten mit den, heute zur Verfügung stehenden Mitteln problemlos darstellbar sind, ist die geschmackliche Stabilität begrenzt. Der sich ausbildende Alterungsgeschmack ist gekennzeichnet durch eine ständige Veränderung des Aromaprofiles. Mit einer am Lehrstuhl entwickelten Methode (GC bzw. GC-MS) ist es möglich, eine Reihe von Alterungskomponenten zu quantifizieren. Tabelle).h.h..
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