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Recht

In einem Arbeitsvertrag vereinbarten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Zahlung einer freiwilligen Weihnachtsgratifikation in Höhe etwa eines Monatsgehalts. Der Arbeitgeber behielt sich im Vertrag vor, die jeweils im November eines Jahres gezahlte Gratifikation zurückzuverlangen, wenn der Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis vor dem 31. März des Folgejahres löst. Als der Arbeitnehmer sein Arbeitsverhältnis zum 31. März kündigte, forderte der Arbeitgeber die Gratifikation zurück und verrechnete sie mit der Gehaltszahlung für März. Damit war der Arbeitnehmer nicht einverstanden, weil er meinte, den Bindungszeitraum eingehalten zu haben. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf wies die Klage des Arbeitnehmers ab (Urteil vom 25. 3. Der Bindungszeitraum bis zum 31. Eine Frist, die bis zum 31. März..

Diverses

Im September 1997 wurde nach erfolgreichen Abnahmetestläufen das Doppelsudwerk an die Chosun Brewery Co. Ltd. übergeben. Damit steht dem Kunden eine Sudhausanlage mit einer Kapazität von 25 000 hl heißer Ausschlagwürze pro Tag – wahlweise zwischen 11,2 oder 14,0 Grad Plato – zur Verfügung. Mit der gewählten Konfiguration und Ausstattung der Anlage entstand eines der größten und modernsten Sudhäuser weltweit. Die Planung, Auslegung und Ausführung der kompletten Anlage lag in den Händen der Maschinenfabrik Hrch. Huppmann GmbH in Kitzingen.
Das neue Sudwerk setzt sich aus zwei voneinander unabhängigen Sudlinien mit einem Ausschlagvolumen von jeweils 1250 hl/Sud zusammen.
Die Anlage ist für Schüttungen von 17 300 bzw. 22 000 kg/Sud konzipiert, wobei ca. 14,0 GG-%..

Diverses

Die Unternehmen Jacob Carl, Göppingen, und das Oettinger Brauhaus verbindet eine jahrzehntelange und, wie Günther Kollmar in einem Gespräch mit der „Brauwelt“ betonte, hervorragende Zusammenarbeit. Günther Kollmar hat mittlerweile die fünfte Braustätte in Betrieb genommen. Dies war Anlaß für die „Brauwelt“, die Zusammenarbeit zwischen Jacob Carl und dem Oettinger Brauhaus etwas näher zu dokumentieren.

Die Kollmar-Gruppe produzierte 1996 2,2 Mio hl Bier, davon eine bedeutende Menge Weißbier. Die insgesamt 580 Mitarbeiter erzielten 1996 einen Umsatz von 227 Mio DM. Gebraut wird in Oettingen (240 Mitarbeiter, 1,2 – 1,4 Mio hl), Gotha (0,8 Mio hl, 1997 bei einer Kapazität von 1,2 Mio hl), Dessow/Brandenburg (0,25 Mio hl/Jahr) und jetzt auch in Schwerin (0,3 Mio hl). So werden z.B.

Archiv

Analysten haben sich schon seit längerem darüber gewundert, warum keine Brauerei bislang darauf gekommen ist, ein nicht-alkoholisches Getränk herzustellen, das wohlschmeckend ist, ohne an ein Bier zu erinnern, dem irgend etwas fehlt. Anheuser-Busch, der amerikanische Biergigant, hat jetzt möglicherweise ein neues Getränkesegment besetzt, indem er sein erstes nicht-alkoholisches Spezialitäten-Getränk (oder soll man sagen „Gebräu“) „O‘Doul‘s Amber“ in den Markt einführte. Laut der Marketingstrategen soll O‘Doul‘s Amber den Konsumenten schmecken, die bereits nicht-alkoholische Biere trinken, sowie den Konsumenten, die noch nie ein nicht-akoholisches Bier versucht haben, oder die diese Biere stets zurückgewiesen haben..

Archiv

Seit 1993 haben sich die kanadischen Brauereien Molson und Labatt vor Gericht gestritten und zwar um die Nutzung der Bezeichnungen „Ice Beer“, „ice-brewed“ und „ice-brewing-process“. Labatt hatte 1993 als erste Brauerei weltweit Ice-beer auf den Markt gebracht. Jetzt haben sich beide Brauereien außergerichtlich geeignet. Allerdings sollen nach außen keine Veränderungen im Markenauftritt der beiden Brauereien bemerkbar sein. Beide Brauereien, die in Kanada einen Marktanteil von zusammen 93% aufweisen, streiten aber jetzt noch um die US-Rechte an „Ice beer“. Die beiden größten US-Ice-Beers sind Bud Ice von Anheuser-Busch und Icehouse von Miller.

