Archiv
Kanada Upper Canada Brewery will expandieren -- Die Upper Canada Brewing Co. Ltd., Toronto, nach eigenen Angaben die Nummer 12 unter den Handwerksbrauereien in Nordamerika, will ihre Produktion auf 150 000 hl/Jahr verdoppeln. Um das dafür nötige Geld aufzubringen, will man jetzt an die Börse gehen. Man erhofft sich eine Anhebung des Kapitals um 9,2 Mio kanadische Dollar. Davon soll die Hälfte für die Kapazitätserweiterung verwendet werden, die andere zur Begleichung der Bankschulden, die aufgenommen wurden, als die Brauerei im Mai 1994 von einem Pensionsfonds übernommen worden ist. Von 1989 bis 1994 ist der Ausstoß der Handwerksbrauereien in den USA um 39% gestiegen, in Kanada um 24%.
Markt
Anteil der Sorten am Bierabsatz in Deutschland 1995 (in %) -- Tabelle
Diverses
Öko-Audit - Eine neue Chance für die Umwelt und den Geldbeutel! -- Seit April 1995 gilt die EU-Öko-Audit-Verordnung in Deutschland. Von diesem Zeitpunkt an können sich gewerbliche Unternehmen freiwillig einer Umweltbetriebsprüfung unterziehen und zertifizieren lassen.
Reinigung/Desinfektion
Die diesjährige Tagung mit einer Teilnehmerzahl von über 600 Personen befaßte sich unter anderem mit dem Verhalten und den Eigenschaften möglicher Ersatzstoffe für das bis zum 1. 1. 2000 für Neuanlagen einsetzbare H-FCKW R 22.
Recht
Prinz von Bayern als Bezeichnung für Bier geschützt -- Die Bezeichnung Adalbert Prinz von Bayern für ein Bier kann nicht als Marke eingetragen und geschützt werden. Die Schloßbrauerei Kaltenberg verkauft ihre Produkte seit Jahren unter diversen Namen des ehemaligen bayerischen Herrschergeschlechts, zum Beispiel König Ludwig Dunkel oder Wittelsbacher Wappen. Als eine andere Brauerei den Namen Adalbert Prinz von Bayern für eine Biersorte wählte und als Marke schützen lassen wollte, erhob die Schloßbrauerei Kaltenberg Einspruch: Eines ihrer Produkte heiße Luitpold Prinz von Bayern und könne wegen des übereinstimmenden Namensbestandteiles mit dem der Konkurrenz verwechselt werden. Das Bundespatentgericht schloß sich dieser Meinung an (26 W [pat] 226/93)..
Archiv
Ausgelöst durch eine Publikation in der Brauwelt (Nr. 12/1994, S. 462), wonach konventionelles Bier tendenziell mehr Cadmium als Ökobier enthalten soll, wurde in Flaschenbieren des Handels der Cadmiumgehalt ermittelt. Das Ergebnis der Untersuchungen lautet: Ökobier hat im Vergleich zu konventionellem Bier keinen geringeren Cadmiumgehalt. Bier gehört zu den cadmiumarmen Lebensmitteln. Sein Beitrag zur alimentären Cadmiumzufuhr ist sehr gering.
Rohstoffe
In Unterfranken wurde 1996 bei der Sommergerste eine sowohl mengenmäßig als auch qualitativ gute bis sehr gute Ernte eingefahren. Die feucht-kühle Witterung begünstigte das Wachstum, indem es für eine üppige Bestockung und eine langsame Abreife sorgte. Dadurch wurden hohe Erträge und eine gute Kornqualität gebildet sowie der Eiweißgehalt im Korn gesenkt.
Archiv
Einfluß gärungstechnologischer Faktoren auf die Bierqualität -- Die Qualität des Bieres ist das vorrangige Ziel eines jeden Brauers. Zur Realisierung dieses Zieles bedarf es zunächst einmal ausgewogener Rohstoffe und ein darauf abgestimmtes Sudprogramm. Die Würzezusammensetzung sollte auf den jeweiligen Biertyp abgestimmt sein, und zwar hinsichtlich der vergärbaren Zucker, der Aminosäuren und der Spurenelemente. Einen großen Einfluß auf die Bierqualität hat die Wahl des Hefestammes. Bei den Genomanalysen hat sich für die untergärigen Hefen immer ein gewisses Grundmuster gezeigt, das aber in einzelnen Banden Variationen aufweist. Dies deutet auf die verschiedenen Eigenschaften dieser Hefestämme hin, was sich lt. Prof. Dr. Siegfried Donhauser (27..
Markt
Die Bierimporte nach Taiwan sind 1995 um 1 Mio hl auf 1,6 Mio hl angestiegen. -- Davon kamen 0,7 Mio hl aus den USA, 0,4 Mio hl aus Deutschland, 0,144 Mio hl aus den Niederlanden und 0,138 Mio hl aus Japan. In Taiwan gibt es schätzungsweise 180 bis 200 verschiedene Importbiere.
Archiv
Polen Carlsberg übernahm 32% bei Okocim -- Die dänische Braugruppe Carlsberg hat durch den Erwerb neuer Aktien 32% des Kapitals der polnischen Brauerei Okocim und damit die Mehrheit übernommen. Die deutsche Brau & Brunnen wollte ihre Beteiligung aufstocken, um ihre Mehrheit von 25% zu behalten, ist aber nicht zum Zuge gekommen, so daß ihre Anteile nur noch 13,6% ausmachen. Abgelehnt worden war auch ein Angebot einer australischen Gesellschaft, die mit Grolsch, Holland, verbunden ist. Brau & Brunnen machte das Management vor Ort dafür verantwortlich, daß die Mehrheit verloren ging. Das Management der Brauerei Okocim hielt dagegen, daß es enttäuscht war von der Rolle der deutschen Gesellschaft als strategischer Investor. Brau & Brunnen will aber dagegen erneut Einspruch einlegen..
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