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Abfüllung

Sie bleibt weiterhin spannend, die Frage, woraus die Deutschen am liebsten - wenn sie es denn wirklich tun - ihr Bier trinken. Der vor drei, vier Jahren prognostizierte Großangriff der PET- oder PEN-Flaschen auf das bewährte Gebinde Glas glich mit den drei Einzelkämpfern Karlsberg, Holsten und Bitburger eher einem Stürmchen im Wasserglas.

arlsberg hat die Flasche gar wieder vom Markt genommen, "zu teure Abfüllung, Preis akzeptiert Markt nicht", heißt es, ab 2003 soll mit einer eigenen Abfüllung ein neuer Versuch unternommen werden. Holsten bewirbt nur noch die Marke, nicht mehr das Gebinde, setzt PET aber noch "für einzelne Events" ein. Und Bitburger füllt seit Frühjahr selbst Kunststoff ab, ist mit den Verkaufs- und Akzeptanzzahlen aber auch nicht zufrieden.

Archiv

Der Pro-Kopf-Konsum aller alkoholischen Getränke, umgerechnet auf 100% reinen Alkohol, ging in der Schweiz im Jahr 2001 auf 9,1 l zurück, gegenüber 9,2 l im Vorjahr. Dies teilte die Eidgenössische Alkoholverwaltung EAV in einer Pressemitteilung mit. Pro Person wurden 3,9 l Spirituosen zu 40 Vol.-% getrunken. Hinzu komme ein Pro-Kopf-Verbrauch von 57 l Bier, 43 l Wein und 3 l Obstwein. "Enorm gestiegen" sei der Konsum der "Alcopops" und "Premixgetränke". Bei den gegorenen Getränken, die 83% des Alkoholkonsumes ausmachen, ist der Verbrauch zwischen den Jahren 2000 und 2001 "ganz leicht gesunken", hieß es.

Archiv

Nach einer Studie von AC Nielsen (47 Länder/über 95% des weltweiten Bruttoinlandsproduktes/über 70% der Weltbevölkerung) stammen 3 der 5 Warengruppen aus dem Bereich Nahrungsmittel und Getränke, die global betrachtet, im Jahre 2001 die höchsten Wachstumsraten erzielten, aus der Getränkesparte. An der Spitze stehen dabei Spirituosen-Mixgetränke mit einem Plus von 33%, vor Mineralwasser mit 13% und Trinkjoghurt und sonstigen Getränken auf Milchbasis mit 12%.
Die Spirituosen-Mixgetränke erwiesen sich als eindeutig innovativste Kategorie. Produkte, wie schwach alkoholhaltige Biere mit Fruchtgeschmack ("malternatives") und die Spirituosen-Mixgetränke erweiterten die Vielfalt der Sparte und sorgten so für Wachstum. Neben Convenience sind Gesundheit und Sicherheit wichtige Wachstumsfaktoren.

Marketing

Die Preise für Etikettenpapiere sind seit einigen Jahren ständig gesunken. In Verbindung mit zunehmend steigenden Produktionskosten hat diese Entwicklung nun zu einer inakzeptablen und wirtschaftlich bedrohlichen Geschäftslage bei den Herstellern einseitig gestrichener Etikettenpapiere geführt. Dies wird durch die Einstellung der Produktion von Spezialpapieren seitens der britischen Hersteller Donside und Inveresk bestätigt. Auch Stora Enso konnte sich dieser negativen Entwicklung nicht entziehen und sieht sich deshalb gezwungen, die Preise für Etikettenpapiere ab August 2002 um 8% zu erhöhen..

Archiv

Die US-Gesundheitsbehörden haben ein Nikotin-Wasser verboten, das Rauchern durch einfaches Wassertrinken zur Befriedigung ihrer Sucht verhelfen soll. Das Wasser müsse als ein neues Medikament angesehen werden, das nicht genehmigt wurde, erklärte die Kontrollbehörde für pharmazeutische Produkte und Lebensmittel (FDA) am 2. Juli 2002 in Washington. Das Getränk mit dem Namen "Nico Water" des kalifornischen Herstellers QT5 ist seit mehreren Wochen auf dem Markt und richtet sich an Raucher, die von Zigaretten loskommen wollen. Laut FDA ist das Wasser ein Medikament, da es wie andere Produkte helfen solle, das Rauchen abzugewöhnen. Tabakgegner hatten die FDA eingeschaltet, um gegen den Verkauf von "Nico Water" vorzugehen.

Archiv

In den beiden Beiträgen wurden nochmals die derzeitigen unterschiedlichen Standpunkte zwischen Mittelstandsbrauereien und Großbrauereien herausgestellt. Hier handelt es sich in erster Linie um:

- Biersteuermengenstaffel: Bei der Erstellung der Biersteuermengenstaffel gab es sicher unterschiedliche Meinungen. Mittlerweile aber hat sich auch die Delegiertenversammlung des Deutschen Brauer-Bundes eindeutig zur derzeitigen Biersteuermengenstaffel bekannt und die Zweifel für die Zukunft ausgeräumt;
- Verpackungsordnung: Auch aus umweltpolitischen Gründen bin ich der Meinung, dass die Dose bepfandet werden muss. Es wäre aber falsch, die Dose als eine Art Schutzschild für die Mittelstandsbrauereien zu sehen.B. das Reinheitsgebot, müssen gemeinsam verteidigt werden.
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Verpackung

Labatt Interbrew Nord Amerika (London, Ontario) suchte nach einer neuen Technologie zur Einsparung von Materialkosten für Getränkedosen, die dem Unternehmen weiterhin die Marktführerschaft erlaubt. Die Crown Cork & Seal Company Inc. (Philadelphia, PA), stellte Labatts Abfülllinien auf die 202-SuperEnd-Technologie um, welche entwickelt wurde, um das Gewicht weiter zu verringern und Materialkosten einzusparen. Die SuperEnd-Technologie kann sowohl für Aluminium- als auch für Metalldosen eingesetzt werden.
Labatt wusste, dass viele nordamerikanische und europäische Brauer die Deckel mit einem 204er Durchmesser verwenden und von den Kosteneinsparungen profitieren könnten, welche mit einer Umstellung auf einen schmaleren Durchmesser von 202 einhergehen.
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Archiv

Die Unternehmen SIG Simonazzi und SIG Corpoplast stellten auf der interpack einen Monoblock vor, der aus einer Blomax-Streckblasformmaschine und einer Stilljet-Abfülleinrichtung (für stille Getränke) von Simonazzi besteht.
Der Block wurde entwickelt, um Kunden eine integrierte Lösung mit Blasform-, Abfüll- und Verschließfunktionen in einer einzigen Konfiguration anzubieten, für die keine Luftförderstrecke zwischen SBM und Fülleinrichtung erforderlich ist, so die Pressemeldung. Die Blockung bringt vor allem eine deutliche Reduktion der Aufstellfläche. Das direkte Übergeben von der Blasmaschine an den Füller hat hygienische Vorteile. Der Block soll darüber hinaus von nur einer Person bedient werden..

Archiv

Angelus Sanitary Can Machine Company, Los Angeles/USA, hat jetzt eine Schnellumstellvorrichtung für ihre 120L und 121L Verschließer eingeführt. Damit kann sie mit einem Handgriff zwischen verschiedenen Materialstärken (Alu/Weißblech) umgestellt werden. Insgesamt lässt sich die Spaltweite um 0,245 mm verstellen. Die Umstellzeiten zwischen Weißblech und Alu verringern sich dadurch auf weniger als 10 Minuten.

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