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Nach einem ausführlichen Bericht über das tschechische Brauwesen in The Prague Post vom 12. 4. 1995 wurden im Jahre 1994 in Tschechien insgesamt 18 Mio hl Bier (Vorjahr: 17,8 Mio hl) gebraut. Dabei kamen die sechs größten Brauereien allein auf 10 Mio hl. Die restlichen 45% der Gesamtproduktion entfielen auf 65 kleinere Brauereien, von denen wiederum einige von den sechs Großen kontrolliert werden. Die Prager Brauereien besitzen drei bekannte Marken: Staropramen, Mestan und Branik und kontrollieren so 10% des Ausstoßes. Der Trend bei den Marktführern geht zu einem weiteren Aufkauf kleinerer Brauereien. Das gilt auch für die Pilsner Brauerei, die Plzensky Prazdroj. Zu ihr gehören fünf Braustätten darunter Gambrinus, Cheb und Karlovy Vary..

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Der deutsche Investor Christian Hoelscher aus Hannover hat von dem Plan Abstand genommen, mit einem Investitionsaufwand von 150 Mio eine Brauerei am Fluß Connecticut in den Bundesstaaten Vermont und New Hampshire zu bauen, und ist nach Europa zurückgekehrt. Bruce Merritt, Sprecher der Green Mountain Beverage Holding Corp., die zur Förderung des Brauereiprojektes gegründet worden war, erläuterte, die hinter dem Vorhaben stehende deutsche Gesellschaft sei auch weiterhin interessiert. Hoelscher hingegen habe seinen Anteil an eine unbekannt schweizerische Investmentgesellschaft verkauft. Vom Hamburger Ingenieurbüro AMS verlaute, man wolle an diesem Projekt festhalten. Die Planung für die Brauerei läuft seit gut zwei Jahren..

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Die Association of Brewers kündigt das International Beer Marketers Symposium im Adam's Mark Hotel in Denver, Colo., von 8. bis 10. Oktober 1995 an. Zu diesem Symposium, dem ersten seiner Art, werden Teilnehmer aus der internationalen Brauwelt erwartet, die Themen behandeln, die für kleinere und größere Brauereien von Interesse sind. Das Generalthema der Veranstaltung lautet: Globale Perspektiven über die wirtschaftliche Entwicklung der Brauindustrie. Dabei geht es einmal um den Biermarkt in Entwicklungsländern, aber auch um das sozial- wirtschaftliche Umfeld in den traditionellen Bierländern und dessen Einfluß auf die Braubranche. Namhafte Redner aus über zehn Ländern werden eine Vielzahl von Themen behandelt. In einer weiteren Diskussionsrunde mit Dr. Roland Gustafson/Schweden, Dr.a. Dr.

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Die Association of Brewers weist noch einmal auf das Great American Beer-Festival 1995 hin, das vom 4. bis 7. Oktober 1995 in Denver stattfindet. Brauereien, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, können sich bis zum 1. Juli 1995 anmelden. Erwartet werden mehr als 1350 verschiedene Biere aus über 300 Brauereien. Weitere Informationen: Great Amerian Beer-Festival, Boulder, Colorado, Fax 303 447-2825 oder Tel. 303 447 0816.

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Im Jahre 1994 hat die Zahl der Handwerksbrauereien in den USA um über 50% zugenommen. Nach einem Bericht des Institute for Brewing Studies nahm der Marktanteil dieser Biere von 0,4% auf 1,3% zu. Gab es 1985 nur 21 Mikrobrauereien und acht Pubbrauereien, so wurden 1994 allein 62 Mikrobrauereien und 100 Pubbrauereien eröffnet, so daß die Gesamtzahl der US- Handwerksbrauereien auf 537 anstieg. Sie produzierten insgesamt 2,94 Mio hl. In Kanada hat die Produktion an handwerklich gebrauten Bieren um 17% auf 590 000 hl zugenommen. Dort gab es 1994 ingesamt 85 derartiger Betriebe, von denen 10 im letzten Jahr neu eröffnet wurden.

