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Schweiz Bierausstoß weiter gesunken -- Im Braujahr 1995/96 ist der Bierabsatz in der Schweiz weiter um 2,8 Prozent auf 4,3 Millionen hl gesunken. Die Inlandsproduktion hat sich um 3,6 Prozent verringert, der Pro-Kopf-Verbrauch um 2,1 Liter auf 60,6 Liter. Von den in der Schweiz verkauften Bieren wurden 3,6 Mio hl (- 3,6 Prozent) im Inland produziert und 0,7 Millionen hl (+ 1,1 Prozent) importiert. Der Marktanteil der einheimischen Biere ist von 84,2 Prozent auf 83,5 Prozent gesunken. Die Exporte gingen um 8,7 Prozent auf 30 164 Hektoliter zurück. Als Hauptgrund für den Rückgang gab der Schweizerische Bierbrauerverein die anhaltende Konsumzurückhaltung, die sich besonders im Gastgewerbe bemerkbar macht, an..
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Schweiz Neue Konzernleitung bei Feldschlösschen -- Der neue Direktionspräsi-dent der Feldschlösschen-Hürlimann-Holding, Gerard Stalder, hat jetzt die neuen Mitglieder der Konzernleitung bestimmt: Der Bierbereich wird von Alfred Bucher geleitet. Ihm obliegt die Leitung sämtlicher Brauereien der Gruppe. Der neue Direktor der Brauerei Feldschlösschen wird in Kürze nominiert. Martin Schmutz bleibt weiter verantwortlich für die Sparte alkoholfreie Getränke. Die Immobilienabteilung wird von Walter Suter übernommen und die Finanzabteilung von Erwin Flückiger. Die bisherigen Manager aus der Zeit des Kartells werden nach Angaben des Unternehmens frühzeitig oder regulär pensioniert. Rolf Clavadetscher scheidet per Ende 1996 aus der operativen Geschäftsleitung der Gruppe aus. Dr..
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Rumänien Joint-venture mit der österreichischen Brau AG -- Die Brauerei und Mälzerei S. C. Arbema S.A., Arad, wird ein Joint-venture mit der österreichischen Brau AG eingehen, an dem der österreichische Partner 48 Prozent hält. Nach der notwendigen Modernisierung der Anlagen soll neben den eigenen Marken, wie Lucifer und Astoria, zum ersten Mal in Rumänien die österreichische Marke Kaiser in Lizenz hergestellt werden.
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Rumänien Ausländische Biermarken nehmen zu -- Der rumänische Biermarkt wird immer mehr von dänischen, türkischen, südafrikanischen aber auch von anderen ausländischen Firmen beherrscht. Die South African Breweries hat die Mehrheit an der Vulturul Brauerei in Buzau erworben. Diese hat eine Kapazität von 500 000 Hektoliter und soll mit Investitionen von 12 Millionen US-Dollar auf 800 000 Hektoliter ausgebaut und modernisiert werden. Zusätzlich besitzt South African Breweries die Mehrheit an den beiden Brauereien Pitber (329 000 Hektoliter) und Ursus (439 000 Hektoliter), die früher beide zu Brau + Brunnen gehörten. Carlsberg plant zusammen mit der israelischen Bottling Company eine große Brauerei mit einem Investitionsaufwand von 55 Millionen US-Dollar..
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Norwegen Bierkonsum leicht gestiegen -- In Norwegen hat die Bierproduktion im Jahre 1995 um 4,1 Prozent auf 2,28 Millionen hl zugenommen. Allein 2,17 Millionen hl entfielen dabei auf Biere aus der Kategorie D mit einem Alkoholgehalt von 3,75 bis 4,75 Vol.-%. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist um einen Liter auf 52 Liter gestiegen. Export und Import von Bier spielen in Norwegen nur eine untergeordnete Rolle. Für eine 0,35-Liter-Flasche Bier zahlt der Konsument nach Angaben des norwegischen Brauerbundes 10,9 NOK. Davon entfallen 23 Prozent auf die Brauerei, 16 Prozent auf den Handel und 61 Prozent auf die Steuer. In der Gastronomie liegt der Preis bei 39 NOK für 0,5 Liter Bier. Elf Prozent erhält davon die Brauerei, 53 Prozent das Restaurant und 36 Prozent der Staat..
