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Elektronik im Brauwesen Das Brauwesen hat eine lange Tradition. Im Laufe der Zeit hat sich natürlich das Berufsbild und auch das Handwerkszeug des Braumeisters geändert. Vor allem in den letzten Jahren wurden große Summen in die Elektronik investiert. Den größten Anteil des Investitionsvolumens beansprucht meist die zentrale Prozeßsteuerung mit Fernanzeige und Fernwirktechnik. Doch nicht nur im Sudhaus, auch in Büro und Verwaltung hat sich die Elektronik durchgesetzt. EDV, Kommunikationstechnik, Zeiterfassungs und Alarmanlagen, Videoüberwachung oder Gebäudeleittechnik sind Bespiele für diese Entwicklung. Ohne den Einsatz modernster Technik läßt sich eine Brauerei heute kaum mehr führen. Bedienungsfehler und Fahrlässigkeit verursachen sehr kostspielige Reparaturen.B.B.

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Bilanzsteuerrechtliche Behandlung von Leergut Leergut ist grundsätzlich dem Anlagevermögen eines Getränkeproduzenten zuzuordnen egal, ob es sich um Individual oder um Einheitsleergut handelt. Darauf hat das Bundesministerium der Finanzen in einem Schreiben vom 11. Juli 1995 hingewiesen. Wird mehr Leergut zurückgenommen als Vollgut ausgeliefert, handelt es sich um eine Anschaffung in Höhe der ausgezahlten Pfandbeträge, die ebenfalls zum Anlagevermögen zu rechnen ist. Pfandgelder gelten nach Auffassung des Ministeriums als Betriebseinnahmen; für die Verpflichtung, das Pfand bei der Rückgabe des Leerguts zurückzugeben, hat der Unternehmer eine Pfandrückstellung zu bilden. Die Höhe des Betrags ist vom Einzelfall abhängig..

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In Südafrika liegt der Pro-Kopf-Bierkonsum bei 56 l. 85% des Bieres wird von Schwarzen getrunken. Die South African Breweries Ltd. (SAB), Johannesburg, braut etwa 98% des Lagerbieres. Jetzt hat auch die National Sorghum Breweries begonnen, Lagerbier zu brauen. Das neue Pils heißt Vivo, eine Anlehnung an den ANC-Schlachtruf Viva. Allerdings rechnen Marktkenner damit, daß Vivo erst in fünf Jahren auf einen Marktanteil von 5% kommen könnte. SAB hat in Südafrika die Vertriebsrechte für Heineken und Guinness. Ende 1994 hat sich SAB in die Shenyang Brewery, Chinas zweitgrößte Brauerei, eingekauft. In Ungarn wurde mit der Kanizai Sörgyar die zweite Brauerei neben Köbanyai Sörgyar erworben. SAB beherrscht dort jetzt ca. 70% des Marktes..

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In Spanien mußte Bier bisher einen Alkoholgehalt von mindestens 3 Vol.-% aufweisen. Die Europäische Kommission hat durchgesetzt, daß auch bierähnliche Getränke mit einem geringeren Alkoholgehalt als Bier bezeichnet werden dürfen. So sind jetzt in Spanien wie in den anderen Mitgliedstaaten alkoholreduzierte und alkoholfreie Biere zugelassen. Das nationale Handelshemmnis wurde also beseitigt.

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Nach Angaben des Verbandes Ungarischer Brauereien hatte der ungarische Biermarkt Ende 1993 folgende Struktur: In der Zeit von 1990 bis 1993 sind auch etwa 250 Hausbrauereien gegründet worden, die zum Teil als Gastwirtschaften fungieren, zum anderen Teil als reine Produktionsstätten. Die Produktion an alkoholfreien Erfrischungsgetränken hat sich von 8,95 Mio hl im Jahre 1990 auf 10,64 Mio hl im Jahre 1993 erhöht, der Pro-Kopf-Verbrauch von 90,1 l auf 110,1 l. Beim Wein ergab sich ein Produktionsverlust von 1,692 Mio hl auf 1,275 Mio hl, aber eine Steigerung von 27,7 l auf 37,8 l beim Pro-Kopf-Verbrauch. Im gleichen Zeitraum ist der Bierkonsum von insgesamt 9,799 Mio hl auf 7,831 Mio hl gesunken. Im Jahre 1994 konnte ein Anstieg von 4% auf insgesamt 8,2 Mio hl erzielt werden..