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Die 12. Konferenz der Mikro- und Pubbrauer, die das Institute for Brewing Studies vom 23. bis 26. April 1995 in Texas abgehalten hat, war ein großer Erfolg. 1950 Teilnehmer waren in das Austin Convention Center nach Austin gekommen, um Informationen auszutauschen, Kontakte zu pflegen mit der Industrie und um zu lernen, wie man erfolgreich handwerklich Bier brauen kann. In erster Linie ging es um die Produktqualität und -vielfalt. Die Vielfalt ist, wie David Heidrich, Vizepräsident der Oldenberg Brewery, Fort Mitchell, Ky., ausführte, durch die fast 600 kleinen Unternehmen in diesem Bereich gegeben. In den verschiedenen Workshops ging es um alle Bereiche des Bierbrauens, von der Technik über die Technologie bishin zu Marketing und Betriebswirtschaft. bis 30., stattfinden..

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Der Markt für Bierspezialitäten wuchs 1994 in den USA gegenüber 1993 um 60%. In den letzten vier Jahren war er um 40% angestiegen. Das ist zum einen auf den wachsenden Anteil der Handwerksbrauereien zurückzufühen (s.o.), zum anderen aber auch darauf, daß sich die Großbrauereien ebenfalls immer stärker mit diesem Thema beschäftigen. Ungefähr zehn Jahre nach dem erfolglosen Start der Miller Brewing mit dem Weizenbier Dakota kommt jetzt Anheuser-Busch mit einem Weizenbier Crossroads auf den Markt. Getestet wird es in den beiden Preisschienen für Premium in Columbia, Ohio und Minneapolis und für Superpremium in Raleigh, N. C. und Denver. Crossroads soll eher dem deutschen Weizenbiertyp entsprechen. Die Celis-Brewery hat z.Zt. Pierre Celis hatte die Brauerei 1992 gegründet. Stroh Brewery Co..

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Der immer noch kräftig wachsende chinesische Biermarkt lockt weiter eine Reihe von international bedeutenden Brauereigruppen an. Anheuser-Busch Cos. wird die erste US- Brauereigruppe sein, die an einer chinesischen Brauerei eine Mehrheitsbeteiligung hält. An der Budweiser Wuhan International Brewing Co. besitzt der amerikanische Konzern jetzt einen Anteil von 80%. Die restlichen 20% entfallen auf die sieben ursprünglichen Partner, vier chinesische und drei deutsche Firmen aus dem Bereich Brauereibau und - anlagen. Die Brauerei hatte 1994 einen Ausstoß von 450 000 hl. An der Tsingtao Brewery hält Anheuser-Busch jetzt noch einen Anteil von 5%. Man geht aber davon aus, daß dieser auf 20% angehoben werden soll. Dort soll die Produktion von Kirin-Buier zum Vertrieb in China im Oktober beginnen.

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In Polen stehen sechs weitere Brauereien zur Privatisierung an. Dabei kommt auch ausländisches Kapital zum Zuge. Bier erfreut sich in Polen einer wachsenden Beliebtheit. Die Braubranche hat deshalb gute Aussichten. Das australisch- polnische Joint-Venture Elbrewery mit seinen Braustätten in Elbing/Elblag und Braunsberg/Braniewo ist inzwischen Marktführer. An einer Beteiligung an der sechstgrößten polnischen Brauerei Browary Dolnoslaskie Piast S. A., Breslau, zeigten sich zahlreiche in- und ausländische Investoren interessiert, vier sind mittlerweile in der engeren Wahl. Der Austoß lag 1994 bei 760 000 hl. Die Gruppe hat zehn Betriebe in der Region Breslau und will ihre Kapazitäten auf 1,2 Mio hl aufstocken, bis zum Jahre 2000 sogar auf 2,4 Mio hl.A.A. Die Elbrewery Company Ltd..

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Brasseries et Glacires International (BGI), Frankreich, hat einen Vertrag für eine Beteiligung an der Moskauer Grande Brasserie unterzeichnet. BGI erwirbt 60% der Anteile. Die restlichen 40% halten die Stadt Moskau, die französisch- russische Handelskammer und die früheren Manager der Brauerei. BGI will, so bald die russischen Behörden grünes Licht gegeben haben, in Moskau eine Brauerei mit einer Kapazität von 1,5 Mio hl und mit 500 Beschäftigten bauen. Die Investitionen werden sich auf rund 75 Mio DM belaufen.

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