Archiv
„Brauereien und Mälzereien in Europa”, Ausgabe 1999, dreisprachig, inkl. CD, Verlag Hoppenstedt GmbH, Darmstadt, DM 492,20 (inkl. MwSt + Versand).
Beide Versionen (Handbuch und CD) geben Auskunft über rund 2000 Brauereien und Mälzereien aus 30 europäischen Ländern und über 500 Betriebe der Zulieferindustrie. Die einzelnen Firmenberichte enthalten zu jedem Unternehmen die vollständige Adresse mit Telefon, Fax, Internet- und E-MaiI-Adresse, die Namen der Geschäftsleitung und der Braumeister, eine Beschreibung der Betriebsanlagen, Angaben zu den Besitzverhältnissen, die Biernamen und -sorten. Ergänzt werden die Informationen durch aktuelle Zahlen zu Bierausstoß, Umsatz und Beschäftigten.
Das Buch ist gegliedert nach Ländern, innerhalb der Länder nach Orten..
Markt
Unter diesem Motto veranstaltete die Firma Rudolf Wild GmbH & Co. KG, Heidelberg, ihr 37. Internationales Heidelberger Fachseminar. Bekanntlich werden dabei die ersten Hochrechnungen zur Entwicklung der einzelnen Getränkebranchen des laufenden Jahres abgegeben. Namhafte Referenten – vorwiegend aus den eigenen, international verstreuten Plants - rundeten das Programm ab. Es kamen 250 Besucher aus 30 Ländern. Nächstes Seminar ist in Prag.
Recht
Wenn der Verkauf eines Grundstücks notariell beurkundet wird, wird dem Käufer meistens auch gleich das Recht eingeräumt, das Grundstück zu nutzen. Indessen ist der Käufer mit der Unterzeichnung des notariellen Grundstückskaufvertrages noch nicht
Eigentümer. Der Eigentumswechsel tritt erst mit der Umschreibung im Grundbuch ein.
Wenn nun das verkaufte Grundstück mit einer Dienstbarkeit (Getränkevertriebs- und -werbeverbot) belastet ist, taucht die Frage auf, ob noch der Verkäufer oder schon der Käufer des Grundstück von der Brauerei in Anspruch genommen werden kann. Mit dieser Frage hat sich der Bundesgerichtshof im Urteil vom 10. 7. 1998 – V ZR 60/97 – befaßt.
Dr. tt.
Diverses
Der amerikanische Soziologe Richard Sennet hat einen Management-Bestseller unter dem provokanten Titel „The Corrosion of Character” geschrieben. Der deutsche Buchtitel heißt: „Der flexible Mensch – Die Kultur des neuen Kapitalismus.” Dieses Buch hat in Seminaren und auf Kongressen für Manager lebhaftes Interesse gefunden und wird kontrovers diskutiert. Zerstört die unermüdlich vom Management und allen Mitarbeitern geforderte Flexibilität die menschliche Persönlichkeit? Dieses Thema läßt keinen kalt. Eschenbach entwickelt Strategien gegen Sennetts destruktive Horrorvisionen.
Marketing
Zu diesem Thema veranstaltete die VLB Berlin am 5. und 6. Oktober ein Seminar in Berlin. Ziel der Veranstaltung war es, Experten aus der Praxis für die Praxis berichten zu lassen. Gekommen waren Verantwortliche aus Brauereien, Zulieferbetrieben, aus dem Bereich Consulting, aber auch Anbieter von E-Commerce Lösungen.
Marketing
Michael Horn, GfK Panel Services, Nürnberg, ging beim 2. World Beer & Drinks Forum vom 7. bis 8. Oktober 1999 in Köln der Frage nach, ob es sich bei den internationalen Biermarken in Deutschland um Exoten oder ernst zu nehmende Konkurrenten zu Premiummarken, Bierspezialitäten und Lokalmarken handelt.
Archiv
Die Spezialisten bei der POSMA haben sich zusammengesetzt und eine branchenübergeifende Begriffsbestimmung des P.O.S.-Marketings in Deutschland geschaffen. Der Umfang der kleinen Sammlung dokumentiert nur die Vielfalt und Herausforderung, die professionelles Marketing heute bedeutet. Das P.O.S.-Marketing entwickelt sich rasend schnell weiter, und so erhebt diese kleine Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das kleine Lexikon kann gegen eine Schutzgebühr von DM 30,00 bei der Düsseldorfer Geschäftsstelle der POSMA POS Marketing Association e.V. per Fax angefordert werden (0211-5591894).
Markt
Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1997 mit 3,3 Mrd DM zu rund einem Drittel am Umsatz der Tankstellen (rund 10,2 Mrd DM) in Deutschland beteiligt. Der vergleichbare Wert des Jahres 1991 hat bei 284 Mrd DM bzw. 2,4 Prozent der Umsätze gelegen. Tabakwaren hatten 1997 einen Anteil von 1,5 Mrd DM am gesamten Umsatz der Tankstellen, Nahrungsmittel (ohne Süßwaren, aber einschließlich nichtalkoholischer Getränke) steuerten 699 Mio DM zum Umsatz bei, alkoholische Getränke 659 Mio DM, Süßwaren 403 Mio DM und Kaffee/Tee/Kakao 46 Mio DM.
Marketing
Der Deutsche Werberat erteilte im ersten Halbjahr 1999 zwei Rügen. Die Augsburger Brauerei Riegele ließ Eishockey-Nationaltorhüter Klaus Merk dem Betrachter zuprosten – ein klarer Verstoß gegen die Verhaltensregeln der Alkoholindustrie und der Werbewirtschaft. Die zweite Rüge ging an die Heilbonner Bierbar „Golden City”. Sie warb in Prospekten mit „15 Gründen, warum Bier besser als eine Frau ist”. So lautete z. B. ein Grund: „Ein Bier wird nicht schwanger, wenn Du nicht aufpaßt.” Von den insgesamt 330 Beschwerden im ersten Halbjahr 1999, von denen allein 150 durch ein Zigarettenplakat ausgelöst worden waren, hat der Werberat 122 kritisiert.
Marketing
Karl Heinz W. Smola hat eine neue Zukunftsstudie unter dem Titel „Deutschland 2003, Mega- und Metatrends in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ im Perspectiv-Verlag, Nürnberg, herausgegeben.
Als Millennium-Megatrend sieht Smola das Streben nach Wohlfühl- und Erlebniseffekten. Dieses führt die Deutschen in die Phantasie irrealer Welten.
In der Wirtschaft wird es in erster Linie um Amüsement, Bequemlichkeit, Erlebnis, Gesundheit, Information und Reisen gehen, ohne daß der traditionelle Handel partizipiert. Die klassische (Marketing)-Kommunikation sieht Smola in der Sackgasse.
Extremes „Downpricing” auf der einen Seite und sensibles Begehren von Luxus auf der anderen sind die Trends in der modernen Genuß- und Erlebnisgesellschaft. Jahrhunderts. Wellness, Fun, Fantasia..
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