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Im März 1895 gründete Gyula Lenck, Großhändler in Sopron, zusammen mit der Brauerei Brünn AG die Elsö Soproni Serfözde es Maletagyer Reszvenytarsasag, die Erste Brauerei und Mälzerei Sopron Aktiengesellschaft. Ausgelegt war das Unternehmen für eine Jahresproduktion von 25 000 hl Bier und 500 t Malz. Im Jahre 1913 lag der Bierausstoß bereits bei 22 980 hl. Im Jahre 1918 ging die Brauerei Sopron in die Nyugat- Magyaroszgi Serfözde es Malatagyar Reszvenytarsasag Soproni Gyrtelepe, Brauerei und Mälzerei AG in Westungarn, Soproner Betrieb, über. Der Sitz dieser Aktiengesellschaft befand sich in Budapest. Bis zur Weltwirtschaftskrise 1929 entwickelte sich der Betrieb gut. Dann spürte auch er die Folgen der Krise und des härter werdenden Wettbewerbes mit der ungarischen Konkurrenz in Köbanya.B.B.

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Das aus dem Jahre 1935 stammende Verbot, auf den Flaschenbieretiketten den Alkoholgehalt anzugeben, ist nach 60 Jahren in einem Rechtsstreit der Brauerei Coors, der zweitgrößten Brauerei des Landes, vom Obersten Gerichtshof der USA aufgehoben worden. Es war nach Beendigung der Prohibition erlassen worden, um die Brauereien davon abzuhalten, die Alkoholkonzentration ihres Bieres als Verkaufsargument einzusetzen. Das Aufkommen von Spezialbieren wie Eisbier mit 5 bis 6% Alkohol macht es den Verbrauchern jetzt aber nicht mehr möglich, einzuschätzen, wieviel Alkohol er mit seinem Getränk zu sich nimmt.

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Auf Testmärkten in den fünf Bundesstaaten Minnesota, Florida, North Carolina, Ohio und Texas wird Anheuser-Busch sein neues unfiltriertes obergäriges Hefeweizen an die Kunden bringen, das unter der Bezeichnung Crossroads vertrieben und mit zwei Hefestämmen vergoren wird. Ziel ist es, in die Nische der Spezialitätenbiere einzudringen und diesem Hefeweizen, unähnlich allen Bieren, die A-B während seiner 143jährigen Geschichte gebraut hat, einen größeren Zuspruch als mainstream beer zu verschaffen. Die breit angelegte Werbung setzt Fernsehen, Radio und Plakate ein. Braustätte ist der Betrieb Merrimack, New Hampshire. Man mag in dieser neuen Biersorte die Antwort des Marktführers auf den Erwerb der Celis Brewery in Austin, Texas, durch die Miller Brewing Co. sehen..

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Das Nürnberger Hopfenhandelshaus, die Hopunion Raiser, Scharrer KG, plant die Gründung eines 50:50-Joint Ventures (250 000 US ) mit der japanischen Sapporo Breweries Ltd. zur Verarbeitung von Hopfen in der Stadt Urumuqui im Nordwesten der VR China. Die Jahreskapazität soll zunächst 200 t betragen und dann auf bis zu 5000 t im Jahre 2002 ausgebaut werden. Die Produktion ist vor allem für den wachsenden chinesischen Markt gedacht, aber auch für den weltweiten Export über das Vertriebsnetz des Nürnberger Handelshauses.

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Nachdem bereits die Interbrew-Gruppe das Glas für ihre Wieckse Witte aus dem Verkehr gezogen hatte, weil es dem Glas für Hoegaarden Wit zu sehr ähnelte, streiten sich nun die Trappistenbrauerei Chimay und die Brauerei Cromb, die das Oud Zottegems braut. Die Trappistenbrauerei Chimay hat jetzt der Glasfabrik Durobor untersagt, Gläser an Cromb zu liefern - obwohl die Gläser bei Cromb schon mehrere Jahre in Gebrauch waren. Bei einer Nachbestellung ergab sich, daß Chimay ein Exklusivrecht auf das betreffende Modellglas hatte..

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