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Japan Sapporo züchtete neue Braugerste -- Die Sapporo Breweries Ltd. haben biotechnologisch eine neue Braugerste gezüchtet, die eine hitzestabile Beta-Amylase enthält. Das Enzym behält seine Aktivität bei Temperaturen bis zu 69 Grad C. Dies gibt Sapporo Breweries eine größere Spannweite im Brauprozeß und die Möglichkeit, neue Bieraromen zu entwickeln. Darüber hinaus kann dieses Enzym auch in anderen Nahrungsmittelprozessen eingesetzt werden. Sapporo hat diese Gerste in der Brauerei noch nicht eingesetzt. Die Verwendung mit hitzestabiler Beta-Amylase ließe aber auch höhere Gärtemperaturen zu und führe somit zu ganz neuen Geschmacksrichtungen.
Diverses
Die Stromversorgung des Brauereibetriebes Fortsetzung -- Stromverbraucher der Brauerei: Der Stromverbrauch in der Brauerei setzt sich aus einer Reihe von Verbrauchsgruppen zusammen, die im folgenden behandelt werden. Das Sudhaus als Stromverbraucher: Der Stromverbrauch im Sudhaus hängt von der Dimensionierung der einzelnen Komponenten, von der Auslastung und der gewählten Verfahrensweise ab. Man unterscheidet den Bereich Malzannahme bis Schroterei sowie das eigentliche Sudhaus. Im Bereich des Malztransportes sollten nach Möglichkeit mechanische pneumatischen Fördereinrichtungen vorgezogen werden. Der Kraftbedarf von pneumatischen Förderanlagen kann je nach baulichen Gegebenheiten das 4 -14fache des mechanischen Transportes erfordern. Wird z.B. Stromverbrauch der Füllerei:.
Diverses
Die Elbrewery Co. Ltd., im Jahre 1991 als Joint-venture zwischen der Brewpole Pty Ltd., Australien, und der Zaklady Piwowarskie, Elblag, registriert, wurde im Sommer 1996 mit einem Marktanteil von 17,3% Marktführer im polnischen Biermarkt, vor der Brauerei Tychy mit 11,9% und der Brauerei Zywiec mit 10,5%. Die Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten stehen kurz vor dem Abschluß.
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Mit dem oben zitierten Satz charakterisierte der berühmte Historiker Heinrich von Treitschke das Schloß Tegernsee. In der barocken Klosteranlage befindet sich die Herzoglich Bayerische Brauerei, die auch heute noch eine langjährige Brautradition pflegt.
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Bierkultur weltweit -- Schon sehr früh verlangte die Menschheit nach Bier. Darauf wies Michael Jackson, Autor vieler weltweit anerkannter Bücher über Bier, in seiner Rede anläßlich des International Beer Marketers Symposiums am 4. November 1996 in Vancouver, Kanada, hin (s.a. S. 2244). Aufgrund der Vielzahl der zum Brauen eingesetzten Cerealien, Kräuter und der wilden Hefe gab es schon in der Anfangsphase des Bierbrauens eine große Vielfalt. Gerade in der heutigen Zeit wird die Verteidigung der Typenvielfalt laut Jackson immer wichtiger, wenn es darum geht, die Bierkultur zu erhalten und weltweit auszubauen, denn Bierkultur ist mehr als nur ein, wenn auch international renommiertes Pilsner-Bier. Biertrinken hat immer etwas mit Gastfreundschaft zu tun, es bringt die Leute zusammen..
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