Archiv
Seit dem 01. Januar 1999 ist der Euro als offizielles Zahlungsmittel im bargeldlosen Zahlungsverkehr zugelassen. Nur noch ca. 450 Arbeitstage, und alle Vending Automaten müssen Euro‘s akzeptieren! Nach einer Berechnung der Deutschen Bundesbank wird die Währung Euro bereits in der ersten Woche des Jahres 2002 gegenüber der DM dominieren, und die Kunden werden fast ausschließlich Euros in den Geldbörsen haben..
Markt
Unter den besten 10 Internetauftritten finden sich vier Biermarken und ein Mineralwasser. Zu dieser Bewertung kam eine Studie der Unternehmensberatung AFC, bei der 100 Internetauftritte führender deutscher Hersteller und Marken aus dem Nahrungsmittelbereich untersucht und bewertet wurden. Die aktive Vermarktung von Produkten über Internet mittels Shop und Electronic Commerce ist jedoch noch relativ selten.
Nur jeder vierte Anbieter vermarktet überhaupt Produkte übers Internet. Nur jeder elfte nutzt das Shop-Angebot als Vertriebsschine für eigene Produkte – und nicht nur für Fanartikel. In der Studie wurde nicht nur der elektronische Handel untersucht, sondern auch die Breite des Angebotes..
Abfüllung
Die Möglichkeit von kleinen und mittleren Brauereien mit einer Gesamtjahreserzeugung von unter 200 000 Hektolitern, Abfüllkooperationen zu bilden und dabei die individuellen Steuervorteile beizubehalten, ist wesentlich erweitert worden. Dafür hatte sich der Deutsche Brauer-Bund beim Bundesministerium für Finanzen mit Nachdruck eingesetzt. Einzelne Räume und Flächen sollen zukünftig in demselben Bundesland oder im Umkreis bis zu 50 km als „zum Herstellungsbetrieb gehörend“ behandelt werden können. Soll Bier in einer anderen Brauerei abgefüllt werden, kann zum Erhalt des individuellen Steuersatzes ein Antrag beim zuständigen Hauptzollamt gestellt werden. Damit bleibt verbundenen Unternehmen die Steuerermäßigung unter Berücksichtiung des zusammengerechneten Ausstoßes in jedem Fall erhalten..
Archiv
Die neue Kennerbroschüre, herausgegeben vom Deutschen Institut für reines Bier und der Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Brauereien, faßt alle wissenschaftlich belegten Aussagen zusammen, die bestätigen, daß sich maßvoller Biergenuß positiv auf Organe und Funktionen des menschlichen Körpers auswirkt. Angefordert werden kann die Broschüre unter Tel. 089/31 90 93 90.
Wasser
Der deutsche Wasserpreis ist nach einer Studie von NUS Deutschland, Düsseldorf, mit 3,46 DM pro m3 weltweit immer noch am höchsten. Es folgen Dänemark mit 3,09 DM/m3 und Belgien mit 2,32 DM/m3 auf den Plätzen.
Rohstoffe
Der Arbeitskreis „Sortenempfehlungen” hat in seiner Sitzung am 23. September 1999 die Aufnahme der Sorten „Extract”, „Pasadena”, „Ria” sowie „Ricarda” in die Sortenliste 2000 eingehend diskutiert. Grundlage für die zu fällenden Entscheidungen bilden jeweils die Qualitätsergebnisse in Bayern sowie die ermittelten Werte aus WP I bis WP III des Bundessortenamtes und aus dem Berliner Programm der Braugersten-Gemeinschaft. Alle vier neuen Sorten werden in die Sortenliste übernommen. Sie erfüllen nach Ansicht des Arbeitskreises die Anforderungen an eine Braugerste. Die neue Sorte „Ria” neigt zu sehr hohen Eiweißlösungsgraden bei einer sehr späten Abreife..
Markt
Klaus Richard, A. C. Nielsen GmbH, Frankfurt/Main, zeigte anläßlich des 25. Ostbayerischen Brauertages am 14. Oktober 1999 in Regensburg Trends und Tendenzen im bayerischen Biermarkt auf und konzentrierte sich dabei auf den Lebensmitteleinzelhandel, die Getänkeabholmärkte und die Tankstellen sowie zum Teil auf die Region Niederbayern/Oberpfalz.
Den insgesamt rückläufigen Bierkonsum führte Richard eingangs u.a. zurück auf folgende Faktoren:
q Veränderungen bei Außer-Haus-Konsum: Traditionelle Gastronomie geht zurück, Imbiß-Stuben u.ä. nehmen zu, wo weniger Bier getrunken wird.
q Verschiebungen bei den Verzehrgewohnheiten: Immer mehr Leute gehen zm Frühstück und zum Mittagsessen außer Haus, weniger zum Abendessen zu Lasten des Bierkonsums. Bier ging um 3,5% zurück.B.
Rohstoffe
In einer gemeinsamen Pressekonferenz der Hopfen- und Brauwirtschaft zum Hopfenjahrgang 1999 am 7. Oktober 1999 in München schilderte Peter Barth, Nürnberg, in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Verbandes der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler, zunächst kurz die international
zu beobachtenden Konzentrationsprozesse in der Brauwirtschaft sowie im Handel, die sich selbstverständlich auch auf die Hopfenwirtschaft auswirken. Allein im letzten Jahr, so Barth, wechselten Brauereien mit einem Gesamtausstoß von 60 bis 70 Mio hl den Besitzer. Die Zahl der Brauereigruppen, die 50% der Weltalphaproduktion nachfragen, ist innerhalb eines Jahres von 25 auf 20 gesunken. Pellets haben lt. Barth immer noch einen Anteil von 60% bei den Hopfenprodukten. 400 t gegenüber dem erwarteten Verbrauch.
Diverses
Branchware & Partner sind spezialisiert auf die EDV-organisatorischen, logistischen und betriebswirtschaftlichen Belange der Getränkewirtschaft. Vorgestellt werden die neuesten Entwicklungen des „Branchware“-Systems. Durch den modularen Aufbau der Software kann sie im GFGH, in Brauereien, bei AfG-Produzenten und Spirituosen-Herstellern jeglicher Größenordnung und individueller Anforderung eingesetzt werden. Schwerpunkt des Messeauftritts werden die für ein effizientes Fuhrpark-Management entwickelten Module des Systems sein: vom TVV über Tourendispo und dem Einsatz mobiler PC-Datenerfassungsgeräte für den Fahrer bis hin zu einem Touren- und Kosten-/Nutzen-Auswertungssystem, das den Einsatz spezieller, teurer Sonderprogramme erübrigt.
Marketing
Das Unternehmen Borsi präsentiert sein Verfahren, das die Darstellung der verschiedenen Metall-Anmutungen auch im durchleuchteten Außenwerbebereich zuläßt: Gold, Silber, Aluminium oder Chrom. So wirken die Metallpartien in ihrer Nachtwirkung nicht wie dunkle Schatten, sondern bleiben durch den extrem dünnen Auftrag transluzent, der spiegelnde Effekt und die Brillanz bleiben auch durch Streulicht in der Nacht bestehen. Bei diesem Verfahren wird die Metallschicht rückseitig mit dem Acrylglas verschmolzen, so daß die Lichtechtheit gewährleistet ist, ein Schutz gegenüber Witterungseinflüssen besteht und eine Verschmutzung oder eine Ablösung der Metallschicht ausgeschlossen ist. Jede Verbindung zwischen dem Acrylglas und der Gold- oder Silberschicht ist unsichtbar und hochglänzend.
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