Diverses
Im Rahmen eines Forschungsprojekts hat Prof. Dr. Stahlmann, FH Nürnberg, Fachbereich Betriebswirtschaft, zusammen mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) eine Methode zur Messung der Umweltleistung von Unternehmen entwickelt. Das Projekt wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.
Teilnehmende Projektunternehmen waren die Neumarkter Lammsbräu und die Staatliche Mineralbrunnen AG Bad Brückenau aus der Getränkebranche sowie die Unternehmen Baufritz, Erkheim, und Graf Holzbausysteme, Rothenburg o. d. T., für die Branche „Hausbau“. Geeignete praxiserprobte Werkzeuge ermöglichen die Erfassung und Bewertung.
Die Umweltleistungsmessung erfolgt mit Hilfe eines zweigeteilten Beurteilungsschemas. In einem Teil werden die Voraussetzungen bzw.: www.efqm..
Diverses
In einem Spitzengespräch mit mittelständischen Getränkeverbänden bekräftigte Bundesumweltminister Jürgen Trittin am 2. Mai 2000 in Oelde, daß er einer Aufweichung des Schutzes der Mehrwegsysteme nicht zustimmen werde. Einerseits wies Trittin darauf hin, daß die Einführung eines Pflichtpfandes bei dauerhafter Unterschreitung der Mehrquote noch 1998 bei der Novellierung der Verpackungsverordnung bestätigt worden ist, andererseits erneuerte er die Bereitschaft, über alternative Instrumente zu diskutieren. Das Ziel sei aber immer, die Stabilisierung und Förderung ökologisch vorteilhafter Mehrwegsysteme zu erreichen. Dieses Ergebnis wird Ende 2000 vorliegen. das sogenannte Martini-Modell, das die Mindest-Füllmengen des Jahres 1991 als Basis heranziehen will, strikt ab. über 160 Mio Dosen..
Markt
Obwohl der Bierabsatz in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1999 gegenüber dem Vorjahr nur um ca. 0,2% angestiegen ist, hat sich der Absatz auf dem Weißbiermarkt – bei unterschiedlicher Entwicklung der einzelnen Marken – offenbar noch erhöht. Auf dem Weißbiermarkt scheinen noch Steigerungen des Gesamtausstoßes möglich, wobei die Zuwächse einzelner Marken auch durch gestiegene Absätze außerhalb Bayerns und Ausfuhrerhöhungen hervorgerufen werden.
Bei der Analyse der in der Tabelle wiedergegebenen Vergleichszahlen für die elf größten Weißbierhersteller zeigt sich, daß die höchste Absatzsteigerung mit 10,3% die Markengruppe Paulaner hatte, gefolgt von der Markengruppe Kulmbacher mit 7,6%.
Es folgt die Marke Schöfferhofer mit 6,8%.h. ein Zuwachs von ca. 2,0%.
Dr. K. Kelch.
Diverses
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat am 16. März 2000 in einer Pressemitteilung das Ergebnis der Erhebung der Mehrweg- und Einweganteile für das Jahr 1998 bekannt gegeben. Danach ist der Mehrweganteil aller Getränke mit nur noch 70,13% wiederum deutlich unter der 72%-Mindestmehrwegmarke festgestellt worden. Für Bier wurde eine bundesweite Mehrwegquote von 76,14% (1997: 77,88%) ermittelt.
Bundesumweltminister Jürgen Trittin bezeichnete in einer Stellungnahme den anhaltenden Abwärtstrend bei Mehrweg als nicht hinnehmbar. „Mehrweg trägt erheblich zur Müllvermeidung und zum Ressourcenschutz bei und ist deshalb nach wie vor „Ex und Hopp“ vorzuziehen. Deshalb sind wir entschlossen, den Trend zur Wegwerf-Gesellschaft aufzuhalten“, sagte Trittin..
Markt
Nach einer Meldung in „Bier aktuell“ Nr. 3/2000 sollten Männer nach den Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) nicht mehr als 20 g Alkohol pro Tag und Frauen nicht mehr als 10 g zu sich nehmen. Diese Menge gilt lt. DGE als gesundheitlich verträglich und berücksichtigt die präventive Wirkung des Alkohols in Hinblick auf das Risiko eines Herzinfarktes. 20 g Alkohol entsprechen 0,5 l Bier oder 0,25 l Wein.
Der Deutsche Brauer-Bund begrüßt einerseits, daß die DGE erstmals Referenzwerte veröffentlicht hat und damit dokumentiert, daß ein Umdenken gegenüber maßvollem Alkoholkonsum und seinen positiven Wirkungen auf die Gesundheit in der Ernährungswissenschaft stattgefunden hat..
Diverses
Revidiert wurde 1999 die Volkswirtschaftliche Gesamtrechung (VRG), um ein einheitliches europäisches System zu ermöglichen.
Zunächst einmal wurden die beiden Komponenten des Volkseinkommens umbenannt. Aus den früheren Bruttoeinkommen aus unselbständiger Arbeit wurden die Arbeitnehmerentgelte, und die vormaligen Bruttoeinkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen heißen jetzt Unternehmens- und Vermögenseinkommen.
Die VGR-Revision bescherte jedoch nicht nur diese „Kosmetik“. Vielmehr gelang es, die Arbeitskostenerhebungen zu verbessern. Dabei stellte sich u.a. folgendes heraus. Zwischen 1991 und 1998 stiegen die Einkommen der Arbeitnehmer nach der neuen Rechnung um 21,3% – von 1651 auf 2002 Mrd DM. Nach der alten Systematik hatten sie sich im selben Zeitraum nur um 19,9% erhöht..
Diverses
Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des Doemens e.V. referierte Claudia Koller-Jaich am 10. April 2000 in Gräfelfing über das Thema „Modernes Umweltmanagement – Erfolgsfaktoren für den Betrieb“. Für sie bedeutet eine erfolgreiche Umweltpolitik immer auch positive Wettbewerbsfaktoren für den jeweiligen Betrieb: neue Märkte, neue Produkte, neue Verfahren. Die ökologische Qualität eines Betriebes wird immer mehr zum Kriterium des Erfolges in der Zukunft. Der ökolgische Druck wächst. Man denke dabei nur an die Abwasserpreise, die bereits bei 10 – 13 DM pro Kubikmeter liegen. Das läßt sich heute mit Technik allein nicht mehr in den Griff bekommen. Brauwelt Nr. 12, 2000, S. 457).
Gelebter Umweltschutz geht in einem Unternehmen nur im Team, vom Chef bis zur Putzfrau..
Rohstoffe
Die Hopfenpreise liegen nach einer Pressemitteilung der Hop Growers of America Inc. weltweit unter den Produktionskosten. Dies beunruhigt die amerikanischen Hopfenpflanzer wie auch ihre Kollegen in den anderen Anbaugebieten der Erde. Aus diesem Grund hat Douglas MacKinnon die Hopfenpflanzer und deren Organisationen in aller Welt zur Einigkeit aufgerufen und sie auf die Ernsthaftigkeit dieses Problems hingewiesen. Im März dieses Jahres haben die amerikanischen Hopfenpflanzer eine Doktrin verfaßt, die sich mit den Gefahren der niedrigen Hopfenpreise für die Industrie auseinandersetzt.
Diese Doktrin wurde von 30 amerikanischen Hopfenpflanzern sowie von Verbänden und Pflanzern aus den USA, aus Großbritannien, Frankreich und Slowenien unterzeichnet. 6,5 USD/kg gelegen haben.Z..
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