Diverses
Die Herstellung selbstgebrauten Bieres ist für Hobbybrauer nur mit erheblichem Arbeitsaufwand bzw. mit kostspieligen Anlagen möglich. Ein neuartiges Konzept vereinfacht das Bierbrauen soweit, daß der Einsatz an Arbeit und Zeit auf ein laiengerechtes Maß reduziert wird. Das durch mehrere Patente geschützte Brauprinzip läßt vom Einmaischen bis zur Hauptgärung alle Arbeitsschritte in ein und demselben Behälter zu, so daß das Umpumpen oder Umgießen von Maische und Würze entfällt. Kurz zur Funktionsweise des von den Entwicklern „Brewmaster“ genannten Gerätes: Der Maischprozeß findet in einem flexiblen Filter statt (1). Dieser befindet sich in einem Filterkorb, der in den Behälter eingelassen ist. Der Braudeckel enthält Rührwerk, Heiz- und Kühlsystem sowie einen Temperaturfühler..
Reststoffe
Bei Casein und Stärke, den Hauptbestandteilen von Etikettenleimen, handelt es sich um leicht der mikrobiologischen Zersetzung zugängliche native Rohstoffe. Die leichte Verderblichkeit führte speziell bei kalt abfüllenden Brauereien häufig zu gravierenden Problemen.
Rohstoffe
Wenig Erfreuliches hatten die Repräsentanten der Hopfenpflanzer, Hopfenkaufleute und -veredler sowie der bayerischen Brauwirtschaft bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz zu vermelden.
Zwar ist die Ernte 1997 als ‘gut’ zu bezeichnen – etwas weniger Menge als im Vorjahr, dafür noch mehr Alpha –, doch die Turbulenzen auf den Märkten von Bier und Hopfen geben wenig Anlaß zur Zuversicht. Angesichts der weltweiten, gewaltigen Hopfen-Überproduktion bei gleichzeitig kontinuierlich fallender Nachfrage und Erlöse, prognostizierte Pflanzerpräsident Josef Schrag für die Zukunft einen „gnadenlosen Kampf“.
Schrag ging zunächst darauf ein, daß die deutsche Hopfenernte seit Mitte September beendet ist und die amtliche Hopfenabwaage läuft. (Hallertau: ca. 600 000 Ztr.
Dr.
Archiv
Die deutsche Weinernte 1997 wird rd. 8,3 Mio hl betragen (–2%). Der Weinkonsum liegt derzeit bei 23 l pro Kopf, mit leicht steigender Tendenz.
Rohstoffe
Nach dem Hopfenmarktbericht vom 4. November 1997 sind bisher in Deutschland 596 386 Ztr Hopfen der Ernte 1997 abgewogen worden, davon 405 861 in der Hallertau, 47 749 in Tettnang, 35 600 Ztr im Anbaugebiet Elbe-Saale, 14 967 Ztr in Spalt und 2209 Ztr in Hersbruck. Im Anbaugebiet Hallertau schwankten die Preisgebote für Freihopfen zwischen 50 DM/Ztr für Perle und Brewers Gold und 150 DM/Ztr für Magnum. In Tettnang lagen die Preise zwischen 200 und 250 DM/Ztr und in Spalt zwischen 230 bis 310 DM/Ztr.
Marketing
Im September 1997 wurde in München der Einsatz des sechsmillionsten Exclusivglases für Franziskaner-Weißbier gefeiert. Dr. D. Soltmann und Dr. J. Kayser-Eichberg, geschäftsführende Gesellschafter der Spaten-Franziskaner-Bräu, München, nahmen ein Franziskaner-Weißbierglas in Übergröße entgegen. R. Sahm-Rastal, geschäftsführender Gesellschafter der Rastal GmbH, überreichte das Symbol für Markengröße und Erfolg mit einem herzlichen Dank für die langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit.
Archiv
Dieser Nachbericht beschreibt Trends und Entwicklungen aus dem Bereich Bierfiltration. Neuentwicklungen einzelner Anbieter werden vorgestellt.
Archiv
Als Alternative zur Kurzzeiterhitzung stößt die kaltsterile Bierfiltration auf ein immer stärker werdendes Interesse. Bei der hier vorgestellten automatischen Bierfiltrationsanlage wurde eine kompakte Bauweise mit hohem Automationsgrad und Bedienungskomfort verwirklicht.
Diverses
Die Privatbrauerei Schweiger, Markt Schwaben, entschloß sich im Jahr 1995 unter der technischen Leitung von Dipl. Brau-Ingenieur Erich Schweiger zu einem Neubau des untergärigen Gär- und Lagerkellers. Getreu der Verpflichtung zu „Bierspezialitäten vom Feinsten“ – dem Werbeslogan der Brauerei – stand bei dieser Investitionsentscheidung die Bierqualität stets an erster Stelle.
Diverses
Im Laufe des Jahres 1995 wurde am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Brau- und Lebensmittelindustrie der Technischen Universität München in Weihenstephan eine empirische Untersuchung zum Thema „Informationswesen in der Brauwirtschaft“ durchgeführt.