Wasser
Der Bundesrat hat am 9. Februar 1996 der vom Bundesumweltministerium vorgelegten Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe (VwVwS) zugestimmt, aber auch in einer Entschließung das Bundesumweltministerium aufgefordert, die VwVwS unverzüglich um eine Regelung zu ergänzen, wie Einstufungen von Stoffen in Wassergefährdungsklassen, die durch die Industrie selbst vorgenommen werden (sog. Selbsteinstufungen), von den Ländern im Vollzug berücksichtigt werden können.
In ihrer Stellungnahme vom 7. April 1997 erklärte die Bundesumweltministerin, daß ihr Ministerium dem Wunsch des Bundesrates nicht folgen kann, da die Ermächtigung zum Erlaß der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift im Wasserhaushaltsrecht eine Regelung der gewünschten Art nicht zulasse.
Recht
Nach einem Urteil des Landgerichts Wiesbaden darf die Firma Brita Wasserfiltersysteme GmbH in ihrer Werbung für das Gerät „Soda-Club Cool“ nicht mehr behaupten, daß man mit diesem Gerät durch den Zusatz von Kohlensäure zu Leitungswasser Sodawasser herstellen könne.
Nach Aussage des Gerichts gelten als „Sodawasser“ lt. gesetzlicher Regelung in der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) nur Wässer, die eine bestimmte Mindestmenge an Natrium und Hydrogencarbonat enthalten. Aus Leitungswasser läßt sich demnach unmöglich Sodawasser herstellen.
Die beklagte Firma hat nach Angaben der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser mittlerweile Berufung gegen dieses Urteil eingereicht, das auch vom Verband Deutscher Mineralbrunnen begrüßt wird..
AfG
Die Deutschen liegen mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 41 l Fruchtsaft pro Jahr weltweit an der Spitze. Dies bedeutete erneut eine Steigerung von einem l je Einwohner und Jahr, vor dem Hintergrund eines scharfen Verdrängungswettbewerbs innerhalb der deutschen und europäischen alkoholfreien Getränke ist dies eine sehr positive Bilanz. Die Ostdeutschen liegen mit ihrem Verbrauch von etwas mehr als 21 l zwar weit hinter dem Westen zurück, befinden sich allerdings exakt auf der durchschnittlichen Quote des europäischen Binnenmarktes. Steigerungsmöglichkeiten für die technisch wie auch von der Markenvielfalt her weltweit führende deutsche Fruchtsaftbranche, sind also im eigenen Land wie auch im nahen Ausland möglich.
Archiv
Ein Bier in Sektlaune - Perl’bière - entwickelte Dipl.-Brm. Gerd Romeike von der Brauerei G. A. Bruch, Saarbrücken. Die Mischung aus frischem Pils und Sekt aus leichten Loire-Weinen hat einen Alkoholgehalt von 7,5 Vol.-% und sollte in dem speziell entwickelten eleganten Glas gut gekühlt genossen werden. Es wird in die 0,33-l-Vichy-Flasche abgefüllt.
Archiv
Um drei neue Apfelweingetränke hat die Rapp’s Kelterei GmbH, Karben, ihr Sortiment erweitert. Für Erfrischung sorgen Rapp’s Black Apple (Apfel-Cola-Getränk, 4 Vol.-%), Rapp’s Crazy Apple (Apfelwein mit Guarana, 4 Vol.-%) und Rapp’s Fresh Apple (Apfel-Schorle mit 70% Fruchtanteil und Guarana, alkoholfrei). Alle Produkte werden in der 0,33-l-Mehrweg-Longneck-Flasche preisgleich im 10er Kasten angeboten.
Archiv
Einen neuen Fruchtsaftlikör mit Pfirsichgeschmack und 20 Vol.-% bietet die Destillerie Dr. Gerald Rauch GmbH, Marktredwitz, als sommerlichen Trinkspaß an. „Gräf’s Ice Pfirsich“ wird in der 0,5-l-Flasche und in 0,02-l-Fläschchen angeboten und sollte eisgekühlt getrunken werden.
Diverses
„Unsere Zeit leidet allzusehr unter der Vorstellung, daß alles berechnet und geplant werden kann.“ So begann der Trendforscher und Kommunikationsberater Karl Heinz W. Smola, frei nach Friedrich Weinreb, seinen Vortrag im Hause Schitag Ernst & Young am 28. April 1997 in Nürnberg.
Marketing
Über das Thema „Kunden- und Markenbindungsprogramme“ - speziell im Hinblick auf Bier und alkoholfreie Erfrischungsgetränke - sprach die Redaktion mit Gerhard Abraham, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereichs Getränke-Industrie beim Glasspezialisten Rastal.
Diverses
Glasflaschen, die gereinigt und im Mehrwegsystem verarbeitet werden, erkennt man deutlich an einem Phänomen, das als „Scuffing” bezeichnet wird. Zu diesem Thema referierte R. Eckle, Stadtallendorf anläßlich der 84. Brau- und Maschinentechnischen Arbeitstagung der VLB in Braunschwei
Archiv
Die bestehende Annahme, daß Innenkocherpfannen während des Aufheizens und Kochens eine natürliche Umwälzung der Würze erzeugen, muß nach neuesten Untersuchungen revidiert werden. Aufgrund der fehlenden Konvektion sind negative Auswirkungen auf die Würzequalität vorprogrammiert. An Hand der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein neues Innenkochersystem entwickelt, das passiv und aktiv die Würzequalität bei gleichzeitiger Heizenergieeinsparung fördert.
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