Archiv

Die Ice-Beer-Welle ist nun auch an die Küsten Indiens geschwappt. Zu Beginn dieses Jahres führten United Breweries in Bangalore, Südindien, das erste Ice Beer auf dem indischen Markt ein. „UB Premium Ice Beer“ ist das zehnte Produkt im UB-Portfolio und ist wie überall speziell auf die jüngere Konsumentengruppe (18 bis 30 Jahre) ausgerichtet. Der Werbeslogan „Laß Dir Deine Sinne elektrifizieren“ darf wörtlich genommen werden. Das „elektrische Bier“ von United Breweries wird in matten 330 ml Glasflaschen verkauft und hat einen Alkoholgehalt von 6% APV. United Breweries, die auch die bekannte Marke „Kingfisher“ brauen, unterhalten 14 Brauereien in Indien und beanspruchen 40% des indischen Biermarktes für sich.

Archiv

Die internationale Abteilung des britischen Brauereiunternehmens Scottish & Newcastle, Edinburgh, plant eine umfassende Marketingstrategie auf dem europäischen Festland. Dabei geht es um die Vermarktung von Lager, Ale und Stout unter den Markennamen Foster’s, McEwan’s, Theakston’s, Beamish, Newcastle Brown Ale und John Smith’s Extra Smooth. Die Strategie wendet sich in erster Linie an den Handel in Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland und in Skandinavien.
Ein weiterer Schwerpunkt ist eine Kampagne für die Highland Pub Company in Europa und die Oz-Gruppe in Frankreich und Deutschland. Diese Konzepte sollen später in ganz Europa und darüber hinaus vermarktet werden..

Archiv

Carlsberg, eine der weltweit größten Brauereigruppen, konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz weiter steigern. Die Gewinne von 1225 Mio DKK (etwa 321 Mio DM) blieben auf Vorjahresniveau.
Dieses Geschäftsergebnis, so Carlsberg, kommt hauptsächlich aus Einnahmen der verschiedenen Unternehmensgruppen. Über 85% der insgesamt 33,7 Mio hl Bier, die im Geschäftsjahr 1997 abgesetzt wurden, sind außerhalb Dänemarks verkauft worden.
In vielen Märkten, so der Report, verschärfte sich der Wettbewerb aufgrund von Überkapazitäten und zunehmendem Druck großer Einkaufs-Organisationen. Um auch in den nächsten Jahren die Stellung auf dem Weltmarkt behaupten zu können, investierte Carlsberg stark in neue Wachstumsmärkte.
In England konnte die Carlsberg-Tetley-Gruppe, die seit 22..

Archiv

Die Asahi Breweries, Ltd., Tokio, die Itochu Corporation, Tokio, und die Sunikin Bussan Corp., Ltd., haben Mitte Dezember 1997 zugestimmt, in Kooperation mit der Tsingtao Brewery, Qingdao, und der Pine Seal Investment Ltd., Hong Kong, in Shenzhen, Provinz Guangdong, eine Brauerei zu gründen. Das Unternehmen firmiert unter „Shenzhen Tsingtao Beer Asahi, Co. Ltd.“. Die Braustätte in Shenzhen soll eine Kapazität von 1 Mio hl/Jahr haben und 1999 ihren Betrieb aufnehmen. Die Brauerei ist auf eine Jahreskapazität von 2 Mio hl ausbaufähig. Gebraut werden „Asahi Super Dry“ und Tsingtao Beer“, in erster Linie für den Markt in Südchina. Seit 1994 ist Asahi zusammen mit Itochu an vier Unternehmen mit fünf Braustätten beteiligt. Von diesem Bier wurden hauptsächlich an der Küste 1997 rd..

Archiv

Die australische Coca Cola Amatil, eine 33%ige Tochter der Coca Cola Co., Atlanta/USA, und einer der größten Abfüller des Konzerns, wird sich 1998 aus dem Europageschäft zurückziehen und sich auf die Expansion im asiatischen Pazifikbereich konzentrieren. 1996 hatte sich das Europageschäft von Amatil schlechter als erwartet entwickelt.
Für zukünftiges Wachstum notwendige große Investitionen in die Infrastruktur z.B. in Polen, Ungarn, Tschechien waren ein Grund dafür. Auch 1997 wurde keine Steigerung erzielt.
Unter der asiatischen Finanzkrise litten der für 2,7 Mrd US-$ von der San Miguel Co., Philippinen, übernommene Softdrinkabfüllbereich und die Aktivitäten in Indonesien. Aus dem Europageschäft ergab sich ein Gewinn vor Steuern von 89,64 Mio DM bei einem Umsatz von 2,136 Mrd DM.

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