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16.03.2021

Corona-Pandemie belastet Geschäftszahlen

Krones | Krones hat gemäß den Vorabzahlen für 2020 seine zuletzt prognostizierten Ziele leicht übertroffen. Der Umsatz verringerte sich aufgrund der Covid-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr um 16,1 Prozent von 3959 Mio EUR auf 3323 Mio EUR.

Damit gingen die Erlöse etwas weniger stark zurück als Anfang November 2020 prognostiziert (minus 17 %). Die unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten belasteten 2020 die Investitionsbereitschaft der Kunden von Krones. Darunter litt der Auftragseingang des Unternehmens hauptsächlich im ersten Halbjahr. Im dritten und insbesondere im vierten Quartal zog der Wert der Bestellungen deutlich an. Insgesamt war der Auftragseingang 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent rückläufig. Ende 2020 verfügte Krones über einen Auftragsbestand von 1,21 Mrd EUR (Vorjahr: 1,39 Mrd EUR).

Krones konnte die Produktionskapazitäten aufgrund des geringeren Auftragseingangs nicht optimal auslasten. Dies belastete die Ertragskraft 2020. Einsparungen infolge der strukturellen Maßnahmen, die das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2019 beschlossen hatte, wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Den vollständigen Geschäftsbericht 2020 veröffentlicht Krones am 25. März 2021.

Prognose für das Geschäftsjahr 2021

Für das Geschäftsjahr 2021 prognostiziert Krones – bedingt durch die weiterhin anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der Covid-19-Pandemie – ein geringes Wachstum von 2,5 bis 3,5 Prozent beim Umsatz. Aufgrund der leichten Umsatzbelebung und der Einsparungen aus den strukturellen Maßnahmen erwartet der Vorstand eine bessere Ertragskraft als 2020. Bei der EBITDA-Marge rechnet Krones 2021 mit 6,5 bis 7,5 Prozent. Die dritte Zielgröße Working Capital in Relation zum Umsatz soll sich auf 26 bis 27 Prozent verbessern. Die Prognose 2021 steht unter dem Vorbehalt, dass es zu keinen gravierenden Belastungen durch die Covid-19-Pandemie, wie beispielsweise schwere Virusmutationen oder Impfschwierigkeiten, kommt. Dies würde die Gesamtwirtschaft und somit auch Krones stärker als aktuell erwartet belasten und zu negativen Umsatz- und Ergebniseffekten führen.