Management
Grundbesitzwert | Die Grundsteuerreform steht vor der Tür. Brauereien mit Immobilienbesitz sollten sich jetzt Gedanken machen, wie sie diese bevorstehende Aufgabe bestmöglich abwickeln. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Ab Juli beginnt die Frist zur Übermittlung der dafür relevanten Daten ans Finanzamt. Das fordert von jedem Immobilienbesitzer bis Ende Oktober eine „Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwerts“.
Recht
Forum für Politik, Wissenschaft und Praxis | In der „heimlichen Hauptstadt des Bieres“, wie Kulmbach sich gerne nennt, findet am 29. Juli 2022 der 1. Kulmbacher Bierrechtstag statt. Unter dem Titel „Bier und Nachhaltigkeit – was bringt der europäische Green Deal?“ laden die Universität Bayreuth und die Museen im Mönchshof ein, um über Nachhaltigkeitstrends in der Braubranche zu diskutieren.
Wasser
Enteisenung | Bei der Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk oder auch direkt in der Lebensmittel- und Getränkeproduktion müssen ganz unterschiedliche Stoffe hinzugefügt oder entfernt werden. Letzteres trifft z. B. auf Eisen zu. Trinkwasser wird deshalb im Wasserwerk oder in der Wasseraufbereitungsanlage der Brauerei belüftet, damit die Eisenionen durch Oxidationsreaktionen als Eisenhydroxid (Fe(OH)3) ausfallen, also Partikel bilden, die sich ausfiltern lassen.
Bier-/Braugeschichte
Einzigartiges sensorisches Profil | Kräftig eingebraute, malzbetonte Klosterbiere begeistern die Bierliebhaber. Bei der traditionellen Herstellung verwenden die Mönche Karamellmalz und setzen der Würze zusätzlich flüssigen Kandiszucker zu. Die Biere erreichen aufgrund der Zuckerzugabe einen hohen Alkoholgehalt. Karamellzuckersirupe vereinen die sensorischen Vorzüge von flüssigem Kandiszucker und Karamellmalz. Die Autoren von der Hochschule Anhalt untersuchten den Einsatz von Karamellzucker im Hinblick auf ein abgerundetes Aromaprofil und die chemisch-physikalische Stabilität sowie Farb- und Trübungsausprägung.
Abfüllung
Als im Jahr 2008 die erste Auflage des Kompendiums zur Füll- und Verpackungstechnik von Dr. Hans-J. Manger erschien, gab es zur Thematik kaum aktuelle Fachliteratur. Mit der Erarbeitung einer erschöpfenden Übersicht schloss der Autor damals diese Lücke.
Markt
Zwei Jahre – zweifacher Rückgang | Im Januar des Jahres 2020 erreichte das Coronavirus Europa. Noch konnte niemand ahnen, welcher Ausnahmezustand damit einhergehen würde. Ab dem 18. März 2020 mussten Hotels, Herbergen und Unterkünfte bundesweit schließen, in den Gaststätten durften ab dem 22. März keine Gäste mehr bewirtet werden. Ein Großteil der Ladengeschäfte wurde geschlossen. Die Auswirkungen waren auch für die Getränkebranche beträchtlich; allein die Ausfälle im Außerhaus-Markt haben für viele Unternehmen weitreichende Verluste gebracht. Nun befinden wir uns bereits im dritten Jahr der Pandemie.
Markt
Der niederländische Bierkonzern Heineken hat Anfang Mai bekannt gegeben, er werde mehr als 700 neue Jobs in seinen Pubs schaffen im Rahmen eines Investitionsplans in Höhe von 42 Mio GBP (50 Mio EUR). 660 Pubs – oder umgerechnet jedes vierte Pub in seiner Gastro-Division – sollen ein Upgrade erhalten.
Markt
Der Craft Bier-Brauer Stone ist erneut in einen Markenstreit verwickelt, aber diesmal auf der anderen Seite – als der Angeklagte. In seiner Klage beschuldigt Sycamore Brewing aus Charlotte (North Carolina) den kalifornischen Brauer, er habe den Markenslogan von Sycamore, „Keep It Juicy“, gestohlen. Sycamore vermarktet damit sein beliebtes „Juiciness IPA“.
Markt
AB-InBev hat bekanntgegeben, dass es seine Beteiligung am Russland-Joint Venture mit der türkischen Gruppe Anadolu Efes wohl an diese verkaufen wird. Gerechnet wird mit einem Verlust von 1,1 Mrd USD (1 Mrd EUR). Unklar bleiben dagegen die Pläne für die Ukraine, die ebenfalls vom Joint Venture abgedeckt wird.
Markt
Carlsberg sieht Kaufinteresse für sein Russland-Geschäft. Bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen (Januar bis März) Ende April nannte der dänische Brauer noch keine Namen. Auch sei es schwer einzuschätzen, wie lange der Verkaufsprozess dauern würde und welcher Preis erzielt werden könne. Carlsberg geht jedoch bereits davon aus, dass der Verkauf zu einer Abschreibung in Höhe von etwa 1,4 Mrd USD führen wird.
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