Archiv
Nach dem Erwerb der dritten rumänischen Brauerei hat die österreichische Gruppe BBAG ihren Marktanteil in Rumänien von 5% auf 14% angehoben. Die Malbera Brewery hatte 1997 einen Ausstoß von 340 000 hl bei einer Kapazität von 450 000 hl. Bis zum Jahre 2000 soll die Kapazität dort auf 500 000 hl ausgebaut werden. Die SEMSA, Spanien, hat investiert in die Brauereien Grivita (1996: 630 000 hl) und Haber (425 000 hl). Die SAB hat Interessen an Ursus (470 000 hl), Pitber (253 000 hl) und Vultural (149 000 hl). Interbrew hat sich eingekauft in Bianca (289 000 hl) und Proberco (146 000 hl). Carlsberg baut eine Braustätte für Tuborg, Efes, Istanbul, in Ploesti. Die BBAG hat Mehrheiten erworben an den Brauereien Arbema (262 000 hl), Craiova (526 000 hl) und Malbera (421 000 hl). N
Archiv
Im Braujahr 1996/97 ist der Bierkonsum in der Schweiz um 1,3% auf 4,249 Mio hl zurückgegangen. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt jetzt bei 59,5 l (60,6 l im Jahre 1995/96). Die inländische Produktion ging um 1,7% auf 3,5 Mio hl zurück. Die Importe erhöhten sich um 0,8% auf 0,714 Mio hl. Damit lag der Marktanteil der einheimischen Biere bei 83,2 % (83,5%), der Marktanteil der Importbiere bei 16,8% (16,5%). In den Export gingen 28 348 hl (30 164 hl).
Archiv
Die tschechische Wettbewerbsbehörde hat Mitte Dezember nach einem Bericht der Prague Post die Fusion zwischen der Brauerei Radegast und der Plzensky Prazdroj zunächst untersagt. Beide Brauereien zusammen hätten einen Marktanteil von über 40% erreicht. Dies hätte den Wettbewerbsregeln des Landes widersprochen. Radegast war in einen Streit zwischen der britischen Bass plc, die 33% der Anteile hält, und der japanischen Bank Nomura geraten, die über die IMP Finance mit Sitz in Holland 58% des Radegast-Kapitals kontrolliert. Bass selber besitzt an den Prager Brauereien einen Anteil von 55% und will seine Beteiligung an Radegast ausbauen. Ziel von Bass ist es, in Tschechien eine Brauereigruppe aufzubauen, die einen Marktanteil von 20 bis 25% besitzt..
Rohstoffe
In Deutschland sind aus der Ernte 97 bis Ende des Jahres insgesamt 667 781 Ztr Hopfen abewogen worden, davon allein 562 750 Ztr im Anbaugebiet Hallertau, 50 235 Ztr in Tettnang, 35 600 Ztr im Anbaugebiet Elbe-Saale und 16 574 Ztr in Spalt. Die Preise schwanken je nach Sorte zwischen 120 DM/Ztr und 300 DM/Ztr.
Archiv
Vom 19. bis 21. Mai 1997 fand an der Universität „Politechnica“ in Timisoara (Rumänien) das zweite rumänisch-deutsche Symposium „Thermische Prozesse im umweltfreundlichen Maschinenbau und industrielle Ausrüstungen“ statt.
Markt
In den Wirtschaftsspalten der Tageszeitungen und in den Wirtschaftsmagazinen wird die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für das Jahr 1998 recht positiv eingeschätzt. Die Auswirkungen auf die Arbeitslosenzahlen werden allerdings eher negativ eingestuft. Die einzelnen Branchen unterscheiden sich in der Einschätzung ihrer Chancen für 1998 zum Teil ganz erheblich.
Die Nahrungsmittelhersteller dürften kaum in der Lage sein, ihren Umsatz von etwa 220 Mrd DM noch zu steigern. Deutschlands drittgrößter Industriezweig mit etwa 520 000 Beschäftigten leidet weiter unter der schwachen Inlandskonjunktur. Abhilfe könnte hier nur der Export bringen, der aber in dieser Branche nur 10,4% des Umsatzes ausmacht.
Den Handel erwartet 1998 das sechste Minusjahr in Folge..
Markt
Nach einer bundesweiten Umfrage der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) stimmen 99% der Befragten mit der Qualität deutscher Biere voll überein. Für 45% ist das Reinheitsgebot ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal zwischen deutschen und ausländischen Bieren. 78% der Erwachsenen ab 30 Jahren bekennen sich zum regelmäßigen Biergenuß.
Archiv
Die Kammersieger des diesjährigen Freiwilligen Praktischen Leistungswettbewerbs wurden in feierlichem Rahmen in der Stadthalle Gersthofen ausgezeichnet. Bernhard Göhl, Engelbräu Rettenberg aus dem Oberallgäu, wurde bester Brauer und Mälzer auf Kammerebene und erhielt vom Vizepräsidenten der Handwerkskammer Schwaben, Martin Schreiber (rechts), seine Urkunde und ein Geschenk.
Gastronomie
Michael Wagner, Wasserburg am Bodensee, brachte einige Neuentwicklungen auf den Tisch. Neben dem „Saving-Mat“, ein Bieruntersetzer mit bis zu dreimal längerer Einsatzzeit als bei herkömmlichen Deckeln, entwickelte er die „Euro-Mat“, mit der Getränke und Essen direkt auf den Deckel aufgeschrieben werden. So soll das lästige Eingeben der Einzelposten an der Kasse reduziert werden. Durch die fortlaufende Nummerierung ist sichergestellt, daß korrekt abgerechnet wird.
Archiv
Ihre Beteiligung an der mexikanischen Brauerei Grupo Modelo hat die Anheuser-Busch Cos Inc., St. Louis/USA, auf 37% (+19,3%) aufgestockt. Anheuser-Busch zahlte für den zusätzlichen Anteil nach eigenen Angaben 605 Mio US-$. Weiterhin wurde die Ausübung bestehender Optionsrechte vom Anheuser-Busch-Vorstand autorisiert. Dadurch könnte sich die Beteiligung auf 50,2% erhöhen.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Bundesminister Alois Rainer besucht Kulmbacher Brauerei
Kulmbacher Brauerei AG
-
Position des Global Sales Directors neu besetzt
Kaspar Schulz Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH
-
NaturRadler Grapefruit
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
-
Zuckerreduziertes Rezept
Privatbrauerei Gaffel Becker & Co. OHG
-
Kulmbacher Gruppe in herausforderndem Umfeld robust
Kulmbacher Brauerei AG